Kulturmagazin

Lieber Leser!

Wir schreiben über unsere Lieblingsthemen aus der Welt der Literatur, Film, Kunst und Musik. Öfters gibt es auch mal Fotos, Anekdoten & Ansichten aus unserem geliebten Gastland: Andalusien, der südlichsten, manche würden sagen, schönsten Region Spaniens. Auf der Startseite finden Sie unsere aktuellen Blogbeiträge und Artikel. Falls Sie mal länger Zeit haben und mehr über unsere Themen lesen wollen, köinnen Sie auch unsere umfangreichen Feature-Artikel auschecken. Wir hoffen dass Sie unser Netzmagazin informativ und unterhaltsam finden. Ein Gruß von der Redaktion!

Archive for 'Blog'

The Scottish lake Loch Katrine and Ellen's Isle are tourist attractions today. The place inspired Walter Scott's poem The Lady of the Lake. Which in turn inspired Franz Schubert (1797 - 1828), whose birthday is today, to write a beautiful song

Wir wollten für den Geburtstag von dem österreichischen Komponisten Franz Schubert (1797-1828) ein schönes Lied aussuchen, und dabei ist man aufgrund der schieren Menge an wundervollen Liedern hin und hergerissen. Aber wir entschieden uns für ein Lied das viele Leuten von der Musik her kennen werden, aber dessen Entstehungsgeschichte vielleicht etwas weniger bekannt ist. Außerdem ist das Lied den meisten Leuten unter einem anderem Namen bekannt als Schuberts ursprünglicher Titel Ellens Gesang III. Dieser Name stammt von einer winzigen schottischen Insel namens Eilean Molach, ein alter keltischer Name der als Ellen’s Isle ins Englische übertragen wurde. Die Insel liegt mitten in dem See Loch Katrine, oder Loch Ceathairne, in dem schottischen Bezirk Sterling. Es gibt von dem See, der sehr beliebt bei Touristen ist, auch schöne Fotos, gleich ein Link dazu, aber das alte Gemälde oben hat den Vorteil dass man einen Blick auf den See, die Insel und auch den dahinter liegenden Berg Ben Venue bekommt, der ebenfalls eine Rolle in der Geschichte von Ellens Gesang spielt. Schubert wurde dazu von dem schottischen Schriftsteller Sir Walter Scott (1771 – 1832) und seinem Gedicht The Lady of  the Lake inspiriert.
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I think the fact that Jack Higgins, who is 91 nowadays, depicted a small fictional group of German soldiers as relatively likable reflects something of the - it must be said - remarkable British generosity and forgiveness after such a terrible war

‘Hier ruhen Oberstleutnant Kurt Steiner und dreizehn deutsche Fallschirmjäger, gefallen am 6. November, 1943.’ Hörspiel online mit vielen guten Sprechern. Link folgt am Ende des Posts. Die Story spielt im Zweiten Weltkrieg und es geht um den waghalsigen (und frei erfundenen) Versuch von deutschen Fallschirmjägern, den englischen Premierminister Winston Churchill zu entführen. Von der Romanvorlage ‘The Eagle has landed’ (1975) wurden – unglaublich aber wahr – bis dato 50 Mio. Bücher verkauft (Quelle: The Guardian) und der Stoff war 1976 auch als Spielfim mit Michael Caine als Steiner erfolgreich in den Kinos. Im Foto, meine DVD vom Film, den ich als Abenteuergarn ganz gut fand – obwohl ich die Art, wie US-Soldaten als inkompetent dargestellt wurden, unrealistisch und nervig fand. Hörspiel und Roman sind definitiv besser als der Film. Das
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Considered a modern classic. Above, my German edition of Jonathan Franzen 's novel The Corrections (2001). The unusual title was, apparently, partly inspired by the stock market crash of October 1987, also known as Black Monday

Moderner Literaturklassiker als aufwendiges, anspruchsvolles Hörspiel online. Renommierte Sprecher wie Julian Rhind-Tutt, hier in der Rolle von Chip Lambert. LInk folgt am Ende des Posts. Im Foto, meine Romanausgabe ’Die Korrekturen’ (2001). Auf der Rückseite, zwei lobende Zitate: ‘Eine Sensation’ (Der Spiegel) und ‘Ein Wunder. Und kein geringes’ (Die Welt). Neugierig machte mich auch der ungewöhnliche Titel von diesem modernen Familienepos. Der Autor sagt, dass er teils vom Börsenkrach im Oktober 1987 inspiriert wurde, der als Schwarzer Montag bekannt ist. Obwohl der Crash keine zentrale Rolle im Roman spielt, empfand Franzen die Tatsache, dass ein Event das für Millionen von Menschen harsche Folgen hatte, einfach eine Korrektur genannt wird, wie eine düstere Satire, die sich auch auf anderen Ebenen der Gesellschaft abspielt. Die
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There's a release from the family of the enigmatic songwriter Nick Drake (1948 - 1974), and also an excellent documentary on YouTube, link below. Pics above: Nick & his mother Molly

Fotos und Musikaufnahmen von Molly Drake deuten darauf hin dass ihr Sohn, der enigmatische Folksänger Nick Drake, nicht nur das Aussehen sondern auch die künstlerische Ader von der Mutter erbte. Nick Drake starb jung, mit 26 Jahren, und ist selbst heute eher ein Geheimtipp als ein Haushaltsname. Aber die drei Alben die er zwischen 1969 und 1972 veröffentlichte, haben im Laufe der Jahrzehnte langsam aber stetig an Fans gewonnen. Anhand von immerhin 28 Rezensionen bei Amazon ist das auch in Deutschland der Fall. Sein Album Pink Moon (1972) ist am bekanntesten, nicht zuletzt weil das Titellied im Jahr 1999 für einen Volkswagen-Werbespot benutzt wurde. Das Lied ist gut: Ganz allein Nick Drake mit seiner sanften Stimme und charakteristischen Akustikgitarre, aber mein persönliches Lieblingslied ist
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Orwell says: '...political and sociological writers are nearly always haunted by the notion that Latin or Greek words are grander than Saxon ones...'. He's not being patriotic in that matter, but sees it as a prop for hollow, pretentious texts. He shows it by comparing Ecclesiastes to modern writing

In dem Buch Collected Essays, Journalism and Letters von George Orwell, siehe Foto, gibt es viel interessantes zum Thema Sprache. Orwells Zitat im Bildtext sagt sinngemäß: ‘… politische und soziologische Schreiber sind fast immer von der Vorstellung besessen dass lateinische und griechische Wörter besser sind als solche von angelsächsischer Herkunft…’. Dies ist Teil von einem ca. 12 Seiten langen Essay namens ‘Politics and the English Language’ von 1946. Wir wollten mal ein anderes Thema als seinen Romanklassiker ’1984′ aufgreifen. Obwohl wir nicht widerstehen konnten, im unteren Bildtext eine kleine Anspielung darauf einzubauen. Orwells Kritik am unnötigen Gebrauch von Fremdwörtern beruht übrigens nicht auf Sprachpatriotismus. Sein Argument ist dass lateinische und griechische Wörter oft benutzt werden um Texte die im Kern wenig Aussage haben, aufzupäppeln und wichtig erscheinen zu lassen. Obwohl dies auch als Werkzeug für propagandistische Texte dient, sieht Orwell dahinter nicht immer hinterlistige Absichten, sondern einfach gedankliche Leere oder Leute die unter wirtschaftlichem Druck Artikel schreiben und Rubriken füllen müssen. Man ist geneigt, Orwell zuzustimmen, aber kurz bevor man mit erhobenem Zeigefinger den Sprachkritiker spielen will, merkt man plötzlich dass man selber irgendwelche dubiosen Worte oder Floskeln verwendet hat anstatt, wie Orwell fordert, gründlich darüber nachzudenken Was versuche ich zu sagen? Welches Wort drückt das aus? Welche Metapher oder Redewendung verdeutlicht das? Sind diese Stilmittel frisch genug um einen Effekt zu haben? Kann ich es kürzer machen?…um nur einige Orwell-Regeln zu nennen. Und Schreiber die sie immer alle erfüllt haben, werden wir auf den Schultern durch die Straßen tragen und als Genie ausrufen.

Victory Gin: We love to joke about the guy who 'learned to love Big Brother' in the Chestnut Tree Cafe. But we don't see the world as bleakly as Orwell in 1984. With power shifting in media, it'll be harder to impose opinions in the future. We wrote a thing he'll see from on high. He died Jan. 21st. 1950

Orwell war nun mal ein Kulturpessimist, und man braucht nicht automatisch zu allen seinen Standpunkten Ja und Amen zu sagen. Schreiben kann nicht immer ein verbissener Kampf gegen den Untergang des Abendlandes sein. Es gibt ja auch so Dinge wie Spaß, Humor und Unterhaltung. Und solange es neben den trivialeren Dingen im Leben auch Ansichten von Denkern wie Orwell auf dem Marktplatz der Ideen zur Auswahl gibt, regen wir uns nicht auf. Überflüssige Fremdwörter haben zudem oft etwas von unfreiwilligem Humor: Das Wort redundant scheint unter Schreibern von renommierten Tageszeitungen in Mode zu kommen. Wir lasen es in ein, zwei Rezensionen. In einem Zusammenhang etwa wie: ‘Das neuste Album dieser Band ist redundant’. Herrgott, wir haben schon viel schlimmeres verbrochen, aber das ulkige ist dass redundant hier nichts anderes als überflüssig bedeutete, und dann ist dieses Wort, genau genommen, selber redundant. Klingt aber etwas schlauer. Aber die Sache mit Orwells überflüssigen Fremdwörtern trifft keineswegs bei allen Worten lateinischer Herkunft zu. Manche davon bedeuten zwar das gleiche wie ein deutsches Wort, setzen es aber
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One of these guys is Mr. Wrong. Care to have a guess? It's the birthday of Anne Brontë (1820 - 1849). Her novel The Tenant of Wildfell Hall (1848) can proudly stand beside those of Emily and Charlotte Brontë as one of the key novels of the 19th century. The BBC film is good too. See trailer below

Die Romane Jane Eyre und Sturmhöhe von den Schwestern Charlotte und Emily Brontë sind vielfach verfilmt worden und auch in Deutschland sehr bekannt. Ihre jüngere Schwester Anne Brontë scheint hier jedoch einen geringeren Bekanntheitsgrad zu haben. Ihr exzellenter Roman ‘Die Herrin von Wildfell Hall‘ (1848) hat bei Amazon nur 5 Rezensionen, verglichen mit jeweils über 60 Einträgen zu Jane Eyre (1847) und Sturmhöhe (1847). Dabei ist The Tenant of Wildfell Hall, so der Originaltitel, den Werken ihrer Schwestern ebenbürtig und gehört für mich zu den Schlüsselromanen des 19. Jahrhunderts. Im Foto ist meine Romanausgabe und DVD von der Verfilmung. Es gibt auch ein gutes BBC-Hörspiel online, Link folgt am Ende des Blogposts. Wildfell Hall hat mehr von einem Sozialroman, nicht so sehr das märchenhafte das Sturmhöhe und Jane Eyre zu ewig beliebten Filmvorlagen macht
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2013 marks the 150th anniversary the London Underground. As much as practical, many stations are beautifully designed

Die älteste U-Bahn der Welt wurde im Januar 1863 eröffnet und feiert dieses Jahr ihr 150. Jubiläum. Wir sind früher öfters mal auf der London Underground gefahren und haben gute Erinnerungen daran. Fahrten von Jugendherbergen oder Bed & Breakfast in Richtung Britisches Museum und dergleichen. Die Röhre, the tube wie sie oft genannt wird, ist nicht nur praktisch sondern hat trotz ihrer monumentalen Größe etwas an Stil und Persönlichkeit, vielerorts sogar etwas an Schönheit aus vergangenen Epochen erhalten. Vom Design her gefallen uns besonders die Elemente die von der Jahrhundertwende stammen. Man könnte das vielleicht Jugendstil nennen, aber der Look von Londons U-Bahnstationen ist hauptsächlich von einer englischen Künstlerbewegung namens Arts and Crafts geprägt. Ihr Gründer war der Designer William Morris (1834 -1896) der wiederum von Künstlern der Präraffaelitischen Bruderschaft beeinflusst war. In den zum Teil heute noch erhaltenen Fassaden und Fahrscheinschaltern von Londons U-Bahnstationen laufen also interessante Fäden zusammen. Der Mann der diese künstlerischen Konzepte in die Praxis eines damals ultramodernen Transportsystems integrierte war ein junger Designer namens Leslie Green der 1903, im Alter von nur 28 Jahren mit dem Projekt des U-Bahn-Designs beauftragt wurde. Es sind zwar heute nur noch wenige von seinen grünen Fahrschaltern mit Messing-Reling erhalten, aber die charakteristischen dunkelroten U-Bahnstationen in die man vom Bürgersteig aus ins Underground-System eintritt gibt, es noch zu Dutzenden in London, wie hier, siehe Fotos, Covent Garden Tube Station und Oxford Station oder auch ruhiger gelegene Stationen wie Chalk Farm um einige zu nennen. 
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The soundtrack album for the film 'More' (1969) was, as it says on the cover, 'played and composed by the Pink Floyd'. But there's at least two other famous guys on there. We got their names. Hear them on the song 'Cirrus Minor'. Link below

Wir lasen im Onlinemagazin BMC Biology einen Artikel über neue Erkenntnisse bei der Erforschung von Vogelgesang, mehr dazu gleich. Für einen Blogpost wollten das Thema in einen kulturellen Kontext setzten, so dass es nicht nur für Ornithologen interessant ist. Wir sahen ein paar Bücher und Magazine durch, zwei davon links im Bild. Wir hörten uns eine alte ‘Europa’ Cassette mit Vogelstimmen an, die übrigens super ist, mit Klang und Präzision besser als fast alles auf YouTube. Die Europa-Samples sind schön lang, so das man die verschiedenen Phrasen und Melodien der Vögel ziemlich gut kennenlernen kann. Kurz vorgestellt von der vertrauten Stimme des Europa-Kings Hans Paetsch: ‘Grauammer, erst der Lockruf, dann der Gesang‘. Dieser Gesang ist streckenweise übrigens so schnell wie Maschinengewehrfeuer. Wir checkten auch ein paar Filme, Opern, Lieder und Gedichte zum Thema…und es gibt von all dem erstaunlich viel. Es scheint dass Vögel und ihre Musik schon seit Jahrhunderten ein ergiebige Quelle für Künstler sind. Gedichte wie John Keats’ Ode an eine Nachtigall, oder Thomas Hardys Drossel in der Dämmerung, und Shelleys Ode an die Lerche, um nur einige zu nennen. Natürlich auch Musik: Schöne Lieder wie ‘Lerchengesang’ von Brahms, gesungen von Dietrich Fischer-Dieskau, der uns Vogelgesang als ‘Ätherische ferne Stimmen..’ vorstellt. Oder Stravinskys sinfonische Dichtung Die Nachtigall, in der Sängerinnen, wie hier Barbara Hannigan, zum Teil eine musikalische Hommage an den melodisch-tänzelnden Stil des Vogelgesangs darbieten. Wundervoll, und übrigens nach einem Märchen von Hans Christian Andersen. Die Suche nach einem Lied in dem echter Vogelgesang vorkommt, führte uns jedoch in die Welt der Rockmusik. Klassische Musiker und Komponisten hatten früher ja nicht die technische Möglichkeit, den Gesang der Vögel aufzunehmen und zum gewünschten Moment wieder abzuspielen. Pink Floyd benutzten auf dem Album More (1969) Vogelgesang von Archivaufnahmen des EMI-Plattenlabels, und darauf ist deutlich eine Singdrossel und eine Nachtigall zu hören. Wir fanden auch schöne Bilder von diesen formidablen Sängern in alten englischen Natur-Magazinen. Was die Schallplatte betrifft, erinnern wir uns, sie schon vor ewigen Zeiten in der elterlichen Plattensammlung gesehen und gehört zu haben. Das Pink Floyd Lied Cirrus Minor, hier ein YouTube Clip, hat ein langes Intro mit Vogelgezwitscher das auch erstaunlich gut passt wenn die Band dazu kommt, hauptsächlich mit akustischer Gitarre und Gesang von David Gilmour. Plus spacige Keyboard-Klänge die im Hintergrund schimmern. Etwa um den 3:00 min. Zeitpunkt im Lied wenn die Gitarre aufgehört hat und die Orgelklänge in den Vordergrund treten, legt die Nachtigall auf einmal besonders kräftig los. Es ist fast als ob hier ein fantastisches Solo gespielt wird. Und tatsächlich sind die letzten zwei Minuten des Lieds ganz von Vogelgesang geprägt. Neben der Singdrossel und der Nachtigall ist hier und da auch
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We like to check out old cars in movies and thought this one, appearing in a 1970 Swedish film of 'Pippi Longstocking' by Astrid Lindgren, would be an ancient Volvo or Saab. Turns out it's a 1948 Pontiac Silver Streak. Click link to see it as new

Wir checken gerne alte Autos in Filmen aus, und diese wundervolle Kiste im Lindgren-Klassiker ‘Pippi außer Rand und Band‘ (1970) hatte uns immer schon fasziniert. Wir waren voreilig davon ausgegangen dass es ein uralter Volvo oder Saab sein müsste. Aber das brachte uns auf die falsche Fährte. Wir checkten schon mal vor ein paar Jahren alle möglichen alten schwedischen Automodelle aus und kamen damit nicht weiter. Auch Google-Suchen wie ‘Fliegendes Auto in Pippi Langstrumpf Film‘ brachten nichts an Markennamen und wir ließen es irgendwann auf sich beruhen. Dann fanden wir vor ein paar Tagen ein schönes Bild von dem Film und erinnerten uns an die Auto-Suche. Wir waren gerade in Fuengirola, einer größeren Stadt hier an der Costa del Sol wo es besonders viele Skandinavier gibt, Urlauber sowohl als
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Hey, Mrs. Tambourine Lady: Singer and songwriter Sandy Denny (1947- 1978) was in Fairport Convention, in Fotheringay and an amazing solo artist as well. On her birthday I look at the songs she played and recorded by one Mr. Bob Dylan

Bekannt als ehemalige Sängerin der Folkrock-Gruppen Fairport Convention und Fotheringay. Sandy Denny (1947- 1978) schrieb Klassiker wie Who knows where the Time goes, ein Lied das mitunter von Judy Collins gecovert wurde. Aber durch ihre gesamte, leider viel zu kurze Karriere sang Sandy Denny auch eine ganze Reihe von Dylan-Liedern. Mitte der 60er Jahre, als Sandy um die achtzehn war und eine Ausbildung als Krankenschwester machte, hatte Bob Dylans Musik sie inspiriert, Gitarre zu lernen, zu singen und selber Lieder zu schreiben. Sandy trat anfangs solo in kleinen Folkclubs in und um London auf, wo ihre Stimme und Persönlichkeit Aufmerksamkeit fand. Im Jahr 1968 wurde sie Mitglied von Fairport Convention und nahm mit der Band drei Alben auf die als Folkrock-Klassiker gelten, in vieler Hinsicht sogar als Begründer des
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It's the birthday of Isaac Asimov (1920-1992). His Foundation Trilogy was made into a BBC radio drama and is on YouTube, link below. Apparently, it was inspired by Edward Gibbon's 'History of the Decline and Fall of the Roman Empire' (1776)

Es ist der Geburtstag von Isaac Asimov (1920 – 1992) und ein Hörspiel nach seiner berühmten Foundation-Trilogie ist auf YouTube, das Link ist unten auf der Info-Leiste. Auf dem Foto ist Asimovs ‘Foundation’ (1951) der erste Roman der Reihe. Daneben noch ein anderer Klassiker: Verfall und Untergang des Römischen Reichs (1776) von Edward Gibbon. Dieses Buch war angeblich die Inspiration für das Science-Fiction Epos und das scheint auch plausibel. Der Originaltitel von Gibbons Geschichtsbuch wird in Foundation leicht abgeändert zitiert. Als Hari Seldon vor Gericht befragt wird, antwortet er:

‘I refer, gentlemen, to the developing decline and fall of the Galactic Empire’ chapter 6, Foundation (1951)  Isaac Asimov.
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Between Christmas and new year we headed for the mountains. From Marbella drive into the hills past the village Ojén. Then further up to a place called Refugio de Juanar

Hier bei uns in Andalusien ist gutes Wetter, tagsüber um die 20 Grad. Nach Weihnachten kommen die Touristen und man sieht wieder erstaunlich viele Leute in Shorts und T-Shirts auf den Straßen und  Stränden. Für Briten und einige andere Nordeuropäer ist das hier ja praktisch wie Sommerwetter. Die Touristen sind nett und entspannt, und die einheimischen Andalusier sind unserer Erfahrung nach ohnehin freundliche und ziemlich optimistische Menschen. Dieser Mix gibt der Costa del Sol eine Atmosphäre die wir mögen. Wir haben zwischen Weihnachten und Neujahr einen kleinen Abstecher in die Berge gemacht. Diesmal nicht in die schneebedeckte und skifahrtaugliche Sierra Nevada, die etwa zwei Stunden Fahrt von der Küste entfernt ist, sondern in die viel näheren Berge hinter Marbella. Die Berge heißen Sierra de las Nieves, sind teils über Tausend Meter hoch und können, wie der Name nieves andeutet, gelegentlich Schnee kriegen, unserer Erfahrung nach allerdings extrem selten. Wir liefen letztendlich da oben im T-Shirt herum, der Rucksack unangenehm schwer mit Jacken und Pullovern die wir sicherheitshalber mitgenommen hatten. Flasche Wasser ist wichtig. Auf oberem Foto ist die Küstenstraße in Richtung Marbella, das am Fuß der Berge liegt und winzig war bevor der Tourismus kam. Auf dieser und anderen gut ausgebauten Straßen kann man praktisch die ganze andalusische Mittelmeerküste entlang fahren. Hunderte von Kilometern. Dabei kann man je nach Wetterverhältnissen manchmal das Atlasgebirge des gegenüberliegenden afrikanischen Kontinents sehen. Und damit hat Andalusien eine starke geschichtliche Verbindung: Viele Orte hier haben Namen arabischen Ursprungs, angefangen bei dem zur Touristen Hochburg gewachsenen Benalmádena, bis zu winzigen Dörfern wie Istán das Sie beim anklicken und vergrößern des unteren Fotos in den Bergen versteckt sehen können. 
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