Kulturmagazin

Lieber Leser!

Wir schreiben über unsere Lieblingsthemen aus der Welt der Literatur, Film, Kunst und Musik. Öfters gibt es auch mal Fotos, Anekdoten & Ansichten aus unserem geliebten Gastland: Andalusien, der südlichsten, manche würden sagen, schönsten Region Spaniens. Auf der Startseite finden Sie unsere aktuellen Blogbeiträge und Artikel. Falls Sie mal länger Zeit haben und mehr über unsere Themen lesen wollen, köinnen Sie auch unsere umfangreichen Feature-Artikel auschecken. Wir hoffen dass Sie unser Netzmagazin informativ und unterhaltsam finden. Ein Gruß von der Redaktion!

Archive for 'Blog'

1981 BBC radio dramatisation of John Wyndham's sci-fi classic 'The Chrysalids' is online. Got a nice 1963 edition - from the library of Wembley County School. Hope no fines outstanding! Notice something about the foot? It has a significance

Das Hörspiel The Chrysalids ist online, Link am Ende des Blogposts. Die Romanvorlage wurde in Deutschland als Wem gehört die Erde? (1955) veröffentlicht, mitunter auch als Wiedergeburt. Der englische SF-Autor John Wyndham ist am bekanntesten durch die Verfilmung Das Dorf der Verdammten (1960), die als Horror- und Sci-Fi-Klassiker angesehen wird. Auch Wyndhams Sci-Fi-Thriller Die Triffids (1951) ist ziemlich bekannt. Letztgenannte Geschichte, in der aggressive Pflanzen dabei sind, die Weltmacht zu übernehmen, wurde ebenfalls mehrfach verfilmt. Die 50er und frühen 60er Jahre – die Zeit des Kalten Kriegs - waren die klassische Epoche für Science Fiction. Der Mix aus wissenschaftlichen und politischen Errungenschafften wie atomares Wettrüsten und ideologische Polarisierung
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Design Artikel in Vorbereitung: Gtr 3

 

Lieber Leser,

an dieser Stelle ist ein Artikel in Arbeit der demnächst veröffentlicht wird.
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Maj Sjowall & Per Wahloo are considered the godparents of Scandinavian crime fiction. Their novel Roseanna (1965) was the first of the Martin Beck series. There's a good BBC radio dramatisation from 2012 of Roseanna online. Link below

Roseanna (1965), so der Originaltitel, ist der erste Roman der weltbekannten Kommissar-Beck-Serie. Eine neue Verfilmung von Tomas Alfredson ist im Gespräch. Es ist eine spannende, düstere Geschichte die auch gut als Hörspiel funktioniert. Das BBC-Hörspiel ist von 2012. Deutlich neuer als das deutsche Hörspiel von 1978. Links für beide Versionen folgen am Ende des Blogposts. Im Foto ist meine englische Ausgabe vom HarperCollins Verlag. Die 10-teilige Reihe hat Vorworte von renommierten Krimi-Autoren wie Henning Mankell, Liza Marklund, Håkan Nesser und Jo Nesbø. Für Nesbø sind Sjöwall & Wahlöö die Paten des skandinavischen Krimigenres. Henning Mankell schreibt in dem 4-seitigen Vorwort dass er Die Tote im Götakanal (1965) als 17-jähriger las und faszinierend fand. Bis dahin, sagt er, waren schwedische Autoren weitgehend von englischen Krimis
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An excellent way to remember Dietrich Fischer-Dieskau (1925- 2012). The set 'An die Musik' gives a good overview, including his work with pianist Gerald Moore, see photo above

Wir haben uns nach etwas umgesehen das man zum Kennenlernen oder zur Erinnerung an den Sänger Dietrich Fischer-Dieskau (1925 – 2012) empfehlen könnte. Es gibt viele gute CDs von ihm zur Auswahl, aber wir wollten etwas das einen Ûberblick gibt und den Mann, über seine legendären Lieder-Darbietungen hinaus, auch von einigen anderen Seiten zeigt. Der Set An die Musik (2005) mit zwei CDs und einer DVD, ist für diesen Zweck kaum zu überbieten. Wir haben viele schöne Stunden damit verbracht, Zuhause und im Auto. Mit dabei, ein 50-seitiges Booklet mit Essays, Fotos und detaillierten Angaben zu den Musikstücken. Auf der DVD sind Fischer-Dieskau und der Pianist Swiatoslaw Richter im Jahr 1978 in Schloss Ismaning mit acht Schubert-Liedern. Darunter die Schlegel-Vertonung Der Wanderer. Himmlisch. Auf den zwei CDs ist auch einige Musik die man vielleicht etwas weniger von Fischer-Dieskau kennt: Zum Beispiel ein Stück von Claude Debussy mit Text von Paul Verlaine, oder Josef von Eichendorfs Gedicht Nachruf mit Musik von Othmar Schoeck. Gut gefielen uns auch die vier Rückert-Lieder mit Musik von Gustav Mahler. Was Opern anbelangt, hört man Fischer-Dieskau u. a. als Wolfram in Tannhäuser, als Mandryka in Strauss’ Arabella, und in der Titelrolle von Mozarts Don Giovanni. Unter den 49 Stücken auf den CDs sind auch die drei Pianisten die in Fischer-Dieskaus Liedern die ausgeprägteste Rolle gespielt haben: Daniel Barenboim, hier mit Liszts Es muss ein Wunderbares sein, und Jörg Demus mit Brahms’ Feldeinsamkeit und Schumanns Dichterliebe. Die 20-jährige Zusammenarbeit von Fischer-Dieskau mit dem Pianisten Gerald Moore ist auf dem CD-Set mit 9 Schubert-Liedern repräsentiert, darunter die Goethe Vertonung Der Musensohn. Dem Engländer Gerald Moore (1899 – 1987) sind übrigens auch längere Passagen in dem Buch Zeit eines Lebens. Auf Fährtensuche (2000) gewidmet. Wir erlauben uns daraus ein Zitat von Fischer-Dieskau über Moore:

‘Seine Kunst erfreute durch einen Wesenszug, den kaum ein anderer so besaß: die Freude an der Musik zu erleichtern. An jenem Abschiedsabend war uns bewußt, unzählige Bewunderer unter den Zuschauern zu haben, berühmte und weniger berühmte Konzertpartner, deren dornigen Weg zum Podium Gerald mit stoischer Ruhe und hochintelligentem – um nicht zu sagen: britischen – Humor er geglättet hatte’.

In diesem autobiografischen Buch kommt der Sänger als einfühlsamer, nachdenklicher und sehr gebilderter Mensch rüber, der neben Musik auch viel Interesse an Dichtung, Kunst und Literatur hatte. Das Buch besteht aus Erinnerungen aus seinem ereignisreichen Leben und enthält Anekdoten von vielen bedeutenden Musikern die Fischer-Dieskau in seiner langen Karriere kennenlernte. Wir schätzen, das Buch und der CD + DVD Set sind eine schöne Geschenk-Idee für Klassik-Fans. Und Leute die es werden wollen.

YouTube-Tipp Nette englische Hommage an den Sänger / Der 2 CD + 1 DVD Set  An die Musik von Dietrich Fischer-Dieskau ist im Handel erháltlichHinweis:  Das Buch ist nicht Teil des CD / DVD Sets. Note: The book is not part of CD / DVD package.

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The 1997 BBC radio dramatisation of 'Bell, Book and Candle', is online. Based on a theatre play, it became famous as a 1958 movie adaptation with Kim Novak as the witch who puts a love spell on a very straight guy, played by James Stewart

Die Verfilmung mit dem Originaltitel Bell, Book and Candle (1958) ist ziemlich bekannt, wenn auch nicht so ikonisch wie Vertigo – Aus dem Reich der Toten (1958), in dem ebenfalls Kim Novak und James Stewart die Hauptrollen spielten. Der Titel Meine Braut ist übersinnlich bezieht sich darauf dass Kim Novak eine Hexe ist die sich in einen normalsterblichen Mann verliebt, oder zumindest ausprobiert, sich zu verlieben. Denn eigentlich vermeiden Hexen das, weil sie dadurch ihre magischen Kräfte verlieren. Filme über Hexen sind meistens entweder Horrorfilme, wie Rosemarys Baby (1968) oder Romantische Komödien wie die TV-Serien Verliebt in eine Hexe (1964) oder Bezaubernde Jeanie (1965). ‘Meine Braut ist übersinnlich’ gehört zur letztgenannten Kategorie. Wobei man den Eindruck bekommt dass der Autor
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2003 BBC radio dramatisation of Fritz Lang's movie classic 'M' (1931) is online. Set in Berlin, it's a psychological thriller about a serial killer. The melody of Edvard Grieg's 'In the Hall of the Mountain King' also crops up in this excellent radio play

Ein aufwendiges, spannendes Hörspiel von 2003 ist online. Link folgt am Ende des Blogposts. Vorlage war Fritz Langs legendärer Spielfilm von 1931. Der psychologische Thriller, mit Stars wie Peter Lorre und Gustaf Gründgens, gilt als einer der besten deutschen Filme aller Zeiten, und ist auch international sehr bekannt und angesehen. Die Story, die von Fritz Lang und seiner Ehefrau Thea von Harbou geschrieben wurde, funktioniert auch als Hörspiel erstaunlich gut. Man hat nicht das Gefühl, dass etwas von der Story verloren geht. Was vielleicht daran liegt dass auch im Film viele Dinge suggeriert anstatt gezeigt gewerden: Man sieht den Mord von Elsie Beckmann nicht, sondern nur ihren losgelassenen Luftballon an einen Telefonmast. Ein weiteres, sprichwörtlich akustisches Element der Story ist das Leitmotiv des Mörders, der die berühmte Melodie von
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BBC Radio-Dokumentation über den walisischen Barden Robert ap Huw und sein Manuskript für Harfenmusik. Bild: Ein Ausschnitt von Thomas Jones' Gemälde 'The Bard' (1774)

Wir haben gerade eine recht interessante musikwissenschaftliche BBC-Radiosendung gehört, Link am Ende des Blogposts. Es geht darin um den walsischen Barden Robert Ap Huw (ca. 1580 – 1665) und sein Musik-Manuskript. Die Noten die der Mann aufschrieb und die als Originaldokument erhalten sind, bilden seit etwa 400 Jahren die Basis für keltische Harfenmusik. Dabei denkt man heute meist an sanft plätschernde Töne im Stil von Alan Stivell – den wir übrigens gut finden – aber Frühe Musik, so aus dem Mittelalter, mit Wurzeln die noch viel weiter zurückgehen, klingt harscher und etwas gewöhnungsbedürftig für moderne Ohren. Das Gemälde The Bard (1774) das wir, mangels eines Huw-Porträts für diesen Artikel wählten, zeigt nicht spezifisch Robert ap Huw, aber der Maler Thomas Jones stellt hier eine von walisischer Geschichte inspirierte Szene dar auf die wir gleich zurückkommen. Aus der BBC-Sendung geht hervor dass die Barden eine wichtige, angesehene Rolle in Wales spielten, etwas das sich bis heute noch in der walisischen Tradition der Eisteddfod, einem jährlichen Festival für Musiker & Dichter spiegelt. Das Bardentum war im Mittelalter ein Beruf der auf der umfangreichen Ausbildung eines Lehrlings durch einen Meister beruhte. Walisische Barden reisten durchs Land und spielten an den Höfen des walisischen Adels. Wenn man noch weiter zurück in die Vergangenheit geht, hatten die Barden selber einen quasi-adeligen Status: Bevor das Christentum sich vollends durchgesetzt hatte, waren die walisischen Barden an erster Stelle eine Art Priesterkaste, die aber auch für Dichtung und Musik zuständig war. Schon als die Römer nach Britannien kamen, merkten sie dass diese Priesterkaste, zu diesem Zeitpunkt noch die sog. Druiden, eins der größten Hindernisse für eine erfolgreiche Besetzung war. Auch im 13. Jahrhundert, zu Zeiten des englischen Königs Edward I. wurden die walisischen Barden als Problem für die englische Vorherschaft gesehen und verfolgt. Die Barden hatten, ähnlich wie die Druiden vor ihnen, den Ruf, lieber zu sterben als sich zu unterwerfen. Das Gemälde The Bard von Thomas Jones stellt sich eine Szene vor, in der der letzte echte Barde am Abhang des walisischen Berges Snowdon steht. Im
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My DVD of Jane Eyre (2011) movie adaptation by Cary Joji Fukunaga. With Michael Fassbender as Rochester and Mia Wasikowska in the title role. I liked it. Best version so far

Es ist die Geschichte von einer jungen Frau die sich aufgrund ihres Selbstwertgefühls allen widrigen Umständen zum Trotz, in der Welt behauptet und ihren Weg findet. Die bisher neuste Verfilmung von Charlotte Brontës Klassiker Jane Eyre (1847) beeindruckt mit Regisseur Cary Fukunagas Aufmerksamkeit für historische Details und auch dadurch dass er die Klischees vermeidet für die solche Verfilmungen anfällig sind, z. B. all zu viele verträumte Blicke, konspirativ-vielsagendes Lächeln und schnulzige Musik. Der Kinofilm Jane Eyre (2011) ist eine insgesamt etwas ernster wirkende Verfilmung als die ebenfalls gute BBC-Fernsehproduktion Jane Eyre (2006). Cary Fukunagas Spielfilm hat nur 2 Stunden Zeit um den 500-Seiten Roman umzusetzen, nicht die 4 Stunden der TV-Serie. Aber er hat diese Begrenzung weitgehend zu seinem Vorteil genutzt. Uns passte es gut dass die Episoden aus Jane Eyres Kindheit, in Form von Flashbacks, etwas gestrafft wurden und nicht wieder in jedem Detail durchgekaut werden mussten. Der Film punktet ebenfalls mit eindrucksvoller Ausstattung: In manchen Szenen trägt Jane-Darstellerin Mia Wasikowska echte 160 Jahre alte Kleidungsstücke, und wenn sie das von Charlotte Brontë erwähnte Buch Bewick’s History of British Birds liest, ist es eine rund zweihundert Jahre alte Originalausgabe von der British Library. Janes Eyres Aquarelle – etwas im Stil von William Blake – die Mr. Rochester im Film begutachtet, wurden von Bildern der jungen Brontë-Geschwister im Brontë Parsonage Museum inspiriert. Cary Fukunaga schafft es sogar, die von Charlotte erwähnte nordenglische Sagenfigur Gytrash kurz als Bild in einem Buch auftreten zu lassen. Die Tatsache dass der Film bei Innenszenen so gut wie keine künstliche Beleuchtung benutzt, sondern das Licht von Kerzen und Kaminfeuern, gibt dem Film ebenfalls etwas Besonderes.

Film locations included White Edge Moor in the Derbyshire Dales. Above, Wasikowska and the house where clergyman St John Rivers lives with his sisters Diana and Mary

Beim Soundtrack wurde auf übertriebene symphonische Untermalung verzichtet und stattdessen die schlichteren Klänge von einem Kammerorchester, einem Piano und einer Geige im Stil von nordenglischer Folksmusik eingesetzt. Neben den von Dario Marianelli komponierten Musik, enthält der Soundtrack auch Pianostücke von Mozart und Beethoven. Besonders freute mich, dass auch ein Lied mit Worten von dem Dichter Lord Byron auftauchte – so wie es auch in der Piano-Szene des Romans vorkommt. Wobei im Film von Blanche Ingram gesungen wird und nicht von Mr. Rochester. Vielleicht hat sich Michael Fassbender geweigert zu singen – aber ansonsten ist er gut in der Rolle. Nicht ganz so viel sarkastisches Grinsen wie sein Vorgänger Toby Stephens. Gut fand ich auch Jamie Bell, der vom Gesicht und Ausdruck her, perfekt den trockenen, korrekten, wohlmeinenden Vikar St. John Rivers spielte. Auch die Drehorte waren eindrucksvoll. St. Johns Haus liegt in den Mooren von White Edge, einer wild-romantischen Wandergegend in Derbyshire, siehe obiges Foto. Als Drehort für das Internat Lowood in dem Jane Eyre aufwächst und eine prägende Freundin in Helen Burns findet, diente Broughton Castle. Und Mr. Rochesters Landsitz Thornfield, mit der schicksalsträchtigen Kapelle, ist in Haddon Hall, das auf eine ca. 1000-jährige Geschichte zurückblickt. Hier spricht Jane Eyre die Zeilen die zu den schönsten Momenten in Charlotte Brontës Roman und den Verfilmungen gehören. Zeilen die ich einfach mal gekürzt und sinngemäß aus dem Englischen übersetze: 
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1994 BBC radio dramatisation of John le Carré's 'The Russia House' (1989) is online. Above, my paperback edition and DVD of the superb movie adaptation with Sean Connery as Barley Blair - maybe his best ever role - and Michelle Pfeiffer as Katya

Anspruchsvolles Hörspiel von 1994. Link folgt am Ende des Blogposts. Im Foto, meine englische Romanausgabe und DVD mit der exzellenten Verfilmung Das Russlandhaus (1990). Auf dem Cover, die Hauptdarsteller Sean Connery und Michelle Pfeiffer. Die Story spielt in Gorbatschows Zeiten von Glasnost und Perestroika. Westliche Geheimdienste trauen dem Braten nicht, halten alles für eine Show. Sie sind misstrauisch, fast entäuscht, als sie geheime Dokumente erhalten die darauf hindeuten dass die Sowjetunion aufgrund maroder Waffensysteme kaum noch eine ernsthafte militärische Gefahr darstellt. Im Hörspiel sind viele gute Sprecher, darunter:
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Tom Baker (als Barley – im Film: Sean Connery)
David Healy (als Russell – im Film: Roy Scheider)
Boris Isarov (‘Goethe’ – Klaus Maria Brandauer)
John Rowe (als Ned – im Film: James Fox)
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Shirley Jackson's novel 'The Haunting of Hill House' (1959) was published 60 years ago. Above, my DVD of the movie The Haunting (1963). There's a 1994 German radio dramatisation online from public broadcasters Bayerischer Rundfunk

‘Kein lebender Organismus wird lange gedeihen, wenn er sich immer nur in der reinen Wirklichkeit aufhalten muss. Sogar Heuschrecken wird von manchen nachgesagt, dass sie träumen. Hill House war nicht normal. Es stand für sich allein vor seinen Hügeln und barg im Inneren die Dunkelheit…und was immer dort wandelte, es wandelte allein.’ Die Anfangssätze, etwas gekürzt, von dem anspruchsvollen Horror-Roman Spuk in Hill House (1959) der als Vorlage für den Kinofilm The Haunting (1963) diente. Die Hörspielfassung vom Bayerischen Rundfunk ist gut gemacht, Link folgt am Ende des Blogposts. Im Foto ist meine DVD von dem Film der in Deutschland mit dem Titel ‘Bis das Blut gefriert‘ veröffentlicht wurde, mit Julie Harris in der Hauptrolle als Eleanor Lance. Wobei die wahre Hauptrolle eigentlich das Haus selber ist. Gleich in den Anfangszeilen deutet
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Strauss' opera Der Rosenkavalier is well known. Above, my DVD of the Salzburger Festspiele 2004. There is also a 1962 German NDR radio dramatisation online. Based on the libretto by the Austrian poet and novelist Hugo von Hofmannsthal

‘Wie du warst! Wie du bist! Das weiß niemand, das ahnt keiner!’ Das 97 Min. lange Hörspiel vom Norddeutschen Rundfunk basiert auf Hugo von Hofmannsthals Libretto für die Oper von Richard Strauss. Der Rosenkavalier (1911) ist wundervoll, im Foto ist meine DVD mit der 201 Min. langen Aufführung von den Salzburger Festspielen 2004, mit Adrianne Pieczonka, auf dem Cover, als die Feldmarschallin. Eine sehr moderne Inszenierung die viel für sich hat. Der Rosenkavalier ist eine Person die vom Bräutigam engagiert wird, um der Braut zeremoniell die Ankunft des Bräutigams anzukündigen und der Verlobten eine silberne Rose zu überreichen. In der Oper und im Hörspiel bekommt diesen Job ein junger Mann namens Octavian – der sich allerdings selber in die Verlobte namens Sophie verliebt und sie dem unsympathischen Baron Ochs von Lerchenau
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A BBC radio dramatisation of Persuasion is online. Link below. If you prefer films, the ITV's 'Jane Austen's Persuasion' (2007), above, is excellent. As background material about Austen I recommend Claire Tomalin's biography, above

Der Roman Persuasion wurde auf Deutsch auch mit dem Titel ‘Überredung. Die Liebe der Anne Elliot’ veröffentlicht. Ein BBC-Hörspiel ist online. Link folgt. Es ist die Geschichte von der 27-jährigen Anne Elliot die in der Vergangenheit einen jungen Mann heiraten wollte, aber durch die Beeinflussung oder Überredung ihrer Familie davon abließ. Mittlerweile sind über 7 Jahre vergangen und durch Zufall begegnen sich die beiden wieder. Eine schöne, romantische Geschichte. Wer Jane Austens Romanvorlage nicht kennt, ist gut beraten, sich auch die exzellente TV-Verfilmung Jane Austen’s Persuasion (2007) anzusehen, die unter dem selben Titel auch mit deutscher Synchronisation erhältlich ist. Mit schönen und werkgetreuen Drehorten wie Lyme Regis in Dorset. Ein beträchtlicher Teil der Geschichte spielt in der
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Do we like what we see? Yes, it's a beautiful Chevy and a well constructed phone booth...and it's the 40th anniversary of Don McLean's song 'American Pie'. Happy 4th of July!

Dieses Jahr ist das 40. Jubiläum des Klassikers American Pie von Don McLean. Das gleichnamige Album mit dem Lied erschien 1971, das Lied selber wurde erst 1972 als Single veröffentlicht. Es beginnt wie ein Märchen, mit den Worten ‘Long, long time ago…’ und der Sänger erinnert sich an den Tag an dem die Musik starb, den 3. Februar 1959, als der Sänger und Gitarrist Buddy Holly bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Aus dieser Kindheitserinnerung entwickelt sich das Lied zu einem Rückblick auf das gesamte Jahrzehnt nach dem Tod von Buddy Holly: Die 60er Jahre, betrachtet aus der Perspektive der frühen 70er Jahre. Auch die 50er Jahre spielen im Lied eine Rolle. Es ist als ob der Tod des freundlichen Typs mit Anzug, Krawatte und Hornbrille auch das Ende eines ganzen Zeitalters war. Die Refrainzeilen von den good old boys, die mit dem Chevy zum Damm fahren und Whisky trinken, sind 50er Jahre Nostalgie, ebenso wie der Ausdruck Miss American Pie das archetypische Frauenbild der 50er Jahre symbolisiert. Der Sänger scheint die zurückliegenden 60er Jahre mit gemischten Gefühlen zu betrachten. Es werden im Lied viele Ikonen dieser Zeit erwähnt. Die Beatles, die Stones, Dylan und andere. Dies geschieht genialerweise ohne das jemand von diesen Leuten beim Namen genannt wird. Bis auf zwei: Lenin und Marx. Damals lebende Personen und 
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