Kulturmagazin

Lieber Leser!

Wir schreiben über unsere Lieblingsthemen aus der Welt der Literatur, Film, Kunst und Musik. Öfters gibt es auch mal Fotos, Anekdoten & Ansichten aus unserem geliebten Gastland: Andalusien, der südlichsten, manche würden sagen, schönsten Region Spaniens. Auf der Startseite finden Sie unsere aktuellen Blogbeiträge und Artikel. Falls Sie mal länger Zeit haben und mehr über unsere Themen lesen wollen, köinnen Sie auch unsere umfangreichen Feature-Artikel auschecken. Wir hoffen dass Sie unser Netzmagazin informativ und unterhaltsam finden. Ein Gruß von der Redaktion!

Archive for 'Blog'

It's Willie Nelson's 80th birthday. We checked out his book The Tao of Willie (2006) It's entertaining, especially on CD in the car. Read with just the right twang by Tom Stechschulte

Es ist der 80. Geburtstag von Willie Nelson: Gitarrist, Sänger, Country-Star, Liederschreiber und neuerdings auch Autor. Wir haben sein Buch The Tao of Willie (2006) als CD-Set ausgecheckt. Es ist ein Audiobook das gut zum Autofahren passt. Es hat so eine Art ‘on the road’ Atmosphäre, es ist relaxt, humorvoll und gleichzeitig ziemlich philosophisch. So weit wir wissen, nur auf Englisch erhältlich, aber es ist ohnehin nicht so leicht. sich diesen Erzählstil auf Deutsch vorzustellen. Der Sound und Stil von dem Texas-Urgestein Willie Nelson ist hier fast so ein starker Bestandteil wie der Text selber, und der Sprecher Tom Stechschulte bringt das sehr gut rüber. Willie hat einige Witze auf Lager aber der Titel des Buchs ist kein Gag. Willie Nelson scheint sich mit dem Tao Te Ching, das auf Deutsch heute meist Daodejing genannt wird, tatsächlich ausgiebig beschäftigt zu haben. Sein Wissen über die mehr als zweitausend Jahre alte chinesische Philosophie lässt er allerdings eher in Nebensätzen durchschimmern. Das Buch ist insgesamt eher eine bunte Mischung aus Autobiografie, Anekdoten von Jahrzehnten im Musikgeschäft, Ansichten über Gott und die Welt, und eine Art von Lebensratgeber der konstant darauf hinweist dass die Sachen die für Willie funktionieren nicht unbedingt für den Leser funktionieren. Man bekommt den Eindruck dass Willie Nelson der undogmatischste, entspannteste und generell netteste Typ auf Planet Erde ist und obendrein eine gehörige Portion gesunden Menschenverstand besitzt. Einige seiner Texas-Tao-Grundsätze lauten sinngemäß: Reg dich nicht darüber auf was andere Leute machen oder
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On Françoise Hardy's new album L'amour fou (2012) is a beautiful song from a poem by Victor Hugo. We freely translated it into German, hopefully conveying something of the bittersweet feel, though no one does that like the French

Auf Françoise Hardys neuem Album L’amour fou (2012) ist die Vertonung von einem Gedicht das Victor Hugo um das Jahr 1858 schrieb. Der Titel bedeutet ‘Wenn du mir nichts zu sagen hast’. Die französische Sängerin, deren Stimme immer noch gut klingt, hat daraus ein wundervolles, bitter-süßes Lied gemacht. Auch die Musik passt, hauptsächlich Piano mit schlichter orchestraler Begleitung. Hier ist ein YouTube Clip und unsere freie Übersetztung des Textes

Si vous n’avez rien à me dire

Wenn du mir nichts zu sagen hast,
Warum kommst du zu mir?
Warum lächelst du mich an
Auf diese zarte Weise die mich verwirrt,
Wenn du mir nichts anderes zu geben hast
Als Probleme und Verzweiflung
.
Wenn du mir nichts zu sagen hast,
Warum nimmst du meine Hand?
Dieser engelhafte, zarte Traum
Mit dem du immer unterwegs bist,
Ich kann einfach nicht mehr warten
Auf Momente die keine Zukunft haben
.
Wenn du mir nichts zu sagen hast,
Warum nimmst du meine Hand?
Wenn du willst dass ich weggehe,
Warum kommst du hier vorbei?
Dich zu sehen bringt mich zum Zittern,
Auf eine Art die mich glücklich macht und mich traurig macht
Wenn du mir nichts zu sagen hast,
Warum kommst du zu mir?
.

Info  So weit wir sehen, wurde in dem Lied der Text von Victor Hugos Gedicht weitgehend aber nicht genau übernommen, deshalb haben wir auch bei der Übersetzung auf beide Texte zurückgegriffen. Dies ist natürlich keine offizielle Übersetzung für die Sängerin oder das Album. Weitere Infos über Françoise Hardy hier in einem deutschen Wiki-Artikel /  Für französischsprachige Leser könnte der Dokumentarfilm Portrait de Françoise Hardy (2005) von Interesse sein.

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Our edition from Wordsworth Classics has a cover with an excerpt of J.M.W. Turner's painting 'Shipwreck'. David lived off shellfish on the island, so we went for a seashore theme. The 1978 TV adaption with David McCallum still has many fans

Ein Hörspiel ist online nach Robert Louis Stevenson, dem Autor des Klassikers Die Schatzinsel. Der drei Jahre später veröffentlichte Roman Kidnapped (1886) wurde in Deutschland speziell durch die kultige TV-Serie Die Abenteuer des David Balfour (1978) bekannt die, anhand von Amazon-Rezensionen, immer noch eine beträchtliche Fan-Gemeinde in Deutschland hat. Auch das keltisch angehauchte Lied David’s Song vom Soundtrack ist bekannt. Das Abenteuergarn um einen 17-jährigen Waisenjungen der sich nicht runterkriegen lässt, spielt im Schottland des 18. Jahrhunderts. Durch Intrigen die ihn um sein Erbe bringen sollen, landet der junge David Balfour auf der Brigg eines Sklavenhändlers und soll nach Amerika verfrachtet werden. Durch ein Seeunglück landet er jedoch auf den Hebriden-Inseln von Schottland und schlägt sich von dort aus durch die schottischen Highlands durch. Dabei wird er, aufgrund der Bekanntschaft mit einem schottischen Rebellen gegen die englische Krone, in allerlei Abenteuer verwickelt. Der ursprünglich als Jugendroman geschriebene Stoff ist anspruchsvoll, durchaus für Erwachsene geeignet und besonders dadurch interessant dass er auf historischen Begebenheiten und Personen beruht.
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We like the Blues, and we like Albert King (1923-1992) whose 90th birthday is today. We also like that pointy guitar of his. It's a Flying V, from Gibson. He later had a custom-built V called Lucy. and a special song for it called I Love Lucy. Link below

Wir sind Blues-Fans, wir mögen Albert King, und auch die alten Gitarren-Klassiker auf denen die bluesigen Klänge entstanden die Rockmusiker von Eric Clapton bis Stevie Ray Vaughan beeinflussten. Die Gibson Flying V war und ist nicht so verbreitet wie andere Gibson-Modelle, zum Beispiel die Les Paul, die zum Markenzeichen von Leuten wie Jimmy Page wurde, oder die Gibson SG die man von AC/DCs Angus Young kennt. Uns fiel die Flying V wahrscheinlich erstmals bei Andy Powell von Wishbone Ash auf, oder vielleicht bei Tom Petty. Gelegentlich auch mal bei den Stones, zumindest in Filmen, wie vom 1969-Konzert Stones in the Park. Aber für uns passt die Flying V, rein vom Aussehen her, nicht so besonders zu so spindeldürren Gitarristen, denn die V wirkt aufgrund ihrer expandierenden Flügelform – daher auch die Beschreibung als fliegendes V – ziemlich groß. Weit besser geeignet für Albert King der, mit Verlaub, wie ein Wandschrank gebaut war. Der Mann war der Flying V auch sehr treu, spielte sie auf so gut wie allen Aufnahmen und Konzerten. Er hatte später eine speziell für ihn gebaute Flying V die er Lucy nannte. Die war zwar von einem privaten Gitarrenbauer und somit nicht von Gibson, hatte aber die gleichen Maße und sah, bis auf einen anderen Gitarrenkopf, genau wie die Gibson aus – und klang auch so. Wobei der Sound von Albert King auch sehr auf seiner ureigenen Spielart beruhte. Wo heute fast jeder Gitarrist ein Dutzend elektronische Effekte benutzt um einen ‘individuellen Klang’ zu kriegen, arbeiteten die alten Bluesleute noch viel mit dem schieren physischen Einsatz und der Finesse mit denen die Gitarrensaiten bearbeitet und dem Holz der Instrumente Klänge entlockt wurden. Für so etwas eignet sich die Flying V, die mit ihrem massiven Körper einen dichten und in Bezug auf Frequenzen, einen ziemlich ‘mittigen’ Klang hat, sehr gut. Das originelle Design der Flying V stammt aus den 50er Jahren, in der Tat, die Gitarre feierte 2008 ihr 50. Jubiláum. Der damalige Gibson-Präsident Ted McCarty wollte die Marke Ende der Fünfziger modernisieren, Seinerzeit hatten E-Gitarren noch weitgehend den Sanduhr-Look von Cellos und Akustikgitarren. Vielleicht war das schnittige Design von 50er Jahre Automobilen mit ‘Haifischflossen’ ein Einfluss auf die Form der Flying V, vielleicht waren es die pfeilförmigen Flugzeuge die damals die Aufbruchsstimmung eines Raumfahrtzeitalters verkörperten. Würden die Musiker mitziehen? 
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It's the birthday of William Shakespeare (1564-1616) and on this DVD is a beautiful song performed by Pink Floyd's David Gilmour with the words of Shakespeare's Sonnet 18. See link for YouTube clip. Apart from this, the DVD is a bit like Pink Floyd Unplugged. Book: Oxford Bookworms Library

Am Geburtstag von William Shakespeare (1564-1616) empfehlen wir eine musikalische Interpretation von Sonnet 18 das zu seinen berühmtesten Zeilen gehört und eine Liebeserklärung ist – eine für alle Ewigkeit. Auf Deutsch nennt man ein Sonett auch ein Klanggedicht. Hier ein YouTube Clip von dem Pink Floyd Musiker und Sänger David Gilmour.

Sonnet 18

Shall I compare thee to a summer’s day?
Thou art more lovely and more temperate;
Rough winds do shake the darling buds of May,
And summer’s lease hath all too short a date;

Sometime too hot the eye of heaven shines,
And often is his gold complexion dimm’d;
And every fair from fair sometime declines,
By chance or nature’s changing course untrimm’d;

.

But thy eternal summer shall not fade,
Nor lose possession of that fair thou ow’st,
Nor shall death brag thou wander’st in his shade,
When in eternal lines to time thou grow’st,
So long as men can breathe, or eyes can see,
So long lives this, and this gives life to thee.

Kommentar  Ganz kurz, denn Shakey hat eigentlich schon alles gesagt. Eine wunderviolle Pointe von Sonett 18 finden wir in den letzten Zeilen. Fragen wir uns nämlich, verehrter Leser, was genau ist es, in dieser Welt der Vergänglichkeiten, das der im Sonett angepriesenen Person ‘ewge Jugend geben wird, solange Augen sehen und Menschen leben‘? Dann ist die Antwort: Es sind natürlich die Zeilen dieses Sonetts selber. Und die Tatsache dass sie heute, nach 400 Jahren noch gelesen, gesungen und besprochen werden, beweist dass der Autor mit seinem Versprechen Recht behielt. Lesen Sie nachfolgend Musik-Info und eine deutsche Übersetzung von Sonett 18. 
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Print version of 2013 Galaxy ad with Audrey Hepburn: We look at ads in terms of cultural references and artistic merits, and in this respect the ad was interesting and well made. Philosophical considerations about using iconic people in ads we gladly leave to their estates. But this is as much an ad for Hepburn as for the product. YouTube clip of TV ad below

Hier eine Print-Version von dem im englischen Sprachraum viel diskutierten Werbespot mit Audrey Hepburn für die Schokoladenmarke Galaxy. Auf unserer Info-Leiste folgt ein YouTube-Clip mit dem TV-Werbespot. Wobei Clips die bei uns in Spanien online sind, nicht immer in Deutschland freigegeben sind. Viel Glück! Uns interessiert bei Werbung vorrangig der kulturelle Kontext, z. B. warum ausgerechnet Ikonen der 50er so en vogue sind, siehe auch Marilyn Monroe. Des öfteren ist auch die künstlerische und technische Machart von Werbespots interessant, in diesem Fall ein recht verblüffendes CGI-Image von Audrey Hepburn (1929-1993) die an der Küste der italienischen Stadt Amalfi wiederauferstanden zu sein scheint. Technisch ist dies, so weit wir wissen, eine Verschmelzung aus Bildern von der echten Audrey Hepburn und neuen Aufnahmen mit einem Model oder einer Schauspielerin die ihr ähnlich ist. Selbst mit neuster Technik ein aufwendiger Vorgang, offenbar war der Werbespot insgesamt etwa ein Jahr in Arbeit. Das Lied dazu ist Moon River, das in dem Hepburn-Film Frühstück bei Tiffany (1961) vorkam, wobei man bei der italienischen Location natürlich auch an Ein Herz und eine Krone (1953), den Klassiker mit Hepburn und Gregory Peck denken muss. Die eingangs erwähnte Diskussion um den Werbespot drehte sich um die Vermarktung von Schauspielern, speziell die digitale Variante, durch die so mancher lang verstorbene Star in Zukunft wohl noch viel Werbung machen wird. Ob das gut oder schlecht ist, müssen natürlich die Familien der Schauspieler entscheiden. Aber unser Eindruck ist dass Schauspieler in der Regel schon zu Lebzeiten ihr Image vermarkten oder vermarkten lassen – hier in Spanien sieht man z. B. Whisky-Werbung mit Robert De Niro – so dass es verwundern würde wenn Schauspìeler unbedingt dagegen wären wenn sie Jahrzehnte später durch Werbung in der öffentlichen Erinnerung bleiben. Gut vorstellbar dass heutzutage manche Schauspieler zukünftige Vermarktungsrechte an ihrem Image zu ihren Lebzeiten verhandeln. Ob das bei Audrey Hepburn der Fall war, wissen wir nicht. Aber der Werbespot wurde von ihren Söhnen autorisiert.

Info  Der TV-Werbespot mit Audrey Hepburn für Galaxy Schokolade auf YouTube / Hinweis: In manchen Fällen sind Clips aus diversen rechtlichen Gründen nicht in Deutschland zu sehen / Infos über die Schauspielerin Audrey Hepburn und ihre Filme in diesem deutschsprachigen Wiki-Artikel

 

Isabelle Adjani is very good as Emily in André Téchiné's biopic Les Sœurs Brontë (1979). Emilys poem Love and Friendship is represented here as a dialog on the moors between her and her sister Anne. Music featured throughout the movie is a song by Robert Schumann from a poem by Goethe. There's a link for the song, and a fan trailer for the movie below

Isabelle Adjani spielte in Les Sœurs Brontë die Rolle von Emily Brontë, von der auch ein Gedicht vorkommt, als Dialog mit ihrer Schwester Anne

Love and Friendship

Love is like the wild rose-briar,
Friendship like the holly-tree—
The holly is dark when the rose-briar blooms
But which will bloom most constantly?

 

The wild rose-briar is sweet in spring,
Its summer blossoms scent the air;
Yet wait till winter comes again
And who will call the wild-briar fair?

 

Then scorn the silly rose-wreath now
And deck thee with the holly’s sheen,
That when December blights thy brow
He still may leave thy garland green.

 

André Téchinés biografischer Spielfilm über die Brontë-Schwestern enthält viele interessante Details, zum Beispiel der häufige Einsatz eines deutschsprachigen Lieds – nach einem berühmten deutschen Dichter. Gleich mehr darüber. Erstmal zu Emilys Gedicht über Liebe und Freundschaft. Das Gespräch mit den Kernaussagen des obigen Gedichts passiert im Film als Emily bei einem Spaziergang auf dem Moor Anne bei einem Bach sieht. Sie pflückt dort Blumen und sagt zu Emily: Sieh mal, hier blüht wilder Rosenstock, schön, nicht? Emily sagt, es ist eine Heide-Rose, im Volksmund auch Hunds-Rose genannt. Anne: Du magst sie doch? Emily dreht sich um, geht ein paar Schritte zu einer Stechpalme, auf Englisch holly genannt, und sagt: Nein, diese Stechpalme ist mir lieber. Anne: Wirklich? Aber die Stechpalme hat doch nichts besonderes, sie sieht traurig aus. Emily: Du siehst nur die äußere Erscheinung der Dinge, du begeisterst dich für deinen Rosenstrauch doch nur weil er zur Zeit so schöne Blüten trägt. Aber bald wird er alle seine Blüten verlieren. Kannst du im Winter immer noch sagen, wie schön die Rose ist? Die Stechpalme dagegen ist immer grün. Der wilde Rosenstock, das ist die Liebe, und nur ein einziges mal kann diese Liebe blühen. Ich verachte sie und trete sie mit den Füßen, ich pfeife auf ihre Nichtigkeit. Die Stechpalme, das ist die Freundschaft, sie wird noch sein wenn unser Winter kommt. Und mit diesen Worten steckt Emily ein paar Stechpalmenblätter in Annes Haare. 
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Tristan & Isolde: There's a BBC radio docu about the opera online, link below. Among the topics looked at is the influence of Beethoven's opera Fidelio on Wagner. And the mysterious 'Tristan chord' which, to us, actually sounds quite....jazzy

Zur Zeit ist ein BBC Radio-Doku über Wagners Oper Tristan & Isolde online. Besonders interessant fanden wir den Punkt über den starken Einfluss den Beethovens Oper Fidelio auf Wagner hatte, gleich mehr dazu. Auch über den berühmten und mysteriösen Tristan-Akkord wurde gesprochen. Separat gespielt auf dem Piano klingt dieser Akkord für uns ehrlich gesagt ziemlich…jazzig. Ein Begriff mit dem Wagner nichts hätte anfangen können, weil Jazz erst etwa fünfzig Jahre später kam. Aber Tristan & Isolde (1865), speziell die senerzeit ungewöhnlichen Akkordstrukturen und Harmonien, waren tatsächlich Vorboten von Musikstilen des kommenden 20. Jahrhunderts. Demgemäß wurde Tristan & Isolde von vielen Zeitgenossen Wagners als schwierig um nicht zu sagen, musikalisch unerträglich empfunden. Das hatte viel damit zu tun dass Wagner mit dem Tristan-Akkord und verschiedenen Variationen davon, eine scheinbar endlose musikalische Spannung erzeugte. Musikalische Spannung ist natürlich auch ein Merkmal moderner Popmusik. vor allem in Genres wie House und Electro, die sehr darauf basieren, einen absichtlich rau und dissonant klingenden Vers mit einem schönen melodischen Refrain zu variieren. Wobei die Spannung bei Wagners Oper über fast vier Stunden aufrecht erhalten wird und erst ganz am Schluss, mit Isoldes Liebestod, eine Art Auflösung, man könnte sagen, Erlösung findet. Mit dem Akkord H-Dur übrigens. Was die Verbindung zu Beethovens Oper Fidelio anbelangt,
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Dorothy L. Sayer's detective novel Five Red Herrings (1931). Nice cover, with a recommendation by Ruth Rendell. There's a also currently a BBC radio dramatisation online. Link below

Ein Hörspiel-Krimi nach Dorothy L. Sayers ist momentan online. Link unten auf der Info-Leiste. Der Roman Five Red Herrings (1931) wurde auf Deutsch mit dem Titel ‘Fünf falsche Fährten’ veröffentlicht, eine sinngemäße Übersetztung dieser merkwürdigen aber bis heute gängigen englischen Redewendung. Es ist ein Krimi nach alter Hausmacherart, in dem die Alibis einer Handvoll von Verdächtigen untersucht werden. Attraktiv dabei ist auch der ländliche Hintergrund von Galloway. Der Gentleman-Detektiv Lord Peter Wimsey ist eigentlich dort auf Urlaub um in den idyllischen schottischen Gewässern Fischen zu gehen. Die Krimi-Autorin machte dort selber Urlaub und kannte die Gegend gut. Im Buch ist sogar eine Landkarte mit den Handlungsorten. Dadurch ist der Roman ein kultiger Reisebegleiter für Fans von Krimis und Schottland zugleich. Man kann, so weit wir sehen, sämtliche Orte besuchen die erwähnt werden. Sei es das Städtchen Kirkcudbright, wo auch die Verfilmung des Romans gemacht wurde, oder eine lange Liste von anderen Sehenswürdigkeiten, wie Cardoness Castle oder Orte wie Newton Stewart und Castle Douglas. Eisenbahn-Fans können auf der Portpatrick and Wigtownshire Railway sogar viele dieser Orte per Zug auschecken. In der Tat, Eisenbahnfahrten spielen auch im Roman eine Rolle. Was Orte zum Fischen anbelangt, ist die Gegend voll damit, nicht zuletzt der Fluss Fleet, aber ein spezifischer See der im Roman erwáhnt wird ist Loch Trool. Ebenfalls erwähnt werden schottische Backwaren wie Potato Scones, gucken sie sich bloß nicht dieses Bild an – es macht großen Hunger! Wahrlich, in dieser Story ist alles drin was alte Krimi-Klassiker so charmant macht. Und es ist schön, Ruth Rendells Empfehlung für Dorothy L. Sayers auf dem Cover unserer Taschenbuchausgabe zu haben: ‘I admire her novels…she has great fertility of invention, ingenuity and a wonderful eye for detail’ Apropos Details: auf dem Cover sieht man auch eine Staffelei – die natürlich eine Verbindung zum Krimi hat und heute zudem eine Erinnerung daran ist dass die Gegend um das schottische Kirkcudbright etwa ein Jahrhundert lang, von 1850-1950, eine wohlbekannte Künstlerkolonie war. In dem folgenden Hörspiel wird Detektiv Lord Peter Wimsey von Ian Carmichael gesprochen, der Schauspieler der auch in der Verfilmung die Rolle spielte.

Info  Das BBC-Hörspiel The Five Red Herrings (Teil Acht ) Die TV-Verfilmung aus den 70er Jahren kann auf YouTube ausgecheckt werden (sehr laue Bildqualität, Fans sind wahrscheinlich besser mit der 10-DVD Lord Peter Wimsey Collection mit 5 Krimi-Verfilmungen bedient). Das Hörspiel ist auch als 3-CD-Set erhältlich. Den Roman gibt es in engl.  Originalfassung als E-Book und auf Deutsch als Taschenbuch Fünf falsche Fährten. Hier ein deutscher Wiki-Artikel über die Schriftstellerin Dorothy L Sayers. Hörspiel verpasst? Die Sachen werden öfters wiederholt und wir weisen im Blog darauf hin.

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Ausschnitt des winzigen etwa 6 x 6 cm großen Manuskripts des Brontë-Gedichts das für £92,000 versteigert wurde

Die englische Schriftstellerin Charlotte Brontë ist weltbekannt durch Romane wie Jane Eyre (1847) und mehrere moderne Kinofilme und TV-Serien nach ihren Werken. Jetzt ist ein Gedicht aufgetaucht das sie im Jahr 1829 in Haworth, im Pfarrhaus ihrer Familie als 13-jährige schrieb:

I’ve been wandering in the greenwoods

I’ve been wandering in the greenwoods
And mid flowery smiling plains
I’ve been listening to the dark floods
To the thrushes thrilling strains

I have gathered the pale primrose
And the purple violet sweet
I’ve been where the Asphodel grows
And where lives the red deer fleet.

.

I’ve been to the distant mountain,
To the silver singing rill
By the crystal murmering fountain,
And the shady verdant hill.

I’ve been where the poplar is springing
From the fair Inamelled ground
Where the nightingale is singing
With a solemn plaintive sound.

Ein schönes Gedicht, über Natur, Pflanzen- und Tierwelt. Wir haben nachgesehen was für ein Gewächs die Asphodel ist die Charlotte erwähnt: es ist eine Art Moorlilie die im deutschen Volksmund Beinbrech heißt und in Deutschland geschützt ist. Dass es eine Moorpflanze ist, passt gut zur Lage des Brontë-Hauses, direkt bei den berühmten Yorkshire Moors, die auch in den Büchern der Schwestern auftauchen, besonders in Emily Brontës Sturmhöhe. Die Werke der Schwestern sind eine faszinierende Synthese
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The Hay Festival 2013, in the idyllic Welsh town Hay-on-Wye has a wide-ranging programme: People like John le Carré, Carl Bernstein, Michael Morpurgo, Thomas Keneally...and Google Chairman Eric Schmidt. There's music from Christy Moore, Seth Lakeman, Noah and the Whale and much more

Zum Hay Festival 2013 kommen diesen Mai Leute  wie John le Carré, Carl Bernstein, Michael Morpurgo…und Google Executive Chairman Eric Schmidt, um nur einige zu nennen. Letztgenannter spricht zum zum Thema ‘The New Digital Age: Reshaping the Future of People, Nations and Business‘. Es ist ein Festival für Literature and the Arts, was viele Bereiche einbezieht: Es gibt Musik von Christy Moore, Noah and the Whale und vielen anderen. Ebenfalls spezielle Events für Kinder & Familien. Vorträge über Literatur, wie z. B. über Jane Austen. Aber auch Talks und Diskussionen zu Themen wie Politik (z. B. mit Hans Blix und Englands früherem Außenminister Jack Straw). Ebenfalls vertreten sind Philosophie (u. a. mit Daniel Dennett) und Religion (z. B. der frühere Erzbischof von Canterbury Rowan Williams und A. C. Grayling), Es gibt Vorträge zum Thema Neurowissenschaften, z. B. mit Prof. Barbara Sahakian von Cambridge University, und Dutzende von anderen Events. Es ist ein enorm umfangreiches und vielseitiges Programm, das ab dem 23. Mai für zehn Tage in dem idyllischen walisischen Städtchen Hay-on-Wye stattfindet. Es ist auch kein Zufall dass auf dem Foto von Hay Castle, oben links, Bücherregale stehen. Hay-on-Wye wird im Volksmund ‘the town of books‘ also das Bücherstädtchen genannt, denn es gibt hier bei der Einwohnerzahl von etwa 1900 Seelen, um die 30 Buchläden. Kaum zu glauben, aber wahr. Natürlich auch ein Grund warum das Hay Festival of Literature & Arts hier vor 25 Jahren, in 1988 gestartet wurde. Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton nannte es einmal das ‘Woodstock of the mind‘ und das ist keine schlechte Beschreibung. Eine weitere Attraktion ist die geografische Lage in der walisischen Region Powys, an die wir persönlich sehr schöne Erinnerung haben, obwohl wir hauptsächlich in einem anderen Teil von Wales lebten. Hay-on-Wye, dessen ursprünglich keltischer Name Y Gelli Gandryll ist, liegt im Tal des Flusses Wye, umgeben von spektakulären Naturgebieten wie den Brecon Beacons, den Black Mountains und dem fantastischen Wanderweg Offa’s Dyke, der im 8. Jahrhundert als Wallanlage gebaut wurde und heute noch etwa 280 km lang an der Grenze zwischen Wales und England entlangführt. Alles in allem also eine interessante Gegend, und mit dem Hay Festival 2013 diesen Mai, ein echter Hammer. Wir machen zeitig darauf aufmerksam, denn einige der Events sind jetzt schon ausverkauft.

Info  Wiki-Artikel über das Hay Festival, vom 23. Mai bis 2. Juni 2013. Leser die detaillierte Infos wollen, finden auf der Wiki-Seite auch die Website des Festivals / Hier ein YouTube Clip über die Stadt Hay-on-Wye und Umgebung / Sobald wir einen guten Clip über das Festival finden, fügen wir ihn hinzu.

 

Neil Peart, above, is alive and well, we've seen Rush in concert. He's seen here with cymbals from Sabian, the company of Robert Zildjian (1923-2013) whose family's history in the art of making cymbals goes back to the Ottoman Empire

Für Leute die sich für Musikinstrumente, speziell Schlagzeug interessieren, sind die Namen Zildjian und Sabian ein Begriff. Beides Top-Marken. Die letztgenannte benutzt u. a. Neil Peart von Rush, siehe Foto. Sabian-Firmenchef Robert Zildjian (1923-2013) war ein Mann der mit beiden Marken eine Verbindung hatte. Und interessanterweise führt die Familiengeschichte der Zildjian-Familie Jahrhunderte zurück, bis ins Osmanische Reich. Der Vater von Robert und Bruder Armand Zildjian war armenischer Herkunft und wanderte im frühen 20. Jahrhundert von der Türkei nach Amerika aus und gründete dort in Boston die Avedis Zildjian Company. Der Name Zildjian bedeutet in der Tat Becken-Macher auf Armenisch, und dies ist ein uraltes Handwerk das, ähnlich wie die Schwertschmiedekunst, auf wohlbehüteten Berufsgeheimnissen basiert. Dabei kommt es beispielsweise darauf an, genau welche Mischung von Metallen (hauptsächlich Kupfer und Zinn) verwendet wird. Und die gesamte Verarbeitung, denn es geht ja nicht um klobige Baumaterialien sondern um die Erzeugung von Klängen. Und dabei hat der Hersteller es meist mit Kunden zu tun die hohe Ansprüche und ein gutes Ohr für solche Dinge haben. Wer Schlagzeuger kennt, und wir kennen einige, weiß das diese Leutchen stundenlang über ihr Equipment fachsimpeln können. Schlimmer noch als Gitarristen! In der Rockmusik und auch im Jazz und vielen anderen Genres sind Hi-Hat und Becken
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There's a new exhibition in the Butterfly House of London's Natural History Museum. Visitors can get close to a multitude of living butterflies. YouTube video below. We use the occasion for a look at the role of butterflies in art & mythology

Im Natural History Museum von London ist gerade die Ausstellung ‘Sensational Butterflies‘ eröffnet worden, sie läuft bis Mitte September 2013. Unten auf unserer Info-Leiste folgt ein YouTube Video darüber. Im Butterfly House des Museums können Besucher eine Vielzahl von, gottlob, lebenden Schmetterlingen aus nächster Nähe kennenlernen. Wir haben so etwas ähnliches hier bei uns in Andalusien, und es ist ein guter Familienausflug. Schöner als sich die armen Tierchen aufgereiht in Glaskästen anzusehen, was ohnehin unnötig ist, denn es gibt zur detaillierten Betrachtung Fotos und gute Zeichnungen. Obwohl sie ursprünglich nicht als Kunst gedacht waren, mögen wir die naturwissenschaftlich motivierten Bilder aus dem 18. und 19. Jahrhundert sehr gerne. Links, ein Teil von einem Bild des englischen Insektenkundlers Moses Harris (1730-1788) aus seinem Buch The Aurelian or Natural history of English insects (1766). Bei diesen Kupferstichen ist man geneigt zu sagen: Mein lieber Freund und Kupferstecher, du hast nicht nur der Wissenschaft gedient sondern auch der Kunst. In der Tat waren Flora und Fauna Illustrationen von Leuten wie Moses Harris und dem Österreicher Ferdinand Bauer stilistisch ein Einfluss auf Künstlergruppen wie die Präraffaelitische Bruderschaft, zu deren Grundsätzen gehörte dass die Natur das Vorbild von Kunst
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We checked out the Taylor Swift article in Vanity Fair and her album Red (2012). It's good. In the CD booklet she quotes a line from poet Pablo Neruda. Our parents used to read that!

In der englischen Ausgabe von Vanity Fair ist ein zehn Seiten langer Artikel über Taylor Swift. Die Autorin Nancy Jo Sales hat die 23-jährige Sängerin in ihrem Apartment in Nashville besucht und persönlich mit ihr gesprochen – was immer lesenswerter ist als Artikel die sich Boulevard-Journalisten auf der Basis von irgendwelchen ‘Sensationsmeldungen’ zusammengeschustert haben. Da geben wir lieber ein paar Euro aus und haben dafür ein gut gestaltetes Magazin (April-Ausgabe) das demnächst Sammlerwert haben wird. Wir haben natürlich auch das neue Album Red (2012) ausgecheckt, und es ist gut. Im CD-Booklet, das wir mit ins Foto einbezogen haben, zitiert Taylor Swift eine Zeile von dem südamerikanischen, genau gesagt, chilenischen Dichter Pablo Neruda. Den haben unsere Eltern gelesen! Es ist das Gedicht ‘Puedo escribir los versos más tristes esta noche’, das als ‘Tonight I can write the saddest lines’ ins Englische übersetzt wurde. Die Sängerin sagt, das Gedicht hat sie immer fasziniert und zu der Zeile ‘love is so short, forgetting is so long‘, konnte sie in traurigen Momenten immer einen Bezug finden. Auf dem Album Red sind in der Tat einige Lieder die man, im schönsten Sinne, als melancholisch bezeichnen könnte, wie zum Beispiel Begin Again, siehe YouTube-Clip, das momentan unser Lieblingslied ist. Auch ein schönes Video das in Paris gedreht wurde, mitunter an Brücken und Ufern der Seine. Wir mögen die Zeile die auf Deutsch übersetzt lautet: ‘Du sagtest, du hättest noch nie ein Mädchen getroffen das so viele Schallplatten von James Taylor hat wie du – aber ich habe sie’. Wir werden diesen Blogpost morgen mit Infos über das Vanity Fair Interview erweitern.
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National Trust pic of Roman ring that may have a connection to Tolkien's books. He did research on this ring - which even has a curse. It's is on exhibition at The Vyne in Hampshire

Ein Foto von dem römischen Goldring der möglicherweise eine Verbindung zu den Büchern und dem Ring-Mythos von J. R. R. Tolkien hat. Der massive zwölf Gramm schwere Goldring wurde im 18. Jahrhundert von einem Bauer beim Pflügen eines Feldes nahe Silchester gefunden und ist, Inskriptionen gemäß, sogar mit einem Fluch verbunden. Zudem hat Tolkien über diesen Ring tatsächlich Nachforschungen unternommen, und zwar Jahre bevor Der Hobbit (1937) veröffentlichte wurde. Der Ring kann in einer Ausstellung besichtigt werden die gerade in dem Tudorhaus The Vyne in Hampshire beginnt. Infos zu dieser Ausstellung, organisiert von Englands National Trust (von dem auch das Foto stammt) folgen gleich auf unserer Info-Leiste. Auf dem Ring ist ein Bildnis von der Göttin Venus und eine lateinische Inskription die ‘Senicianus lebe wohl in Gott’ bedeutet. Dies ist natürlich nicht der Fluch mit dem der Ring verbunden ist, aber in Lydney, einer Stadt die 160 km von Silchester entfernt ist, wurde an einem ehemaligen römischen Standort, der den Namen Dwarfs Hill, also Zwergenhügel hat, eine Tafel gefunden die den Diebstahl von genau jenem Ring von Silchester zu beklagen scheint und den Dieb verflucht: ‘Denen die den Namen des Senicianus bei sich tragen, soll keine Gesundheit vergönnt sein bis sie den Ring zum Tempel des Nodens zurück bringen‘. Dem Archäologen Sir Mortimer Wheeler, der die Tafel 1929 fand, war der Name des Gottes Nodens unbekannt und er wendetet sich an keinen anderen als den renommierten Professor J. R. R. Tolkien um diesbezüglich Rat zu bekommen. Er beschäftigte sich mit der Etymologie des Namens Nodens. Tolkien war es auch der die Verbindung der Tafel mit dem Fluch zu dem Goldring in Silchester erkannte. Was den Fluch anbelangt: Die Diebe, wer immer sie waren, kamen tatsächlich nicht all zu weit mit ihrer Beute. Vielleicht der Ursprung von Tolkiens Büchern Der Hobbit und Der Herr der Ringe, zumindest die Inspiration, Ring-Mythen zu erforschen und literarisch zu verwenden.

Info  Die National Trust Ausstellung in The Vyne wird heute, am 2. April 2013 eröffnet.

 

It's tempting to interpret staple themes of cold war Sci-Fi as a perception of societies changing through ideologies. Or just enjoy it as an adventure yarn. The novel was filmed as Village of the Damned. There's also a BBC radio play. Link below

Ein BBC-Hörspiel nach der Romanvorlage The Midwich Cuckoos (1957) ist online, Link folgt auf der Info-Leiste. Auf Deusch als Kuckuckskinder veröffentlicht aber wahrscheinlich am bekanntesten unter dem Namen der zwei Verfilmungen Das Dorf der Verdammten. John Carpenters Remake schaffte es für unsere Begriffe nicht, die Erstverfilmung von 1960 zu verbessern. Wir haben den Trailer für die Originalfassung nachfolgend hinzugefügt. Es geht um eine außerirdische Invasion, auf die in Science Fiction altbewährte Weise der Übernahme von menschlichen Körpern. Wobei hier sämtliche Frauen in einem englischen Dorf auf mysteriöse Weise schwanger werden und die Außerirdischen sich später in Form von superintelligenten Kindern manifestieren. Mit denen ist allerdings nicht zu spaßen. Die Wesen haben eine Art emotionsloses, kollektives Bewusstsein und zudem telepathische Kräfte. Man muss Science Fiction nicht unbedingt eine Interpretation abringen, man kann solche Geschichten auch einfach als Abenteuergarn sehen. Aber es fällt schon auf dass im Science Fiction der 50er Jahre – für viele die klassische Epoche des Genres – bestimmte Themen immer wieder auftauchen. Es geht um gesellschaftliche Umwälzungen bei denen der Feind nicht nur von außen sonder auch von innen kommt. Dafür mag es verschiedenen Erklärungen geben, aber es fällt schwer die Verbindung zu den Zeiten des Kalten Krieges zu übersehen.
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