Kulturmagazin

Lieber Leser!

Wir schreiben über unsere Lieblingsthemen aus der Welt der Literatur, Film, Kunst und Musik. Öfters gibt es auch mal Fotos, Anekdoten & Ansichten aus unserem geliebten Gastland: Andalusien, der südlichsten, manche würden sagen, schönsten Region Spaniens. Auf der Startseite finden Sie unsere aktuellen Blogbeiträge und Artikel. Falls Sie mal länger Zeit haben und mehr über unsere Themen lesen wollen, köinnen Sie auch unsere umfangreichen Feature-Artikel auschecken. Wir hoffen dass Sie unser Netzmagazin informativ und unterhaltsam finden. Ein Gruß von der Redaktion!

Archive for 'Blog'

Karl May (1842-1912) wrote hugely successful adventure stories like ‘Durch die Wüste‘ (1892) Vaguely similar to Indiana Jones. There’s a 2007 German WDR radio dramatisation online of Karl May’s so called ‘Orientzyklus’ set in the Middle East

Ich nenne das Hörspiel von 2007 neu damit man es nicht mit den Jugendhörspielen aus den 60ern und 70ern verwechselt. Die WDR-Produktion mit 140 Sprechern ist spektakulär – und erkundet den Stoff auch im zusätzlichen Kontext von Karl Mays eigener Lebensgeschichte, die bekanntlich fast so abenteuerlich war wie seine ‘Reiseberichte’. Link für das Hörspiel folgt am Ende des Blogposts. Im Foto ist meine Ausgabe von Durch die Wüste (1892), dem ersten von sechs Bänden die zusammen der Orientzyklus genannt werden. Ich wollte Karl May-Fans eine kleine Freude machen und das Buch schön in Szene setzen. Wobei das Cover von Carl Lindeberg (1876-1961) schon an sich ein starkes Stück Design ist. Das Bild ist von 1921. Das Buch ist aus den 50er Jahren. Wie sehr der Schwede, der als Kunststudent nach Deutschland kam, das Image der May-Bücher geprägt hat, wird klar speziell im Vergleich mit den früheren Illustrationen von Sascha Schneider (1870-1927), der sämtliche Bücherdeckel mit unbekleideten Männern verzierte. Vielleicht vom Konzept eines edlen Naturmenschen motiviert? Was wiederum nicht so weit von Karl Mays romantischen Vorstellungen von indignen Völkern entfernt wäre. Als jemand der nicht mit Mays Büchern aufgewachsen ist, sondern eher mit Blyton und Lindgren, muss ich gestehen dass mich sein Schreibstil, im nettesten Sinne, öfters zum Schmunzeln bringt. Aber das war wahrscheinlich seine Absicht.

Der Scheik erhob sich und winkte mir, ihm zu folgen. In der Nähe seines Zeltes stand ein zweites. Als wir dort eingetreten waren, bemerkte ich drei Araberinnen und zwei schwarze Mädchen. Die Schwarzen waren jedenfalls Sklavinnen, die anderen aber die Frauen Mohammed Emins. Zwei von ihnen rieben zwischen zwei Steinen Gerste zu Mehl, die dritte leitete die Arbeit von einem erhöhten Standpunkt. Sie war offenbar die Gebieterin. In einer Ecke des Zeltes standen mehrere mit Reis, Datteln, Kaffee, Gerste und Bohnen gefüllte Säcke, über die ein kostbarer Teppich gebreitet war. Dies bildete den Thron der Gebieterin. Sie war noch jung, schlank und von hellerer Gesichtsfarbe als die anderen Frauen. Ihre Züge waren regelmäßig, ihre Augen dunkel und glänzend. Sie hatte die Lippen dunkelrot und die Augenbrauen schwarz gefärbt. Stirn und Wangen waren mit Schönheitspflästerchen belegt, und an den bloßen Armen und Füßen konnte man eine tiefrote Tätowierung erkennen. Von jedem Ohr hing ein großer goldener Ring herab. Um ihren Nacken hingen Reihen von Perlen, Korallenstücken, assyrischen Zylindern und bunten Steinen. Lose silberne Ringe umgaben ihre Knöchel, Arm- und Handgelenke. Die andern Frauen waren weniger geschmückt. ‘Salām!’ grüßte der Scheik. ‘Hier bringe ich euch einen Helden vom Stamm der Alaman’ (Gekürzte Romanpassage, Duch die Wüste)

Im 19. und frühen 20. Jahrhundert gab es keinen Tourismus wie wir ihn heute kennen. Reisen in ferne Länder, inklusive Rückkehr in die Heimat, war nur für Reiche erschwinglich. Aber viele Menschen in den Büros und Fabriken der rasch voranschreitenden Industriegesellschaft sehnten sich nach exotischen Orten und Abenteuern. Karl May (1842-1912) machte sie glücklich. Darüber hinaus bekommt man – heutzutage, wo der Mittlere Osten in der Öffentlichkeit weitgehend seine Romantik verloren hat – den Eindruck, dass der Mann ein genuines Interesse an anderen Kulturen, und vor allem Sympathie für andere Kulturen hatte. Karl Mays Alterego namens Kara Ben Nemsi und sein Kumpan Hadschi Halef Omar, die zusammen auf dem Buch zu sehen sind, werden es im 21. Jahrhundert nicht so leicht haben. Aber ich glaube, sie reiten weiter.

 

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Karl May: Der Orientzyklus als neues WDR-Hörspiel online Das Hörspiel Teil 1 mit Sylvester Groth (als Kara Ben Nemsi), Matthias Koeberlin (als Hadschi Halef Omar), Michael Mendl (Abrahim Mamur), Andreas Grothgar (Pirat Abu Seif), Hans-Peter Hallwachs (Scheik Mohammed Emin), Fanny Thevissen (die schöne Hanneh), Florian von Manteuffel (Kaufmann Isla Ben Maflei), Renan Demirkan (Hannehs Mutter Amscha), Hüseyin Michael Cipirci (Omar Ben Sadek), Camilla Renschke (Oskos Tochter Senitza) Christian Redl (Scheik Malek), Ingrid Andree (Mersinah), Werner Wölbern (Hamd el Amasat), Peter Harting (Sadek), Udo Kroschwald (Mays Vater), Kerstin Thielemann (Mays Mutter), Pierre Oser (Musik) u. a. Hier Links für Teil 2 und Teil 3 und Teil 4 und Teil 5 und Teil 6 und Teil 7 und Teil 8 und Teil 9 und Teil 10 und Teil 11 und Teil 12. Produktion 2007

Hinweis:  Reihenfolge von mir korrigiert, da auf Youtube teils falsch nummeriert: ‘Teil 4′ ist wirklich Teil 3 etc.

Hörspiel als CD-Set Wer handfeste Produkte lieber mag als Youtube-Links: Das Hörspiel ist erhältlich als 12-CD-Boxset, 645 min, mit 64-seitigen Booklet. Orientzyklus enthält Durch die Wüste, Durchs wilde Kurdistan, Von Bagdad nach Stambul, In den Schluchten des Balkan, Durch das Land der Skipetaren, Der Schut

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Des Weiteren Dashiell Hammett: ‘Der Malteser Falke’ als Hörspiel online

Mehr Henning Mankell: ‘Mörder ohne Gesicht’ als Hörspiel online

Und  Umberto Eco: ‘Der Name der Rose’ als Hörspiel online

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Electric guitars were better suited for Rock showmanship than cumbersome stationary keyboards, so manfacturers tried to make sleeker and portable 'Keytars'. The Swedish Tubon from 1966, seen here with Paul McCartney, was a step in that direction. Check out a 1970 Kraftwerk clip with the Tubon

Das Musikinstrument Keytar (key-board und Gui-tar) nennt man auf Deutsch Umhängekeyboard. Dessen Erfindung hatte mit Rockkonzerten zu tun. Auf der Bühne wirkten Tasteninstrumente, speziell frühe klotzige Intsrumente wie die Hammond Organ und wandschrankmäßige Synthesizer, nie so sportlich wie E-Gitarren. Hendrix spielte sie hinter dem Rücken, Jimmy Page benutze Geigenbögen, manche zerschlugen sogar ihre Gibson oder Stratocaster im Namen der Kunst. Bis zum heutigen Tag sind Gitarristen meist ziemlich mobil, laufen herum oder stehen zumindest ganz vorne auf der Bühne. Keyboarder hingegen, selbst wenn sie die Liederschreiber und Sänger waren, blieben früher meist im Hintergrund, manchmal vor lauter Equipment kaum zu sehen. Aber Rockkonzerte sind nun mal Showbusiness, und deshalb begann man schon in den 60er Jahren Keyboards zu entwickeln die man umhängen konnte. Die schwedische Firma Joh Mustad AB aus Göteborg war eine der ersten die ein brauchbares Instrument dieser Art baute. Die batteriebetriebene Tubon war leicht genug um sie mit einem Schultergurt stehend zu spielen. Auch wenn Paul McCartney, siehe Foto, sie hier auf dem Schoß spielt. Die Tubon war anscheinend auf einer frühen aber unveröffentlichten Version von Strawberry Fields. Für unsere Begriffe sieht die Tubon sogar ziemlich gut aus. Schön schlicht, schön rund, nicht zuviel Firlefanz…vom Look her etwas in Richtung Braun Design. Das Ding klang sogar gut, hier ein Liveclip von Kraftwerk in 1970. Das Konzert beginnt ziemlich langsam, man sieht den damals ca. 25-jährigen und eher langhaarigen Ralf Hütter mit seinem Tubon nicht die ganze Zeit, hört aber seine erstaunlich fetten Bassklänge, wie ein elektronisches Didgeridoo, auf dem Lied Stratovarius. Es ist natürlich nicht nur die Tubon die hier gut klingt, sondern auch die Art in der Hütter sie einsetzt, sprich, sehr experimentell und soweit wir sehen auch mit zusätzlichen Effekten wie Echo etc. Diese frühe Phase von Kraftwerk gefällt uns fast besser als die spätere Schlips & Seitenscheitel Phase der Band. Aber wie gesagt, ob lange Haare, kurze Haare, ob Tubon oder Keyboards die auf dem Boden festgenagelt sind – Live-Rockmusik hat, wenn sie gut ist, etwas von performance art an sich. Und somit sind Keytars, die sich seit den Zeiten der Tubon technisch noch viel weiter entwickelt haben, interessante Instrumente. Hier Herbie Hancock in Konzert mit Keytar auf dem Jazz funk-Klassiker Chameleon vom Album Head Hunters.

Weitere Infos  Ein deutscher Wiki-Eintrag über die Tubon, das frühe Umhängekeyboard aus Schweden

 

A BBC radio dramatisation of Friday's Child is online, link below. Georgette Heyer (1902-1974) included many details about Regency England in her novels. Well liked by Austen fans. Even in the radio adaption things like the card game Faro and the Grand Pump Room in Bath are mentioned

Ein BBC-Hörspiel nach Georgette Heyer ist online. Link am Ende des Blogposts. Der Roman Friday’s Child (1944), deutscher Titel Lord Sherry, ist einer der beliebtesten der Autorin. Sie schrieb vorwiegend Bücher die in der Regency Epoche Englands spielen, also zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Epoche von Jane Austen, die ein Vorbild von Georgette Heyer (1902-1974) war. Es überrascht kaum dass Heyers Romane oftmals bei Austen-Fans beliebt sind. Austen schrieb nur sechs Romane, und von Heyer gibt es mehr als fünfzig. Sie sind gut geschrieben und gut recherchiert, enthalten viele Details über Regency England. Auch in dem Hörspiel, das einen 300 Seiten Roman auf 90 min. komprimiert, werden Details wie das Kartenspiel Pharo und der Grand Pump Room in der Stadt Bath erwähnt. Dort spielt ein Teil der Geschichte. Es geht um eine junge Frau namens
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According to an article in Science Magazine, link below, the Neolithic Revolution was different than was previously thought. The farmers were not assimilated by the hunter and gatherer cultures. It was, if anything, the other way around

Neuste Forschungsergebnisse im Wissenschaftsmagazin Science deuten darauf hin dass Ackerbau und Viehzucht weniger eine kulturelle Revolution war sondern ein Bevölkerungswandel. Von den verschiedenen Erklärungsmodellen der Neolithischen Revolution, also dem Wandel der Jägern und Sammler Kulturen zu Ackerbau und Viehzucht, fanden wir persönlich bisher das Modell vom kulturellen Wandel am plausibelsten. Es ist bekannt dass Landwirtschaft vor mehr als zehntausend Jahren im Mittleren Osten begann und sich von dort aus, im Laufe von Jahrtausenden, nach Europa ausbreitete. Wobei denkbar wäre dass Jäger und Sammler in Mittel- und Nordeuropa graduell die Techniken von den Bauernkulturen aus dem mittleren und nahen Osten und dem Mittelmeerraum übernahmen. Und dass ein gegenseitiger Austausch von Dingen wie Know-how, Saatgut und nicht zuletzt Genen stattfand – das wäre das kulturelle Modell vom Wandel. Erstaunlicherweise scheint dies jetzt nicht mehr die wahrscheinlichste Variante zu sein. Professor Mattias Jakobsson und andere Forscher der Universität Uppsala haben anhand von DNA-Tests an Steinzeitskeletten Hinweise gefunden dass die Bevölkerung der Trichterbecherkultur (den Bauern) in Schweden ab ca. 5000 v. Chr. zwar über tausend Jahre lang gleichzeitig mit der Grübchenkeramischen Kultur (den Jägern) existierte. Aber eine Verschmelzung der beiden Bevölkerungen
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Found a rare 1975 Pan edition of Daphne du Maurier's debut The Loving Spirit. The novel is a Emily Brontë homage, with excerpts of six of her poems including No Coward Soul is mine. See clip. Novel's title is from the poem Self-Interrogation

Wir fanden gestern eine seltene 1975 Pan Ausgabe von Daphne du Mauriers Debütroman The Loving Spirit (1931), deutscher Titel Die Frauen von Plyn. Es ist eine Hommage an Emily Brontë und enthält Auszüge von sechs ihrer Gedichte. Dieses wirkt wie ein Leitgedanke der geheimnisumwogenen Autorin von Sturmhöhe (1847). Hier eine schöne Darbietung.

No coward soul is mine

No coward soul is mine,
No trembler in the world’s storm troubled sphere
I see Heaven’s glories shine,
And faith shines equal, arming me from Fear.
.
O God within my breast,
Almighty, ever-present Deity!
Life – that in me hast rest,
As I – Undying Life- have power in Thee!
.
Vain are the thousand creeds
That move men’s hearts, unutterably vain;
Worthless as withered weeds
Or idlest froth amid the boundless main,
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For a second we thought they've gone and done it, built a golf course in and around an amphitheatre. It's a collage but looking good and reminding us of a holiday in Tunisia years ago, with amazing monuments from Roman and Phoenician times. The ad pointing out there's good modern stuff too

Wir sahen diese Werbekampagne in einem englischen Magazin und dachten eine Sekunde dass es jemand fertiggebracht hätte, einen Golfplatz in und um ein Amphitheater zu bauen. Es ist natürlich eine Collage, aber sieht gut aus und erinnerte uns an einen Urlaub den wir vor Jahren in Tunesien machten. Wir waren auch in dem Amphitheater auf dem Foto. Auch ohne Golfplatz – davon gibt es welche an anderen Orten von Tunesien – ist El Djem ein eindrucksvolles Monument. Im Gegensatz zu vielen berühmten Stätten in Europa, kam es uns sehr untouristisch vor, Vielleicht war es Zufall aber wir waren damals, Ende der 90er Jahre, die einzigen oder so gut wie die einzigen Besucher im El Djem. Man kann als Tourist ja kaum etwas gegen Touristen einwenden aber wir fanden diese Einsamkeit cool. Wir hatten eine Gitarre im Auto und probierten den Sound mitten in der Arena aus. Zu anderen Zeiten hätte man dafür blitzschnell die Löwen auf uns losgelassen – obwohl der Song doch gar nicht so schlecht war! Was uns noch mehr beeindruckte als El Djem, war die alte römische Stadt Dougga, hier ein Foto. Dieser umfangreiche antike Ort mutete damals surreal an, zum einen weil wir wieder völlig allein dort waren, und zum anderen weil die Sachen so unberührt wirkten, zum Teil so gut erhalten als ob die ehemaligen Einwohner nur mal kurz weg wären und gleich wiederkommen würden. Es hat durchaus viel für sich wenn solche Stätten Informationsschilder, Zäune, Wächter und Rundführer haben. Aber wir fanden es super wie es war. In Dougga gibt es neben römischen Ruinen auch gut erhaltene Relikte der ursprünglichen berber- und phönizischen Kulturen Nordafrikas, hier ein Foto von einem 21 m hohen Grabmal in Dougga aus dem 2. Jhr. v. Chr. In Tunesien war ja das alte Karthago.
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This year's the 75th anniversary of the movie The Wizard of Oz (1939). There isn't a lot that hasn't already been said about this classic, but we got a couple of items that maybe not everyone's seen. A nicely illustrated Puffin book edition and a 3-DVD edition with lots of extras, documentaries etc

Der Filmklassiker nach L. Frank Baum ist dieses Jahr 75 Jahre alt. Sieht immer noch gut aus, Auch die Lieder klingen noch gut. Das von Judy Garland gesungene Over the Rainbow wurde vielfach als Cover aufgenommen, von Jazz bis Techno. Einige davon stelle ich gleich vor. Aber das Original ist schwer zu überbieten

Somewhere Over the Rainbow

Somewhere over the rainbow, way up high
There’s a land that I’ve heard of once in a lullaby.
Somewhere over the rainbow, skies are blue
And the dreams that you dare to dream,
Really do come true.
.
Someday I’ll wish upon a star and
wake up where the clouds are far behind me
Where troubles melt like lemon drops,
Away above the chimney tops,
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The Mysterious Affair at Styles is online as a BBC radio dramatisation. Link below. Christie's first novel, written almost a hundred years ago in 1916, took time to find a publisher, was rejected by Hodder & Stoughton and Methuen, came out in 1920. She wrote most of it in a an old hotel in Dartmoor

Agatha Christie schrieb ihr Romandebüt The Mysterious Affair at Styles vor fast hundert Jahren, in 1916. Es war auch Poirots erster Auftritt. BBC-Hörspiel ist online. Link am Ende des Blogposts. In Christies Autobiografie steht eine ganze Menge über den Roman der auf Deutsch Das fehlende Glied in der Kette heißt. Sie bekam Absagen von Verlagen wie Methuen und Hodder & Stoughton. Auch der John Lane Verlag hatte das Manuskript fast zwei Jahre bevor die Autorin kontaktiert wurde. Es war ein unlukrativer Deal den die damals fast 30-jährige Christie unterschrieb weil sie sich nicht auskannte und froh war das der Roman den sie aus Spaß geschrieben hatte, überhaupt veröffentlicht wurde. In einer Szene die heutige Autoren bestimmt gut nachvollziehen können, schreibt Christie dass ein kleiner Mann mit einem weißen Bart ihr erklärte, was für ein Risiko
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We've seen Prince in concert, he played years ago here in Andalusia and yesterday evening we wrote the name of one of his songs on the mediterranean shoreline. We like all of his stuff, the funky songs, the pop songs, the experimental songs. But The Cross has got to be one of his most beautiful

Wir sahen Prince vor Jahren im Konzert hier in Andalusien. Er ist ein starker Musiker, Liederschreiber und Gitarrist. Wir mögen eigentlich alles von ihm, die funkigen Lieder, die Pop Songs, die experimentellen Sachen. Eins unserer Lieblingslieder ist The Cross vom Album Sign o’ the Times (1987). Hier eine Live Version. Wir wünschen Lesern und ihren Familien frohe Ostern

The Cross

‘Black day, stormy night
No love, no hope in sight
Don’t cry, He is coming
Don’t die without knowing the cross

Ghettos to the left of us
Flowers to the right
There’ll be bread for all of us
If we can just bear the cross

Sweet song of salvation
A pregnant mother sings
She lives in starvation
Her children need all that she brings

We all have our problems
Some big, some are small
Soon all of our problems
Will be taken by the cross…’

Weitere Infos  Soweit wir wissen, stammt der Konzert-Clip aus Deutschland, Westfalenhalle in Dortmund, am 8. oder 9. September 1988  Gitarren-Info  Prince spielt in diesem Clip eine seiner sog. Cloud guitars, von einem Gitarrenbauer in seiner Heimatstadt Minneapolis. Die Gitarre war auch im Prince Spielfilm Purple Rain (1984) zu sehen. .

Ähnliche Artikel von uns Unser Post über das Lied I Know that my Redeemer liveth von Mattiwilda Dobbs
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Avenita Kulturmagazin
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April 19 is Record Store Day. It's good to support local stores. Like bookshops they have a hard time. We purposely turned the LPs around because this whole thing of actually handling a product is something the almighty web, never mind downloads, can't offer in the way a record store does

Der 19. April ist Record Store Day, zur Unterstützung von unabhängigen Plattenläden. Onlinehändler machen ja heutzutage ganz gute Geschäfte. Dagegen haben wir nichts, aber wenn man Leute links liegen lässt die Ladenmieten bezahlen um ihren Service am Laufen zu halten, dann sind Plattenläden bald ein Ding der Vergangenheit. Vielleicht nur noch in TV-Serien wie Der Letzte seines Standes vom Bayerischen Rundfunk zu sehen. Wir vermuten dass viele der noch existierenden Läden bestenfalls ihre Kosten decken und nur noch offen sind weil die Betreiber Musikfans sind. Die meisten Läden die wir kennen, verkaufen übrigens nicht nur Vinyl-LPs sondern auch CDs, DVDs, Poster, T-Shirts und dergleichen. Es ist also nicht nur etwas für Leute mit Plattenspieler. Obwohl, einen günstigen Plattenspieler im Angebot zu haben, quasi als Starter Pack, keine schlechte Idee wäre. Ein konkreter Vorteil von Plattenläden
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50 years ago, April 1964 the first Ford Mustang was bought by a 22 year old lady called Gail Wise. She still has the car, it still runs. Pictured. The lady looks well too, comes across as a likeable person, check the interview clip. Link below

Vor 50 Jahren, April 1964 kam der Ford Mustang auf dem Markt. Die erste Käuferin, der erste Besitzer überhaupt, war eine 22-jährige Lehrerin namens Gail Wise die gerade ihren ersten Job anfing und ein Auto brauchte um hinzukommen. Link für ein Interview mit ihr auf YouTube am Ende des Blogposts. Die heute 72-jährige Lady aus Chicago wirkt sympathisch, hat sich gut gehalten. Ihr Ford Mustang, links, übrigens auch. Klar, wer solche Autoklassiker besitzt, gibt sich etwas Mühe, sie in Schuss zu halten. Die Farbe des obigen Modells nennt man baby blue, ein schönes zartes Blau das man heute bei Autos selten sieht. Aber das war früher sehr angesagt, wenn wir uns recht entsinnen hatte unser Großvater einen Käfer in dieser Farbe. Gail war damals am 15. April 1964 zusammen mit ihren Eltern zu einem Autohändler gefahren und wollte ein Cabriolet. Der Verkäufer sagte, er hätte momentan keins im Showroom, nur eins in einem Hinterzimmer das noch nicht offiziell zum Verkauf stand. Der Mustang stand dort noch unter einer Abdeckung. Als der Verkäufer ihr den Wagen verheißungsvoll zeigte, war Gail begeistert und kaufte den Wagen auf der Stelle. Er kostete 3200 Dollar wobei sie, wenn wir es richtig verstanden haben, ein Jahresgehalt von 5100 Dollar hatte. Als Gail mit dem Mustang auf die Straße fuhr, fiel ihr auf dass ihr alle Leute hinterherschauten und viele ihr zuwinkten. Sie fühlte sich auf einmal wie ein Filmstar. Was den Kauf etwas Besonderes machte, war dass der Mustang offiziell erst ein paar Tage später auf der New York Weltausstellung von Ford Manager Lee Iacocca vorgestellt wurde. Der Händler der Gail den Mustang zu früh verkaufte, hätte seinen Job verlieren können. Vermutlich konnte er nicht widerstehen, vor einer hübschen Blondine anzugeben – und einen schnellen Deal zu machen. Verkäufer sind doch irgendwie alle gleich, was? Jedenfalls eine schöne Story, die fünfzig Jahre später zudem gute Werbung ist. Das Leben schreibt halt die besten Geschichten. Nachfolgend der Videoclip.

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Weitere Infos  Der Videoclip mit Gail Wise, erster Besitzer eines Ford Mustangs  Mehr Lesen Sie unseren früheren Blogpost über die Rolle des Ford Mustangs in Liedern und einem Nouvelle Vague Film

 

Sarehole Mill, only yards from Tolkien's childhood home, is mentioned a lot in Humphrey Carpenter's biography of the author. This place in Birmingham was the main playground for Tolkien and his brother Hilary. The mill and its surrounding landscape inspired Hobbiton in The Lord of the Rings

Die 1542 gebaute Sarehole Mill war in Sichtweite des Hauses wo Tolkien als Kind lebte. Er und sein Bruder Hilary spielten in den Landschaften um die Wassermühle und der Ort wurde zum Vorbild für das Dorf Hobbiton bzw. Hobbingen in Der Herr der Ringe. Die Mühle existiert heute noch und kann besucht werden. Link dazu folgt. Wir entnehmen Humphrey Carpenters Tolkien Biographie (1977) dass Mabel Tolkien, die Mutter des Autors, 1896 für die Familie einen Wohnsitz in Sarehole fand, damals ein winziges Dorf, etwa eine Meile vom südlichen Stadtrand Birminghams entfernt. Trotz der Nähe zu einer Großstadt hatte das gemietete Reihenhaus 5 Gracewell damals eine idylische ländliche Lage, kaum Verkehr außer ein paar Pferdewagen von Bauern. Gegenüber von Tolkiens Haus, auf der anderen Seite einer Landstraße, war eine Wiese, der Weiher und die Mühle, nur etwa 300 Meter von Tolkiens Haus entfernt. Als sie dort hinzogen war Tolkien um die fünf und sein Bruder Hilary um die drei Jahre alt, aber die Mühlenlandschaft wurde bald zu ihrem Hauptspielplatz. Die beiden machten Expeditionen zur Sarehole Mill, beobachteten die Arbeiten, wie im Hof Säcke auf Wagen geladen wurden etc. Einer der beiden Müller, es war ein Vater und Sohn Team, machte den Tolkien-Jungs etwas Angst, er scheuchte die Kinder öfters weg. Sie nannten ihn White Ogre, den weißen Riesen, weil seine Klamotten meist mit einer dünnen Schicht Mehl bedeckt waren.

Unweit der Mühle gab es ein Wäldchen wo die Kinder Pilze sammelten, auch dort wurden sie manchmal verjagt. In diesem Fall von einem alten Bauern den sie Black Ogre, den schwarzen Riesen nannten. Die Jungs fanden solche Sachen jedoch eher spannend als wirklich furchterregend und gingen immer wieder zu diesen Orten zurück. Ihre Mutter wusste Bescheid, brachte den Jungs sogar öfters ihr Mittagessen hinaus zu den Mühlenlandschaften. J. R. R. Tolkien war ein gewitzter Junge der schon mit vier lesen konnte, und man kann sich gut vorstellen wie diese Zeiten ihn prägten. Englische Landschaften, englisches Landleben und seine urigen Figuren wurden, mit mythologischen Namen verkleidet, Kernelemente seiner Werke. Er sagte 1966 über Sarehole Mill in einem Interview, wir übersetzten frei und auszugsweise: ”Es war eine Art von Verlorenem Paradies…da war diese alte Mühle wo von zwei Müllern tatsächlich Korn gemahlen wurde. Ein großer Weiher mit Schwänen und ein Wäldchen mit Blumen, ein paar altmodischen Dorfhäusern und, etwas weiter weg, noch ein Fluss und eine andere Mühle. Ich wusste dass sie verschwinden würde. Und sie ist verschwunden”. Tolkien war wohl ein Kulturpessimist, überzeugt dass Menschen früher oder später alles Schöne kaputtmachen. Aber obwohl sich die Gegend um Sarehole massiv verändert hat und tatsächlich vieles verschwunden ist, steht zumindest die Mühle noch, kann besucht werden.

 

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2019: Biografischer Spielfilm über Tolkien Hier der erste Trailer für Tolkien (2019) mit Nicholas Hoult als J. R. R. Tolkien, Lily Collins als Edith Bratt als seine Ehefrau Edith, James MacCallum (als J. R. R. Tolkiens Bruder Hilary), Colm Meaney (als Father Francis Morgan), Derek Jacobi (als Prof. Joseph Wright) u. a.

Weitere Infos  Öffnungszeiten der Mühle: 12. April – 2. November. Dienstags bis Sonntags, 12.00 – 16.00 Uhr. Montags geschlossen. Eintritt: Unter 16 frei,  Erwachsene £3 / Hier ein Wiki-Artikel über die Mühle Sarehole Mill / hier ein Videoclip von der Mühle

Hintergrund Ich kam auf das Mühlen-Thema als ich in Humphrey Carpenters Biografie über Tolkiens Beowulf-Übersetzung las. Sarehole Mill wird öfters in der Biografie erwähnt und es ist auch ein Foto der Mühle darin, allerdings so alt und schwer erkennbar dass ich stattdessen eine alte Postkarte verwendete

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Des Weiteren Tolkiens Hobbit: Das legendäre BBC-Hörspiel von 1968 online

Avenita Kulturmagazin

 

Trailer is online for the new BBC adaption of Jamaica Inn. A subtext of Daphne du Maurier's Gothic novel is, arguably, a conflict between Pagan religions and Christianity. There is also a BBC radio dramatisation online. Links below

Ein Trailer ist online für die neue BBC-Verfilmung Jamaica Inn (2014). Link am Ende des Blogposts. Die Romanvorlage aus dem Jahr 1936 wurde von Daphne du Maurier im Alter von 29 geschrieben. Sie las damals u. a. Autoren wie C. G. Jung, interessierte sich für Mythologien. Ein Subtext von Jamaica Inn, könnte man argumentieren, ist der Konflikt zwischen alten heidnischen Religionen und dem Christentum. Insofern ist es vielleicht nicht ganz ohne Signifikanz dass die Ausstrahlung der dreiteiligen Verfilmung Ostermontag am 21. April beginnt. Schwierig, mehr zu diesem Aspekt der Story zu sagen, ohne deren erstaunliche Wendung zu verraten. Die neue Verfilmung, von der Regisseurin der exzellenten TV-Serie Call the Midwife – Ruf des Lebens, sieht gut aus, wird es jedoch nicht einfach haben, den Vorgänger von 1983 zu
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Guitar Aficionado is a magazine we hadn't seen before. Nor a hundred year old Gibson Mando-Bass. Though Van Halen's well known. We checked the mag out, it's pretty good. Sort of for people who are into vintage cars as well as guitars

Wir sahen gestern am Zeitungsstand das Magazin Guitar Aficioado das wir noch nicht kannten. Aber der Name Eddie Van Halen ist ein Blickfang, und einen Gibson Mando-Bass von 1912 sieht man selten. Klick für größeres Pic. Wir checkten das Magazin aus, es existiert anscheinend seit eins, zwei Jahren. Es unterscheidet sich von anderen, recht zahlreichen Gitarren-Magazinen insofern dass es nicht so sehr Teenager als Zielgruppe zu haben scheint sondern, anhand der Artikelthemen in dieser Ausgabe, eher Leutchen die neben Gitarren vielleicht auch Vintage Autos sammeln und in ihrer Freizeit vielleicht Golf spielen. Hier ist zum Beispiel ein Artikel über den 2014 Jaguar F-Type V8 S Convertible. Dennoch ist der Schwerpunkt Gitarren, akustische sowie elektrische, und Amps. Nur halt solche die sich der Schreiber dieser Zeilen sich nicht leisten kann. Aber wir lesen solche Sachen ohnehin nur aus Spaß  und um unser Know-how zu erweitern. Ähnlich geht’s wahrscheinlich vielen Leuten die solche Magazine mit einem Glas Bier in der Hand durchblättern. Was Eddie van Halen und sein Vintage-Musikinstrument auf dem Cover anbelangt: Gibsons Mando-Bass wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Begleitung für die damals populären Mandolin-Orchester gebaut. Die übliche Stimmung war, wie ein Bass, EADG. Im Endeffekt konnte sich das Instrument sich nicht gegen den Kontrabass durchsetzten. Ein interessanter Unterschied zwischen den beiden war dass der Mando-Bass aufgrund seiner Besaitung mit Plektrum gespielt werden konnte. Hier ein YouTube-Clip mit einer kurzen Mando-Bass Vorführung. Wobei der Spieler hier weder ein Plektrum benutzt noch den Mando wie vorgesehen aufrecht spielt. Der Großteil des Hauptartikels in Guitar Aficionado handelt allerdings von Van Halens Amps und E-Gitarren. Wie zum Beispiel seine Frankenstrat, die er sich ursprünglich in der Garage seiner Eltern aus verschiedenen Teilen
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Today's Google doodle is a man from Spain. That 's where our blog is based, so we rise to the occasion. The Andalusian philosopher Averroes (1126-1198) is in the top right corner among other Spanish personalities. Also check out a YouTube clip about the team who makes the doodles. Link below

Wir haben bisher keine Google Doodles kommentiert weil das normalerweise Welt, Spiegel, FAZ etc. tun und wir ungern Themen machen die ohnehin in sämtlichen Medien sind. Der heutige Google Doodle erscheint jedoch nicht bei Google Deutschland sondern in Spanien und soweit wir sehen auch bei Google.com. Es ist außerdem eine Persönlichkeit aus Andalusien, wo unser Blog herkommt. Wie der Zufall es wollte, sahen wir gestern einen recht interessanten Videoclip über das Team das die Google Doodles macht, Link folgt, und wollten das gestern schon in einem Blogpost erwähnen, kamen aber auf keine originelle Idee für ein Bild zum Thema, denn einfach das Google Logo oder einen Doodle zu verwenden, erschien zu 08/15. Der heutige Doodle gab uns die Idee, den andalusischen Philosoph Averroës (1126-1198) zusammen mit anderen berühmten spanischen Persönlichkeiten zu zeigen. Der Mann dessen 888. Geburtstag heute ist und der in Córdoba geboren wurde, ist ganz oben rechts im Bild als Statue zu sehen. Wir hatten schon öfters mal überlegt, wer und wie viele Leute an Google Doodles arbeiten. Wir hätten auf zwei oder drei getippt, aber es sind mehr Leute beteiligt. Es ist ein zehnköpfiges Team, hauptsächlich Illustratoren die noch jünger aussehen als man angenommen hatte. Der Aufwand der betrieben wird ist beträchtlich, so wurde zum Beispiel für den 117. Geburtstag der Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin Martha Graham ein Mitglied ihrer Company gebeten, ihre Bewegungen vorzuführen so dass sie aufgezeichnet und per Computer animiert werden konnten. Wir finden es gut dass die Doodles oftmals an Leute erinnern die nicht unbedingt super bekannt oder gerade in Mode sind. In unserem Blog kam es bisher einmal vor dass wir, ohne es im Voraus zu wissen, ein Thema machten das tatsächlich auch in Deutschland zum Google Doodle wurde. Das war zum 225. Geburtstag des Dichters Joseph von Eichendorff, hier der Doodle und hier unser damaliger Blogpost. Nachfolgend der Videoclip über das Google Doodle Team in Mountain View, Kalifornien.

Info  Der Videoclip Behind the Scenes with the Doodle Team auf YouTube / und hier ein deutscher Wiki-Artikel über den Andalusier Averroës (1126-1198)  Pic  We used an excerpt of a Wiki collage of famous Spanish people, you can check out the complete pic and names here

It's the birthday of Herbie Hancock. Maiden Voyage (1965) is one of our faves. His piano playing is joined by members of the Miles Davis band, Ron Carter (bass) and Tony Williams (drums). Good cover design by Blue Note artist Reid Miles

Es ist der Geburtstag von Herbie Hancock. Eine meiner Lieblings-LPs von ihm ist Maiden Voyage (1965). Hancock wird von Mitgliedern der Miles Davis Band begeleit. Ron Carter spielt Bass und Tony Williams Schlagzeug. Uns gefällt auch das LP-Cover von Designer Reid Miles, eins von vielen das er für das Jazz Label Blue Note gestaltete. Hier das Titellied des Albums

Komposition & Piano: Herbie Hancock
Aufnahmedatum: 17. März 1965
Ort: Van Gelder Studio, New Jersey
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Ich bin nicht sicher ob der Begriff Konzeptalbum damals gängig war, aber er passt zu Maiden Voyage (1965). Die Lieder sind thematisch verbunden. Der damals 24-jährige Herbie Hancock schrieb in den Liner Notes des Albums, ich übersetzte frei und auszugsweise: Das Meer und seine Lebewesen haben etwas Geheimnisvolles das die Vorstellungskraft von Künstlern inspirierte. Atlantis, die Sargassosee, Meeresungeheuer und Seejungfrauen sind nur einige von vielen folkroristischen Elementen die aus der Erfahrung des Menschen mit dem Meer hervorgegangen sind. Die Musik versucht, die Weite und Erhabenheit des Meers anzudeuten, Den Glanz von Schiffen auf ihrer Jungfernfahrt. Die elegante, verspielte Schönheit von Delfinen, der konstante Überlebenskampf von selbst den kleinsten Meereskreaturen und die ehrfurchtgebietende Zerstörungskraft des Sturms, Nemesis der Seeleute.
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Die Dinge die Hancock in seinen Zeilen erwähnt, spiegeln sich auch in Liedertiteln wie The Eye of the Hurricane, Survival of the Fittest, Dolphin Dance und Maiden Voyage, was Jungfernfahrt bedeutet. Das Titellied wurde als Coverversion von Bands wie Toto und Phish aufgenommen, hier YouTube Clips. Bei Toto übernimmt die Gitarre Melodien die auf der Originalversion von George Coleman (Saxophon) und Freddie Hubbard (Trompete) gespielt werden. Bei Phish ist es eher der Bass der ab Mitte des Lieds die Solofunktion übernimmt. Hancocks Komposition hat viel Potential, in der Tat sehen wir Alben wie Maiden Voyage (1965) als Wegbereiter für das Progressive Rock Genre. Herbie Hancocks nächstes Projekt nach Maiden Voyage war der Soundtrack für den exemplarischen 60er Jahre Film Blow Up (1966). Aber Hancock ließ sich nicht auf spezifische Genres festnageln. In den 70ern nahm er den Jazz-Funk-Klassiker Head Hunters (1973) auf. In der 80ern überraschte er mit dem multimillionen Album Future Shock (1983) und dem Hit Rockit, der als Vorläufer des Electronic Dance Music (EDM) Genres gilt. In 2007 veröffentlichte er die Joni Mitchell Hommage River: The Joni Letters, zehn ihrer Lieder interpretiert von Hancock und Gastmusikern wie Norah Jones, Tina Turner und Wayne Shorter. Herbie Hancock wird heute 74 und wir wünschen alles Gute.
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Photo  info  We used a CD edition, a 1999 reissue remastered by original recording engineer Rudy Van Gelder, with the original liner notes, plus new ones by Bob Blumenthal.

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Des Weiteren Jazzklassiker ’Goodbye Pork Pie Hat’ von Charles Mingus

Mehr Filmmusik ‘Ascenseur pour l’échafaud’ (1958) von Miles Davis

Und Erroll Garners Jazzklassiker ‘Misty’ in Clint Eastwood Thriller

Avenita Kulturmagazin

There's a 2007 BBC radio dramatisation of ’Dr Jekyll und Mr Hyde’ online. Link below. I got a paperback Penguin edition, above, of the novella by Robert Louis Stevenson. Cover: Detail of the painting ’The Private Conversation’ by Jean Beraud

Horrorklassiker von Robert Louis Stevenson (1850-1894). Der Autor ist mitunter berühmt für den Abenteuerroman Die Schatzinsel (1883). Aber ‘Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde’ (1886) ist viel düsterer und brutaler – und einflussreicher in der modernen Literatur, mit der Thematik von einer gespaltenen Persönlichkeit, von der Dualität von Gut und Böse. Es gibt ein anspruchsvolles WDR-Hörspiel von 1997. Link folgt am Ende des Blogposts. Als Alternative, auch ein Link für ein gutes BBC-Hörspiel von 2007. Zu Romanbeginn ist der Notar Gabriel Utterson mit seinem Cousin Richard Enfield auf einem abendlichen Spaziergang im Londoner Stadtviertel Soho. Als sie an einem schäbigen Haus vorbeikommen, erzählt Enfield ihm, dass er vor einigen Monaten hier einen merkwürdigen zwergwüchsigen
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Irish hero Cú Chulainn, tied to a standing stone with a sword in his hand, on the cover of Irish Myths and Legends (1965) by Eoin Neeson. Thie legend inspired French hip hop band Manau's song Le chien du forgeron, refering to Cú Chulainn's name The Hound of Ulster, also depicted on the cover

Wir haben ein gutes Buch über irische Sagen aufgegabelt, bekamen es von einem alten Iren der Gälisch konnte, worüber wir ins Gespräch kamen. Auf dem Cover sind Szenen aus dem Leben der Sagengestalt Cú Chulainn, Der sterbende Held ließ sich mit dem Schwert in der Hand an einen megalithischen Stein festbinden, so dass Feinde ihn für lebendig hielten. Hier ein starkes Hip-Hop Lied über Cú Chulainn von der französischen Band Manau

Le chien du forgeron

D´histoire en histoire en cycles de légendes,
il y en a une dans ma mémoire qui restera
parmi les grandes épopées païennes près du pays du clan des landes,
en pleine terre d´Ulster province de l´Irlande.
L´histoire d´un gamin, encore jeune fougueux,
à peine 7 ans, il a déjà le feu dans le bleu de ses yeux.
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Les druides lui ont prédit un drôle d´avenir,
un choix à faire, la conséquence de son devenir.
Prendre les armes avant sa majorité,
il deviendrait le plus grands des guerriers que cette terre ait porté.
Mais éphémère serait sa vie,
devenir héros de guerre, mourir, avoir son nom dans les écrits.
Le gamin n´hésita pas une seule seconde.
Que ça doit être bon d´être le plus grand guerrier du monde.
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Doucement viens, rappelle-toi de ce nom.
On l´appelait Cúchulainn, le chien du forgeron.
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80 years ago, in 1939, Batman appeared for the first time in DC Comics, or Detective Comics, as was the name then. There's a BBC radio dramatisation of a Batman story called The Lazarus Syndrome online. It's pretty good. Link below

Das erste Batman-Heft erschien vor achtzig Jahren, in 1939, beim Verlag Detective Comics, heute besser bekannt als DC Comics. Das folgende BBC-Hörspiel stammt von 1989 und wurde zum damaligen fünfzigsten Geburtstag der Figur produziert. Ziemlich gut. Link folgt am Ende des Blogposts. Ich muss gestehen dass mich, abgesehen von Batman, andere Comic-Figuren die momentan Kinoleinwände dominieren, nicht besonders ansprechen. Die Batman-Figur hat für meine Begriffe mehr Tiefe, mehr Ambivalenz, mehr literarisches Potential. Ich sehe in Batman eine entfernte Verwandschaft mit Figuren wie Erik in Gaston Lerouxs Das Phantom der Oper (1910) und Heathcliff in Emily Brontës Sturmhöhe (1847) Gemeinsame Nenner dieser Figuren sind mitunter Einsamkeit, Ob­s­ku­ri­tät und Selbstjustiz. Im Gegensatz dazu wirkt Superman wie ein Sozialarbeiter. Ein weiterer markanter Kontrast zwischen den beiden ist, dass Batman keine übermenschlichen Kräfte hat, nicht fliegen kann und dergleichen. Es ist klar, dass ihn das realistischer und plausibler macht, aber es macht ihn auch interessanter.

As for movies, The Dark Knight Trilogy from Christopher Nolan is the best adaptation of Batman so far. Above, my DVD of the third film, The Dark Knight Rises (2012), with Christian Bale

Im Kino führen übermenschliche Kräfte oft zu Special-Effekt-Orgien die, trotz technischer Kompetenz, irgendwann zum ermüdenden Gimmick werden – und das ist kein guter Ersatz für dramatische Substanz. Ich finde, besonders die Batman-Verfilmungen von Christopher Nolan, bekannt als The Dark Knight Trilogy, werden dem Potential der Figur gerecht. Der dritte Film, The Dark Knight Rises (2012), links im Bild ist meine DVD, enthält Anspielungen auf die Wirren der Französischen Revolution, wie sie in Charles Dickens’ Roman Eine Geschichte aus zwei Städten (1859) geschildert werden. In solchen Zeiten erweist sich Batman in der Regel weniger als Idealist, sondern eher als der ewige Skeptiker. Zu Beginn des folgenden Hörspiels besucht Batman am Jahrestag der Ermordung seiner Eltern den Ort an dem sie starben. Dort wird er von jemandem überfallen und außer Gefecht gesetzt der per Gesichtsoperation die Identität von Bruce Wayne und Batman übernommen hat. Lieutenant James Gordon merkt, dass etwas nicht stimmt, und sucht zum Rat alte Bekannte wie Catwoman auf. Ich wünsche spannende Unterhaltung.

 

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80 Jahre Dark Knight: ‘Batman’ BBC-Hörspiel online Das BBC-Hörspiel Batman – The Lazarus Syndrome. Mit Bob Sessions (als Bruce Wayne / Batman), Michael Gough (als Butler Alfred Pennyworth), Lorelei King (als Catwoman / Selina Kyle, Martha Wayne), Kerry Shale (als Der Joker, Det. Harvey Bullock, Batcave Computer), Alan Marriott (als Robin / Jason Todd), Paul Maxwell (als Commissioner James Gordon), James Goode (als Nightwing / Dick Grayson), Shelley Thompson (als Barbara Gordon, Talia, junger Bruce Wayne), Garrick Hagon (Ra’s al Ghul, Thomas Wayne), Simon Bullivant & Dirk Maggs (Bearbeitung). Produktion 1989

Beste Batman-Musik? Lieder mit Texten (z. B. ‘Hold me, Thrill me’ von U2) passen für mich nicht so gut zu den Batman-Filmen. Hier funktioniert für mich die düstere Instrumentalmusik von Hans Zimmer besser, z. B. The Fire Rises, hier Live-Version mit Gitarren-Stars wie Johnny Marr (The Smiths) und Mike Einziger (Incubus)

Verfilmung  Ein deutscher Trailer für die Batman-Verfilmung The Dark Knight Rises (2012) von Regisseur Christopher Nolan. Mit Christian Bale, Michael Caine, Tom Hardy, Anne Hathaway, Gary Oldman u. a.

News – Robert Pattinson wird neuer Batman Der 33-jährige US-Schauspieler und Werbeträger der durch die Twilight-Saga berühmt wurde, übernimmt die Titelrolle des Warner Bros Spielfilms The Batman (2021)

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Avenita.net

A German WDR radio dramatisation of Liu Cixin Liu's novel 'The Three-Body Problem' (2007) is online. Link below. Topic: First human encounter with alien intelligent life. Rachel Carson's Silent Spring (1962) plays a role in the story

Das Science-Fiction-Epos des chinesischen Autors Cixin Liu hat das Zeug zum Klassiker à la Foundation von Isaac Asimov oder Dune von Frank Herbert. Das deutsche Hörspiel von 2017 ist eine aufwendige, hörenswerte Produktion. Link am Ende des Blogposts. Im Foto ist meine Heyne Taschenbuchausgabe von dem Buch Die drei Sonnen (2008), dem ersten Teil der Trisolaris-Trilogie. Es geht um Erstkontakt der Menschheit mit einer außerirdischen Zivilisation. Wobei Liu Cixin dieses altbekannte Sci-Fi-Thema auf eine innovative Art präsentiert. Dies ist nicht Sc-Fi von der Sorte ‘Cowboys & Indianer im Weltall’ mit Laserpistolen oder Lichtschwertern, sondern technisch und intellektuell geprägte Hard Science Fiction. Cixin Liu, geb. 1963, arbeitete vor seiner schriftstellerischen Karriere als Ingenieur in einem chinesischen Kraftwerk. Er behandelt in seinem
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M for mill: Yesterday we visited the 600 year old Molino morisco de los Corchos, in Alhaurín el Grande, about 20 min. drive into the hills above the Costa del Sol. This is where a mile long canal delivers the water from the river Fahala

Wir waren gestern bei einer alten Mühle namens Molino morisco de los Corchos in der Stadt Alhaurín el Grande, oben in den Bergen der Costa del Sol etwa 20 min. Fahrt von der Küste entfernt. Die Mühle ist trotz ihres hohen Alters in gutem Zustand und kann Samstags und Sonntags besichtigt werden. Sie wurde bis ca. 1970 geschäftlich betrieben und bis dahin kaum modernisiert. Deshalb ist die Mühle heute noch randvoll mit alten Maschinen und Werkzeugen, was einen Besuch um so interessanter macht. An Wochenenden ist dort ein Mann namens Miguel, der Sohn des letzten Müllers der dort arbeitete. Er spricht nur Spanisch, hat aber eine gute Art, die Maschinen und ihre Funktionsweise zu zeigen. Fotografieren willkommen. Mühlen sind clevere Konstruktionen und haben, z. B. gegenüber Automotoren, den Vorteil dass man den Verlauf des Arbeitsvorgangs offen sehen kann. Man kann Mühlen, wenn man will, auch eine gewisse philosophische Dimension abgewinnen: Hier wird mit der Kraft der Natur (dem Fluss) ein natürliches Produkt (das Getreide) verarbeitet. Die Mühlsteine kommen aus den umliegenden Bergen, anderen Maschinenteile und Werkzeuge sind aus dem Holz der umliegenden Wälder. Etwas öko-freakigeres als eine alte Mühle findet man kaum. Was keineswegs bedeuten muss dass man etwas gegen moderne Produktionsweisen hat, aber es ist inspirierend zu sehen dass Menschen schon vor Jahrhunderten aus den wenigen Dingen die ihnen zur Verfügung standen, nützliche Dinge machten und sich eine Lebensgrundlage schafften. Heute wird in der Gegend um Alhaurín kaum noch Getreide angebaut, eher Obst und Gemüse. Das das war früher offenbar anders, der Müllerssohn sagte dass es bis in die 1940er Jahre noch sechzehn Mühlen in der Umgebung gab.

Inside, the mill is well preserved, in full working order though not used anymore. On Saturdays and Sundays there's Miguel, the son of the last miller, who shows visitors all the mill machinery and dozens of other tools millers used for their craft

Und in der Tat, nur 300 Meter entfernt von hier sahen wir eine weitere alte Mühle, wenn auch geschlossen und nicht so gut erhalten. Wenn man mit Leuten spricht die damit aufgewachsen sind, erfährt man interessante Sachen. Zum Beispiel hatten früher manche Getreidebauern kein Geld um das Mahlen zu bezahlen. in welchem Fall der Müller als Bezahlung einen Teil des Mehls akzeptierte. So half man sich gegenseitig, beide hatten dann eine Chance, für das Mehl Geld oder zumindest irgend etwas anderes zu bekommen. Reich war in diesen ländlichen Gegenden kaum einer. Im mittleren Foto sieht man im Vordergrund den Mühlstein mit dem Getreide für Tiere gemahlen wurde, z. B. Gerste, und dahinter der Stein (mit einer Holzumrahmung) mit dem der Weizen für Bäcker gemahlen wurde. Letzteres Mehl musste reiner gemahlen werden als Tierfutter. Zu den sprichwörtlich Dutzenden von Werkzeugen eines Müllers gehörten zum Beispiel Hämmer mit denen das Profil der Mühlsteine ausgebessert wurde. Zwischen den zwei Mühlsteinen ist eine Vorrichtung um die die ca. achthundert Kilo schweren Mühlsteine hochzuheben und auszuwechseln: verschiedene Steine für verschiedenes Getreide. Wenn die Steine irgendwann zu dünn, sprich zu abgenutzt waren, wurden sie in den Fußboden der Mühle eingelassen, was gut aussieht. Ein Mühlstein wurde hier sogar als Tisch draußen vor dem Haus benutzt. Diese vordere Seite der Mühle ist im unteren Foto zu sehen. Im oberen Foto, zwischen zwei Apfelbäumen, ist der Kanal mit dem das Wasser die 1,5 km von einem Fluss namens Fahala zur Mühle kommt. Das Wasser fließt sanft, bekommt aber erstaunliche
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It's the birthday of Muddy Waters (1913-1983). We play a song from his blues classic At Newport 1960 and mention an anecdote about this album in Rod Stewart's autobiography. We also recommend the movie Cadillac Records (2008) in which Muddy (played by Jeffrey Wright) plays a major role

Es ist der Geburtstag von Muddy Waters (1913-1983). Der Sänger, Liederschreiber, Gitarrist inspirierte Leute wie Zeppelin, Clapton, Allman Brothers, Stones um nur einige zu nennen. Letztgenannte nahmen sogar ihren Namen von dem Lied Rollin’ Stone das Muddy Waters geschrieben hatte, wenn auch unter seinem gebürtigen Namen McKinley Morganfield. Abgesehen von seinen eigenen Kompositionen, wurden viele Lieder die Muddy Waters als Cover spielte durch ihn erst bekannt und durch sein Arrangement zu Rockklassikern. Auf unserem Musiktipp, dem Livealbum Muddy Waters at Newport 1960 ist zum Beispiel eine starke Version des Bluesklassikers Hoochie Coochie Man. Muddy Waters war der erste der das Willie Dixon Lied aufnahm. Und Muddys Art es zu spielen und zu singen wurde später von Dutzenden von Musikern so gut wie komplett kopiert. Die Version von Eric Clapton, hier ein Clip, ist vom Klang her relativ sanft gespielt. Bei Jimi Hendrix hingegen wird die Verbindung zwischen Muddys Waters Bluesmusik und späteren Genres wie Hard Rock deutlich. Wir mögen die Coverversionen, aber bei Muddy Waters Version in Newport fällt einem auf dass die Kraft dieser Lieder ursprünglich nicht in der Lautstärke sondern in der Struktur lag, also dem Gitarren-Riff, dem Stop / Start  Rhythmus und der Art wie sich Gesang und Instrumente abwechseln, nach dem Schema: ‘A Gipsy woman told my mother’ – da, dah, da da dah – ‘before I was born’…und so weiter. Newport ist auch ein Album das zeigt was
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Here in Spain the movie Noah (2014) starts on April 4. We'll go and see it tomorrow or first chance we get tickets. We also checked out info about the soundtrack and were pleased to see that Patti Smith recorded a song for it. Context seems to be a parent's lullaby for a child. See YouTube clip

Bei uns in Andalusien startet Noah (2014) am 4. April, wenn wir Tickets kriegen, sehen wir ihn morgen. Neben dem Trailer, der gut aussieht, haben wir den Soundtrack ausgecheckt und festgestellt dass Patti Smith ein Lied für den Film aufgenommen hat. Sie wurde weltbekannt mit dem Album Horses (1975), hatte Hits mit Liedern wie Because the Night und ihr Lied für Noah klingt gut

Mercy Is

mercy is
as mercy does
wandering the wild
the stars are eyes
watching you
a breath upon a cloud
two white doves, two white wings
to carry you away
to a land in memory
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There's a Dylan article in the Spanish April edition of Esquire magazine. Different cover than the US edition which had Danny DeVito on the cover. It's not based on a Dylan interview but well written and pretty long, ca. 4500 words, mostly about how Dylan managed to keep his life private

In der hiesigen April Ausgabe von Esquire ist ein längerer Artikel über Dylan, mit einem gut gemachten Cover. Der Artikel erschien in der amerikanischen Februar Ausgabe, die jedoch nicht Dylan sondern Danny DeVito auf dem Cover hatte. Go figure. Die Spanier haben, auch bei früheren Esquire Ausgaben, einen schönen schlichten Stil gewählt, ohne das Cover mit Schrift voll zu kleistern. Gracias. Für unseren Geschmack ist allein das Cover 3,50 Euro wert. Wenn Informationen heutzutage mehr oder weniger kostenlos erhältlich sind, ist gute künstlerische Gestaltung um so wichtiger denn damit kann man etwas machen das Leute mit nach Hause nehmen und sammeln wollen, nämlich mehr als nur Worte. Der Artikel ist, mit ca. 4500 Worten, jedoch gut geschrieben  Wir erfuhren darin mehrere Sachen die wir nicht wussten, was für uns einer der Maßstäbe für Artikel und Blogposts ist, uns nervt exzessiver Meinungsjournalismus. Der Artikel erzählt hauptsächlich wie Dylan über die Jahre sein Privatleben geschützt hat. Eine Eigenart die ihn von dem unterscheidet was zur Zeit in Mode ist. Auf dem Cover von Esquire (übrigens wieder mal ein Magazin das es mysteriöserweise nicht in Deutschland gibt) bekommt man einen näheren Blick auf ein Gerät das eine Art Markenzeichen für Dylan ist, oder zumindest war: Die Mundharmonika und der Halter der es ermöglicht, Gitarre und Harmonika zugleich zu spielen.

Wie hier in einem Clip mit einer Liveversion von Mr. Tambourine Man beim Newport Folk Festival 1964. Wir müssen gestehen dass wir uns als Kids
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