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Wir schreiben über unsere Lieblingsthemen aus der Welt der Literatur, Film, Kunst und Musik. Öfters gibt es auch mal Fotos, Anekdoten & Ansichten aus unserem geliebten Gastland: Andalusien, der südlichsten, manche würden sagen, schönsten Region Spaniens. Auf der Startseite finden Sie unsere aktuellen Blogbeiträge und Artikel. Falls Sie mal länger Zeit haben und mehr über unsere Themen lesen wollen, köinnen Sie auch unsere umfangreichen Feature-Artikel auschecken. Wir hoffen dass Sie unser Netzmagazin informativ und unterhaltsam finden. Ein Gruß von der Redaktion!

Archive for 'Blog'

2002 BBC radio dramatisation online of Simenon's thriller 'A Man's Head' (1931). One of the main locations is La Coupole, where Simenon hung out in the 1920's. Above, photo of him with his wife Tigy (left) and famous singer Josephine Baker

Hörspiel nach Georges Simenon von 2002 mit vielen guten Sprechern. Link am Ende des Posts. Die Romanvorlage um einen unschuldig zum Tode verurteilten Mann erschien 1931 und gehört zu seinen besten. Zudem mit Verbindungen zum abenteuerlichen Leben des Autors. Deshalb habe ich der Simenon-Biografie, links im Bild, zwei Fotos hinzugefügt. Kann man zum Vergrößern anklicken. Einer der Haupthandlungsorte ist eine Brasserie in Paris namens La Coupole, siehe linkes Foto, wo man in den 30er Jahren Leute wie Picasso, Édith Piaf, Ernest Hemingway, Marlène Dietrich, Jean-Paul Sartre antraf. Auf dem rechten Foto ist der junge Georges Simenon 1926 am Tisch im Coupole zu sehen. Er schrieb über Orte die er kannte. Links von ihm ist seine knabenhaft aussehende Ehefrau Tigy, rechts von ihm, einer der größten damaligen Stars in Paris
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The Avro 671 a.k.a. Cierva C.30 flown by James G. Weir. Curiously, there's a connection between Hitchcock's spy classic The 39 Steps (1935) and Ufo myths of the 50's

In Alfred Hitchcocks Verschwörungsklassiker Die 39 Stufen (1935) ist eine Szene die ich immer schon als faszinierendes Zeitdokument empfand. Nämlich die Filmsequenz vom Flug eines sehr frühen Hubschrauber-Prototyps. Ich bin gestern endlich mal dazu gekommen, den Namen und die Details von dem Gerät auszuchecken. Und erstaunlicherweise hat das handgemacht aussehende Fluggerät Avro 671, auch bekannt als Cierva C.30, eine Verbindung zu einem US-Geheimprojekt das in den 50er Jahren mit dem Avro VZ-9AV für Ufo-Legenden sorgte. Zudem war es für mich, als jemand der in Spanien lebt, interessant dass die ganze Avro-Geschichte mit einem spanischen Erfinder, nämlich Juan de la Cierva (1895 – 1936) begann. Der Spanier brachte sein Flug-Projekt, das er Autogiro taufte, zur Weiterentwicklung nach England. Das brachte ihm Pech, denn dort verstarb er als Passagier einer kleinen Douglas DC-2 bei einem Flugunglück. Das Projekt mit den Cierva-Luftfahrzeugen wurde daraufhin weitgehend von der britischen Firma namens A. V. Roe übernommen. Die Initialien des Gründers Alliott Verdon Roe begründeten den Firmennamen Avro. Im Jahr 1945 wurde das Familienunternehmen de facto zu der kanadischen Firma Avro Canada, und mit über 50.000 Angestellten im Jahr 1958 zu einem der größten Unternehmen der Welt. Damals, zu Zeiten des Kaltes Krieges, bot Avro Canada dem US-Militär das ‘UFO’ ähnliche Projekt Avrocar als eine Art ‘Fliegender Jeep’ an. Die Amerikaner übernahmen es als geheimes Militärprojekt. Die Dinger flogen wirklich. Aber nur schlecht. Und das Projekt wurde im Jahr 1961 beendet.

Ich persönlich glaube nicht die Bohne an außerdirdische Ufos – obwohl sie mir als Sci-Fi Fan nur zu gelegen kämen – aber ich vermute dass Gerüchte über Fliegende Untertassen maßgeblich auf dem Avro-Projekt beruhen. Ein Projekt dessen Anfänge kurioserweise in Hitchcocks Spionage-Klassiker Die 39 Stufen (1935) zu sehen sind. In der Filmszene wird die Figur Richard Hannay, die heute als Vorläufer von James Bond betrachtet wird, von Polizisten duch schottische Moorlandschaften gejagt, Dabei wird auch ein Avro Autogiro benutzt. Dass Hitchcock zum Einsatz der damals neuen und raren Proto-Hubschrauber inspiriert wurde, könnte damit zusammenhängen dass Teile der 39 Stufen in Schottland gedreht wurden. Und der Avro 671 wurde damals von James G. Weir, einem frühen Geschäftspartner der Cierva Autogiro Company, Ltd, gerade im schottischen Dalrymple, Ayrshire getestet. Vermutlich hat Hitchcock geahnt, dass eine Avro-Flugszene seinem Film eine zusätzliche historische Dimension verleiht, die selbst nach fast 80 Jahren immer noch einen Blick wert ist und Gesprächsstoff liefert. Für mich ist es zudem eine kleine Hommage an den Spanier Juan de la Cierva der eine bahnbrechende Rolle bei der Entwicklung von Hubschraubern spielte. Und auf Umwegen auch bei der Entwicklung von Ufo-Legenden.

 

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Info  Die Flugszene mit dem Cierva C.30A Avro auf YouTube, ab ca. 37:00 min. Spielzeit des Films. Als DVD ist deutschsprachig erhältlich. Blu-ray-Version enthält interessante Extras, Doku etc, ist aber nur auf Englisch

Die 39 Stufen als Hörspiel online Das BBC-Hörspiel The Thirty-Nine Steps. Mit David Rintoul (als Richard Hannay), Jimmy Chisholm (als Clive), Michael Elder (als Sir Walter Bullivant), Crawford Logan (als Sir Harry), David McKail (als Sir Edmund Appleton), Alexander Morton (als Franklin Scudder), Sandy Neilson (als Sergeant Major), John Shedden (als Frank) u. a. Produktion von 1989

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Des Weiteren Hitchcocks Vertigo: ‘Aus dem Reich der Toten’ als Hörspiel online

Mehr Ethel Lina White: ‘Die Wendeltreppe’ als Hörspiel online

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Wow, this 1960 Pan edition I found has a cover that’s hard to beat. I’m not sure if people designing covers on computers can draw that well. There’s a BBC radio dramatisation of Agatha Christie’s The Murder on the Links online. Link below

Der Roman mit dem Originaltitel The Murder on the Links (1923) war ihr drittes Buch und der zweite Fall für Detektiv Hercule Poirot. Link für das Hörspiel mit vielen Sprechern ist am Ende des Blogposts. Eine BBC-Produktion die zum 100. Geburtstag von Agatha Christie (1890-1976) am 15. Sept. 1990 gesendet wurde. Die Story spielt hauptsächlich an der Nordküste von Frankreich, wo ein Geschäftsmann, der Poirot vorher per Brief um Hilfe gebeten hatte, tot auf einem Golfplatz gefunden wird. Christie bekam die Idee für die Story von einem echten Mordfall in Frankreich. Aber die französische Location ist wahrscheinlich auch eine Hommage an den Autor Gaston Leroux, dessen Krimi Das Geheimnis des gelben Zimmers (1907) eine Inspiration für sie war, wie in Christies Autobiografie zu lesen ist. Sie schreibt weiterhin dass Poirot in ihrem ersten
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An equivalent of the BBC’s The Big Read, this list called ‘Das große Lesen‘ was compiled 2004 from 250.000 votes in a survey conducted by German public service broadcasting channel ZDF.
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Idea for St Patrick's Day: Beautiful Irish movie 'The Secret of Roan Inish' (1994), filmed on the coast of Donegal

Ein Film den Sie vielleicht noch nicht kennen aber wahrscheinlich mögen werden: The Secret of Roan Inish (1994) erschien zwar seiner Zeit mal unter dem deutschen Titel Das Geheimnis des Seehundbabys auf Videokassette, ist aber seitdem nicht mehr in deutscher Fassung auf DVD veröffentlicht worden, Dass dieser in Irland gedrehte Film ein Klassiker ist, scheint nicht nur unsere Meinung zu sein sondern auch die von über 300 Rezensionen bei Amazon-US wo der Film nach all den Jahren noch einen hohen Verkaufsrang hat. Die Handlung im Voraus zu wissen, schadet nicht, denn es gibt hier keine Verbrechen zu lösen, keine Verschwörungen oder schockierenden Wendungen. Der Film spielt im ländlichen Irland der 40er Jahre und handelt von irischen Traditionen und Legenden. Es geht um Kindheit, Familie und darum dass
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2009 German radio dramatisation online of legal thriller A Walk in the Dark. Story about the Italian lawyer Guido Guerrieri, who has a tendency to take on hopeless cases - if he believes in them. Author Gianrico Carofiglio previously worked as a judge

Ein Krimi aus dem Genre Legal Thriller, was man wohl Gerichtsdrama nennt, denn ein Anwalt steht im Mittelpunkt der Story. Eine Hörspielproduktion mit renommierten Sprechern wie Jele Brückner, Jens Wawrczeck, Felix Goeser. Letztgenannter in der zentralen Rolle des Rechtsanwalts Guido Guerrieri. Link für das Hörspiel folgt am Ende des Posts. Die Story spielt in der süditalienischen Hafenstadt Bari. Eine Besonderheit an der bisher 6-teiligen Romanreihe um Avvocato Guerrieri ist dass sie von jemandem geschrieben wurde der reichlich Erfahrung mit Gerichtsverfahren hat: Autor Gianrico Carofiglio war viele Jahre als Richter und Antimafia-Staatsanwalt tätig. Insofern sind seine Romane kompetent geschrieben. Die Storys mit ihrer charmanten Anwaltfigur sind eher realistisch, und nicht ganz so bizarr düster und brutal wie man es von vielen heutigen Krimis
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Die Schwestern Charlotte, Emily und Anne Brontë ca. 1834

Während Romane wie Jane Eyre und Wuthering Heights von der Brontë-Schwestern weltberühmt sind, ist über das Privatleben der Familie weniger bekannt. Faszinierend deshalb die Geschichte vom Piano der Brontë-Familie, und auch die Erkenntnisse úber die Musik die im Brontë-Haushalt gespielt wurde. Das Piano hat eine über 160-jährige Geschichte hinter sich und ist erst vor kurzem wieder in Stand gesetzt worden und im alten Pfarrhaus der Familie zu besichtigen. Obwohl die drei Schwestern, und auch ihr Bruder Branwell, musikalisch bewandert waren, scheint Emily Brontë, die Autorin von Wuthering Heights (1847), auf Deutsch Sturmhöhe, die häufigste Klavierspielerin gewesen zu sein. Charlotte Brontë, die Autorin von Jane Eyre, hatte auch Klavier gelernt, konnte aber aufgrund ihrer Sehschwäche schlecht Notenlesen. Anne Brontë, die u. a. Die Herrin von Wildfell Hall schrieb, bevorzugte zu singen. Von Anne existieren handgeschriebene Musiknoten im Brontë Parsonage Museum. Einige Lieder die die Brontës spielten und sangen, tauchen sogar in ihren Romanen auf: So wird in Charlotte Brontës Roman Shirley (1849) das Lied Ye banks and braes o’ bonny Doon erwähnt. Deutsch: Die Ufer des Flusses Doon. Dies spielten die Schwestern auch Zuhause. Die Schwestern mochten den schottischen Dichter Robert Burns und spielten u. a. das berühmte Auld Lang Syne von ihm. Ein beliebter Komponist der Brontës war Joseph Hayden, für den die britische Dichterin Anne Hunter Texte geschrieben hatte: So war z. B. My Mother bids me bind my Hair eins der Hayden-Lieder das die Brontës spielten und sangen. Eins der etwas weniger bekannten Lieder im Brontë-Repertoire war The Battle of Prague von dem recht abenteuerlichen Komponisten Franz Kotzwara (1730 – 1791). Etwas konventioneller vielleicht Charles Wesley (1707–1788) und seine christlche Hymnen, wie O For a Heart to Praise My God.. Das Brontë-Piano, das ca. 1833 / 34 ankam, gibt interessante Hinweise auf das Leben der Familie: Es muss einen hohen Stellenwert für die Brontës gehabt haben, denn
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Detectives in literature sometimes seem like a modern version of the searcher, the outsider, the pilgrim even. PD James' novels certainly have religious connotations. There's a BBC radio dramatisation of 'Devices and Desires' online

Der Originaltitel ist Devices and Desires (1989). Link für das Hörspiel folgt am Ende des Blogposts. Gute Produktion. Scotlands Yards Commander Adam Dalgliesh ist an der Küste von Norfolk und wird in den Fall eines Serienmörders namens The Whistler verwickelt. Zeugen berichten, nahe den Tatorten das Pfeifen eines Liedes gehört zu haben: Es ist Now the Day is over, eine christliche Hymne. Und schon sind wir auf Reise in James-Land. Die Morde stehen, so scheint es, in einer Verbindung mit dem örtlichen Atomkraftwerk. Überhaupt ist alles, wie bei PD James üblich, ziemlich ernst und düster. Es geht mitunter um den Zwiespalt zwischen Fortschritt und Moral. Themen wie Atomkraft, Euthanasie, Abtreibung, Abtötung überzähliger Embryonen bei In-vitro-Fertilisation tauchen auf. Wie ich im Bildtext andeute, sehe ich die Detektiv-Figur in
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Dark stuff - as usual. Inspector John Rebus investigates a multiple murder and suicide at a private school near Edinburgh. At first the case seems very clearly to have been carried out by a former SAS soldier - but then it gets more complicated

Hörspiel online mit renommierten Sprechern wie Ron Donachie, hier in der Rolle von Inspector John Rebus im schottischen Edinburgh. Die Story beginnt mit einem tödlichen Amoklauf in einer Privatschule – und wird von da an zunehmend komplexer. Link fürs Hörspiel folgt am Ende des Posts. Im Foto, meine englische Romanausgabe A Question of Blood (2003). Diese Ausgabe hat ein 4-seitiges Vorwort vom Autor. Ich bin nicht sicher, ob es das in deutschen Ausgaben gibt. Rankin schreibt darin über Ereignisse die den Roman beeinflussten. Mitunter das berüchtigte Dunblane massacre in Schottland 1996. Aber er wollte keinen spezifischen Dunblane-Roman schreiben sondern nach Gründen suchen, warum beispiellose Gräueltaten in einer anscheinend zivilisierten Gesellschaft geschehen? Im Roman erweist sich der Fall, den ein ehemaliger
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Romanthema: Die schottischen Inseln St. Kilda waren noch im 19. Jahrhundert von moderner Zivilisation völlig unberührt

Die erste Auswahl für den renommierten Buchpreis Orange prize for fiction ist bekannt gegeben worden. Mit dabei ist Island of Wings (2011) von der schwedischen Romanautorin und Archäologin Karin Altenberg. Der Roman beruht auf einer wahren Geschichte. Auf der schottischen Inselgruppe St. Kilda gab es noch im 19. Jahrhundert eine Bevölkerung die von der modernen Zivilisation praktisch unberührt war. Auf St. Kildas Hauptinsel, namens Hirta, lebten um 1830 noch ca. 150 gälisch sprechende Menschen. Das Leben war hart und die Leute lebten, selbst nach damaligen Maßstäben, in extremer Armut. Die Insel war allerdings seit prähistorischen Zeiten bewohnt worden, und die Leute lebten im 19. Jahrhundert noch nach alten Gesellschaftsformen und religiösen Bräuchen, waren also noch nicht christianisiert worden. Kenneth Macauley berichtete in 1764 sogar von ‘druidischen Altären’. Für heutige Anthropologen wäre das eine Traumvorlage für Forschungsarbeiten. Aber in 1830, vor 180 Jahren war St. Kilda aus Sicht der Kirche reif um zum Christentum bekehrt zu werden. Es ist leicht, darüber heute seine zynischen Bemerkungen zu machen, aber man darf nicht vergessen dass christliche Missionare ihren Job mit guten Absichten machten, und oftmals auch mit guten Resultaten. Denn zivilisatorische Isolation bedeutete ja in vielen Fällen nicht nur den sog. Aberglauben sondern auch oft die Abwesenheit von Erkenntnissen wissenschaftlicher, technischer und medizinischer Art. So hatte St. Kilda zum Beispiel eine sehr hohe Säuglingssterblichkeit. Der Roman Island of Wings handelt davon wie
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1998 radio dramatisation of the novel Venus in Furs (1870) is online. Production from public broadcasters Österreichischer Rundfunk (ORF). Unlike 'Fifty Shades of Grey' I don't think that this ultimately sad story intentionally romanticizes masochism

‘Wir hatten uns auf der Wiese zu den Füßen der Venusstatue gelagert, ich pflückte Blumen und warf sie in ihren Schoß und sie band sie zu Kränzen, mit denen wir unsere Göttin schmückten Plötzlich sah mich Wanda so eigentümlich, so sinnverwirrend an, dass meine Leidenschaft gleich Flamen über mich zusammenschlug’. Voilà, eine Passage aus dem berühmten oder berüchtigten Roman. Sie wird im Hörspiel zitiert. Produktion vom Österreichischen Rundfunk vom Jahr 1998, mit renommierten Sprechern: Wolfram Berger als Ich-Erzähler Severin, und Andrea Eckert als Wanda / Venus, also die Titelfigur. Es fällt schwer, der Story im Zeitalter von ’50 Shades of Grey’ etwas sehr kontroverses abzugewinnen. Wir leben in Europa in einem Zeitalter in dem einvernehmende Erwachsene im Privatleben und in Sachen Liebe miteinander tun oder lassen
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2001 radio documentary from German public broadcasters WDR (Westdeutscher Rundfunk) online about Lebensborn. Which is, of course, not portrayed as good. But this feature is factual rather than sensationalistic. Not quite Handmaid’s Tale

Interessante Sendung vom Westdeutschen Rundfunk über ein Thema um das sich viele Mythen ranken. Link folgt am Ende des Posts. Selbstverständlich wird beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein nationalsozialistisches Projekt wie Lebensborn e. V. in keiner Weise verherrlicht. Gleichzeitig ist das Feature sehr sachlich und ohne den melodramatischen Ton der Dokus zu solchen Themen manchmal den Wind aus den Segeln nimmt. Die Stärke des 54 Min. Features ist, dass es auf Gesprächen und dem Originalton von Leuten beruht, die persönliche Verbindungen zu Lebensborn haben – die also dort geboren wurden, oder dort als Hebammen tätig waren, oder dort ein Kind zur Welt brachten. Eine der gängigsten Mythen über Lebensborn ist dass es, grob ausgedrückt, eine Art SS-Puff war. Eine Fantasie die durch sog. Exploitation-Filme wie
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The excellent 1995 BBC radio dramatisation of Emily Brontë's novel Wuthering Heights (1847) is online. Above. my German edition, translated as 'Sturmhöhe', and my DVD edition of the 1992 film version with Juliette Binoche and Ralph Fiennes

Literaturklassiker ‘Wuthering Heights’, so der Originaltitel, ist jetzt als aufwendiges Hörspiel online, mit atmosphärischer Klangkulisse. Link folgt am Ende des Posts. Der Romantitel ‘Die Sturmhöhe’ (1847) bezieht sich auf einen abgelegenen Gutshof in den Heidelandschaften der nordenglischen Grafschaft Yorkshire. Die Story ist eine Familiensaga in deren Mittelpunkt das Liebespaar Catherine und Heathcliff steht. Ihre Liebesbeziehung ist intensiv, düster und problematisch. Sie führt zu mehreren Tragödien und hat übersinnliche Elemente. Das Findelkind Heathcliff entwickelt sich zu einer ikonischen, dominanten Figur die den Verlauf der Handlung prägt. Der Roman war sehr einflussreich, auch in der Popkultur, inspirierte mitunter den Song Wuthering Heights (1977) von Kate Bush und die Twilight-Tetralogie von Stephenie Meyer. Und
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St David's Day: Who needs Jeremy Clarkson? We got style money can't buy! Actually, it isn't ours but we like this thing- It's a Citroën Méhari, an ABS plastic off-roader built until 1988

St. David’s Day ist Nationaler Gedenktag in Wales, also ähnlich wie St Patrick’s Day in Irland. Wir mögen Wales und kennen Teile, wie z. B. Pembrokeshire sehr gut. Für ein Land mit relativ wenigen Einwohnern – Wales hat ca. die Größe von Hessen, aber mit weniger als 3 Millionen, nur halb so viele Einwohner – gibt es erstaunlich viele berühmte und bemerkenswerte Waliser. Hier eine kleine Auswahl an Tipps:

Walisische Rockbands Früher fiel Leuten bei Wales hauptsächlich Tom Jones ein. Der Typ ist gut aber es gibt auch gute jüngere Musiker, wie die  Super Furry Animals  die auf dem The Social Network Soundtrack waren. mit It means nothing. Und natürlich die Manic Street Preachers, hier deren Motorcycle Emptiness, mit starken Gitarrenriffs und Worten über eine Konsum- und Wegwerfgesellschaft mit Leuten die in einem quasi-komatosen Zustand leben. Die Band Stereophonics ist auch aus Wales, und Sänger Kelly Jones hat eine gute Stimme, hier das Lied ‘No-one’s Perfect’ live.

Walisischer Folk Es gibt schöne walisische Volkslieder, oft auch in der alten keltischen Sprache gesungen. So wie Ar Lan y Mor (Am Meeresufer), hier mit traditioneller Harfenbegleitung von Bethan Myfanwy Hughes.

Walisische Dichter Der Ort wo der Dichter Dylan Thomas (1914 – 1953) schrieb war ein idyllisches Bootshaus im südwestlichen Wales und kann heute besucht und besichtigt werden.

Walisische Künstler Zum Beispiel der renommierte Landschaftsmaler Richard Wilson (1714 – 1782) der von dem See Llyn-y-Cau auf dem walisischen Berg Cader Idris ein starkes, gleichnamiges Bild malte.

Walisische Mythen in Romanen Die alte walisische Sagensammlung namens Mabinogion beeinflusste Autoren wie Tolkien und Alan Garner, siehe seinen Klassiker The Owl Service oder Eulenzauber (1967). Ebenso Evangeline Walton und ihren Romanzyklus The Mabinogion Tetralogy (1936-1974).

Walisische Opernstars Super bekannt ist natürlich Bryn Terfel. Klasse fanden wir auch die Waliserin Gwyneth Jones (Clip) als Brünnhilde im Jahrhundert-Ring den wir als DVD-Set besitzen und empfehlen.

Walisische Connection in Politik Angeblich waren fünf von den ersten sechs US-Präsidenten walisischer Abstammung, was wie eine Verschwörungstheorie klingt. Bestätigen können wir dass Julia Gillard, die heutige Premierministerin Australiens, 1961 in Südwales in einer Bergarbeiterfamilie geboren wurde. Und Ann Romney, Ehefrau von US -Kandidat Mitt, ist Tochter eines Walisers aus Bridgend. They’re everywhere!

Walisische Filmthemen: Der Klassiker Im Bergarbeiter-Milieu vor ca. 100 Jahren kommen während Streiks Großfamilien-Idyll & Dorfgemeinschaft ins Wanken. Der Film
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