Kulturmagazin

Lieber Leser!

Wir schreiben über unsere Lieblingsthemen aus der Welt der Literatur, Film, Kunst und Musik. Öfters gibt es auch mal Fotos, Anekdoten & Ansichten aus unserem geliebten Gastland: Andalusien, der südlichsten, manche würden sagen, schönsten Region Spaniens. Auf der Startseite finden Sie unsere aktuellen Blogbeiträge und Artikel. Falls Sie mal länger Zeit haben und mehr über unsere Themen lesen wollen, köinnen Sie auch unsere umfangreichen Feature-Artikel auschecken. Wir hoffen dass Sie unser Netzmagazin informativ und unterhaltsam finden. Ein Gruß von der Redaktion!

Archive for 'Blog'

Ausstellung mit Gemälden von Claude Lorrain und William Turner, u. a. Keelmen Heaving in Coals by Moonlight (1835)

Wir schreiben immer gerne über Gemälde, am besten natürlich bei einem konkreten Anlass: Eine Ausstellung mit Bildern von Englands berühmtesten Maler, J. M. W. Turner (1775 – 1851). Infos und Links am Ende des Artikels. Interessant finden wir bei Turner die Verbindung von künstlerischer Fähigkeit mit einem dokumentarischen Gehalt. Das Bild Keelmen Heaving in Coals by Moonlight (1835) wirkt auf den ersten Blick wie eine romantische Szene mit Schiffen im Mondlicht, Wobei der der erhellte Nachthimmel und besonders das schimmernde Wasser von einer fast magischen Lebendigkeit sind – realistisch und traumhaft zugleich. Die Menschen die angedeutet auf den kleineren Booten zu sehen sind, hatten jedoch wenig Zeit zum Träumen. Der dokumentarische Aspekt von Turners Gemälde zeigt uns wie der Treibstoff der industriellen Revolution permanent, Tag und Nacht im Umlauf blieb. Die Flüsse Tyne und Wear waren Transportwege für die Kohle die in den Minen von nordenglischen Counties wie Northumberland und Durham produziert wurde. Von den Ufern aus wurde die Kohle in flachen Booten, sog. Keels zu den Transportschiffen gebracht. Es gab einen gigantischen
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The Avro 671 a.k.a. Cierva C.30 flown by James G. Weir. Curiously, there's a connection between Hitchcock's spy classic The 39 Steps (1935) and Ufo myths of the 50's

In Alfred Hitchcocks Verschwörungsklassiker Die 39 Stufen (1935) ist eine Szene die wir immer schon als faszinierendes Zeitdokument empfanden. Nämlich die Filmsequenz vom Flug eines sehr frühen Hubschrauber-Prototyps. Wir sind gestern endlich mal dazu gekommen, den Namen und die Details von dem Gerät auszuchecken. Und erstaunlicherweise hat das handgemacht aussehende Fluggerät Avro 671, auch bekannt als Cierva C.30, eine Verbindung zu einem US-Geheimprojekt das in den 50er Jahren mit dem Avro VZ-9AV für Ufo-Legenden sorgte. Zudem war es für uns, die wir in Spanien leben, interessant dass die ganze Avro-Geschichte mit einem spanischen Erfinder, nämlich Juan de la Cierva (1895 – 1936) begann. Der Spanier brachte sein Flug-Projekt, das er Autogiro taufte, zur Weiterentwicklung nach England. Das brachte ihm Pech, denn dort verstarb er als Passagier einer kleinen Douglas DC-2 bei einem Flugunglück. Das Projekt mit den Cierva-Luftfahrzeugen wurde daraufhin weitgehend von der britischen Firma namens A. V. Roe übernommen. Die Initialien des Gründers Alliott Verdon Roe begründeten den Firmennamen Avro. Im Jahr 1945 wurde das Familienunternehmen de facto zu der kanadischen Firma Avro Canada, und mit über 50.000 Angestellten im Jahr 1958 zu einem der größten Unternehmen der Welt. Damals, zu Zeiten des Kaltes Krieges, bot Avro Canada dem US-Militär das ‘UFO’ ähnliche Projekt Avrocar als eine Art ‘Fliegender Jeep’ an. Die Amerikaner übernahmen es als geheimes Militärprojekt. Die Dinger flogen wirklich. Aber nur schlecht. Und das Projekt wurde
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Querida Tía Jane: 'A Memoir of Jane Austen' has just been translated & published as 'Recuerdos de Jane Austen'. There's over 400 million Spanish speakers, you know!

Jane Austen hat eine große Fan-Gemeinde in Spanien, und erfreulicherweise ist die Biografie A Memoir of Jane Austen (1869), also Erinnerungen an Jane Austen von ihrem Neffen James-Edward Austen-Leigh jetzt auf Spanisch veröffentlicht worden. Wir sind gewohnt, Texte von und über Jane Austen im Originaltext zu lesen – wenn man will, sogar gemeinfrei im Netz wie es bei Austens Romanen und auch dieser Biografie der Fall ist. Dabei vergisst man leicht dass für viele Leute – z. B. über 400 Millionen spanischsprachige Leser – Englisch nicht immer so einfach ist. Zunindest nicht für den literarischen Gebrauch. Ähnlich wie auch in Deutschland die meisten Leute lieber und besser mit deutschen Übersetzungen auskommen. Wir sind etwas überrascht dass A Memoir of Jane Austen, gemäß unserer Suche bei Online-Handlern, noch nie auf Deutsch erschienen ist. Man würde meinen dass so gemeinfreier Text für deutsche Verlage ein günstiges und machbares Projekt wäre: Ein paar Tausend Euro für eine kompetente Übersetzung und eine schöne Cover-Gestaltung investieren – und man hätte ein Buch das bei Tausenden von deutschen Austen-Fans auf dem Weihnachtstisch landen würde.
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An equivalent of the BBC’s The Big Read, this list called ‘Das große Lesen‘ was compiled 2004 from 250.000 votes in a survey conducted by German public service broadcasting channel ZDF. Initially, I just checked it out because I was writing an article about Gabriel García Márquez and wanted to see how he and other Latin American authors were doing in Germany. They’re highlighted with an x in the list. But a closer look at the list revealed a lot of other interesting things – which I wanted to share, especially with English-speaking readers who are curious about the German book scene. For example, all but two of the 22 books originally published in German have been translated and are available in English today (I checked Amazon). That’s a nice little trade-off for the 15 books on the list that were originally published in English. And isn’t it funny that John Irvings A Prayer for Owen Meany (1989), which is a homage to the German novel The Tin Drum (1959), is higher in the list than Günter Grass who wrote it? That’s life. As for glaring omissions – where for instance are Tolstoy and Orwell? – one has to remember that many classics become a victim of their own success, having been gone through in schools, films and media so many times, they’re taken for granted. So, there’s food for thought in this list, and as Wikipedia only mentions the first 26 books of the complete 50, I publish the complete list here, adding English titles and the year the books were originally published.

1 The Lord of the Rings (1954)  – J. R. R. Tolkien
2 The Bible
3 The Pillars of the Earth (1989) – Ken Follett
4 Perfume: The Story of a Murderer (1985) – Patrick Süskind
5 The Little Prince (1943) – Antoine de Saint-Exupéry 
6 Buddenbrooks: The Decline of a Family (1901) – Thomas Mann
7 The Physician (1986) – Noah Gordon
8 The Alchemist (1988) – Paulo Coelho  x
9 Harry Potter and the Philosopher’s Stone (1997)  – J. K. Rowling
10 Pope Joan (1996) – Donna Woolfolk Cross
11 Inkheart (2003) – Cornelia Funke
12 Outlander (1991) – Diana Gabaldon
13 The House of the Spirits (1982) – Isabel Allende x
14 The Reader (1995) – Bernhard Schlink
15 Faust, Part One (1808) – Johann Wolfgang von Goethe
16 The Shadow of the Wind (2001) – Carlos Ruiz Zafón
17 Pride And Prejudice (1813) – Jane Austen
18 The Name of the Rose (1980) – Umberto Eco 
19 Angels & Demons (2000) – Dan Brown
20 Effi Briest (1896) – Theodor Fontane
21 Harry Potter and the Order of the Phoenix (2003) – J. K. Rowling
22 The Magic Mountain (1924) – Thomas Mann
 23 Gone with the Wind (1936) – Margaret Mitchell
24 Siddhartha (1922) – Hermann Hesse
25 The Discovery of Heaven (1992) – Harry Mulisch
26 The Neverending Story (1979) – Michael Ende
27 Das verborgene Wort (2001) – Ulla Hahn
28 Angela’s Ashes: A Memoir (1996) – Frank McCourt
29 Narcissus und Goldmund (1930) – Hermann Hesse
30 The Mists of Avalon (1983) – Marion Zimmer Bradley
31 The German Lesson (1968) – Siegfried Lenz
32 Embers (1942) – Sándor Márai
33 Homo Faber (1957) – Max Frisch
34 The Discovery of Slowness (1983) – Sten Nadolny
35 The Unbearable Lightness of Being (1984) – Milan Kundera
36 One Hundred Years of Solitude (1967) – Gabriel García Márquez  x
37 A Prayer for Owen Meany (1989) – John Irving
38 Sophie’s World (1991) – Jostein Gaarder
39 The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy (1979) – Douglas Adams
40 The Wall (1963) – Marlen Haushofer
41 The Cider House Rules (1985) – John Irving
42 Love in the Time of Cholera (1985) – Gabriel García Márquez  x
43 The Stechlin (1898) – Theodor Fontane
44 Steppenwolf (1927) – Hermann Hesse
45 To Kill a Mockingbird (1960) – Harper Lee
46 Joseph and His Brothers (1933-1943) – Thomas Mann
47 Der Laden (1983-1992) – Erwin Strittmatter
48 The Tin Drum (1959) – Günter Grass
49 All Quiet on the Western Front (1928) – Erich Maria Remarque
50 The Swarm (2004) – Frank Schätzing
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Further infos Besides 22 books originally published in German and 15 in English, the list contains 1 book orig. published in French, 1 Portugese, 1 Italian, 1 Dutch, 1 Norwegian, 1 Czech, 1 Hungarian, 4 Spanish. Only two German books on this list have so far not been translated into English: Erwin Strittmatter’s Der Laden (1983-1992), und Ulla Hahn’s Das verborgene Wort (2001), latter adapted into movie Teufelsbraten

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Idea for St Patrick's Day: Beautiful Irish movie 'The Secret of Roan Inish' (1994), filmed on the coast of Donegal

Ein Film den Sie vielleicht noch nicht kennen aber wahrscheinlich mögen werden: The Secret of Roan Inish (1994) erschien zwar seiner Zeit mal unter dem deutschen Titel Das Geheimnis des Seehundbabys auf Videokassette, ist aber seitdem nicht mehr in deutscher Fassung auf DVD veröffentlicht worden, Dass dieser in Irland gedrehte Film ein Klassiker ist, scheint nicht nur unsere Meinung zu sein sondern auch die von über 300 Rezensionen bei Amazon-US wo der Film nach all den Jahren noch einen hohen Verkaufsrang hat. Die Handlung im Voraus zu wissen, schadet nicht, denn es gibt hier keine Verbrechen zu lösen, keine Verschwörungen oder schockierenden Wendungen. Der Film spielt im ländlichen Irland der 40er Jahre und handelt von irischen Traditionen und Legenden. Es geht um Kindheit, Familie und darum dass
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In den 60er Jahren: Phil Lesh in der Mitte, zwischen Jerry Garcia (rechts) und Bill Kreutzmann (mit Sonnenbrille)

Wir haben uns gestern ein Doku über die legendäre Rockband Grateful Dead angesehen: Die DVD Anthem to Beauty (1998) ist empfehlenswert, in der Tat, eins der besten Musik-Dokus das wir kennen. Wir wollten heute, am Geburtstag von Phil Lesh, auf ein, zwei interessante Geschichten eingehen die der Grateful Dead Bassist im Doku erwähnt. Phil Lesh spricht u. a. über den Science Fiction Autor Theodore Sturgeon (1918 – 1985) und dessen Roman More Than Human (1953), der auf Deutsch als Die Ersten ihrer Art veröffentlicht wurde. Der Roman ist bei Amazon.de erhältlich und scheint sogar eine kleine Fan-Gemeinde in Deutschland zu haben. Phil Lesh sagt darüber, wir übersetzen frei aus dem Englischen: Die Geschichte handelt im Kern davon wie einige Menschen telepathisch miteinander kommunizieren und gemeinsam einen größeren Organismus formen. Als wir begannen, als Band zusammen zu spielen, bei den Acid Tests und in Bars, stellte sich heraus dass dies auch mit uns passierte. Und es wuchs und wuchs. In der Tat, ich fühle mich immer noch als ob ich ein Finger an einer Hand wäre, so sahen wir uns: – wenn wir die Hand eines Gitarristen wären, dann würde jeder von uns ein Finger sein der eine Saite oder einen Rhythmus spielt, das wäre ideal. Kommentar der Redaktion dazu: An-Hand des Covers von Sturgeons Roman, würden wir sagen dass dieses Buch tatsächlich einen starken Eindruck bei Grateful Dead hinterlassen hat.
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Die Schwestern Charlotte, Emily und Anne Brontë ca. 1834

Während Romane wie Jane Eyre und Wuthering Heights von der Brontë-Schwestern weltberühmt sind, ist über das Privatleben der Familie weniger bekannt. Faszinierend deshalb die Geschichte vom Piano der Brontë-Familie, und auch die Erkenntnisse úber die Musik die im Brontë-Haushalt gespielt wurde. Das Piano hat eine über 160-jährige Geschichte hinter sich und ist erst vor kurzem wieder in Stand gesetzt worden und im alten Pfarrhaus der Familie zu besichtigen. Obwohl die drei Schwestern, und auch ihr Bruder Branwell, musikalisch bewandert waren, scheint Emily Brontë, die Autorin von Wuthering Heights (1847), auf Deutsch Sturmhöhe, die häufigste Klavierspielerin gewesen zu sein. Charlotte Brontë, die Autorin von Jane Eyre, hatte auch Klavier gelernt, konnte aber aufgrund ihrer Sehschwäche schlecht Notenlesen. Anne Brontë, die u. a. Die Herrin von Wildfell Hall schrieb, bevorzugte zu singen. Von Anne existieren handgeschriebene Musiknoten im Brontë Parsonage Museum. Einige Lieder die die Brontës spielten und sangen, tauchen sogar in ihren Romanen auf: So wird in Charlotte Brontës Roman Shirley (1849) das Lied Ye banks and braes o’ bonny Doon erwähnt. Deutsch: Die Ufer des Flusses Doon. Dies spielten die Schwestern auch Zuhause. Die Schwestern mochten den schottischen Dichter Robert Burns und spielten u. a. das berühmte Auld Lang Syne von ihm. Ein beliebter Komponist der Brontës war Joseph Hayden, für den die britische Dichterin Anne Hunter Texte geschrieben hatte: So war z. B. My Mother bids me bind my Hair eins der Hayden-Lieder das die Brontës spielten und sangen. Eins der etwas weniger bekannten Lieder im Brontë-Repertoire war The Battle of Prague von dem recht abenteuerlichen Komponisten Franz Kotzwara (1730 – 1791). Etwas konventioneller vielleicht Charles Wesley (1707–1788) und seine christlche Hymnen, wie O For a Heart to Praise My God.. Das Brontë-Piano, das ca. 1833 / 34 ankam, gibt interessante Hinweise auf das Leben der Familie: Es muss einen hohen Stellenwert für die Brontës gehabt haben, denn
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Detectives in literature sometimes seem like a modern version of the searcher, the outsider, the pilgrim even. PD James' novels certainly have religious connotations

Fans der britischen Schriftstellerin PD James können über nächsten 6 Wochen ihren Roman Devices and Desires (1989) als Hörspiel-Serie verfolgen. Link am Ende des Artikels. Wir haben gerade die erste Episode gehört: Empfehlenswert. Scotlands Yards Commander Adam Dalgliesh ist an der Küste von Norfolk und wird in den Fall eines Serienmörders namens The Whistler verwickelt. Zeugen berichten, nahe den Tatorten das Pfeifen eines Liedes gehört zu haben: Es ist Now the Day is over, eine christliche Hymne. Und schon sind wir auf Reise in Jamesland. Die Morde stehen, so scheint es, in einer Verbindung mit dem örtlichen Atomkraftwerk. Überhaupt ist alles, wie bei PD James üblich, ziemlich ernst und düster. Es geht mitunter um den Zwiespalt zwischen Fortschritt und Moral. Themen wie Atomkraft, Euthanasie, Abtreibung, Abtötung überzähliger Embryonen bei In-vitro-Fertilisation tauchen auf. Wie wir im englischen Bildtext andeuten, sehen wir die Detektiv-Figur in der Literatur als modernes Sinnbild des Außenseiters, des Suchenden, des Pilgers, der die Abgründe hinter der glänzenden Fassade der Moderne zu ergründen versucht. Die religiösen Konnotationen dieser Rolle sind bei kaum jemandem deutlicher als bei PD James. Schon der Name Vorsatz und Begierde ist, wie mehrere ihrer Romantitel, religiöser Natur. Der Originaltitel Devices and Desires stammt aus einem anglikanischen Gebet (In etwa: ‘Allmächtiger Vater, wir sind zu sehr dem Vorsatz und der Begierde unserer Herzen gefolgt und haben gegen deine heiligen Gesetze verstoßen…’). Dieser Roman erschien Ende der 80er und reflektiert
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Der Inspektor Rebus Krimi 'Strip Jack' (1992) von Ian Rankin wurde in Deutschland als 'Ehrensache veröffentlicht

Wir haben uns gerade den ersten Teil des Inspektor Rebus Hörspiels angehört und fanden es gut. Link folgt gleich. Die Suche nach der verschwundenen Ehefrau eines Politikers führt John Rebus in abgelegene Teile der schottischen Highlands. Dies war ein Aspekt der uns an der Romanvorlage besonders gefiel. Wir mögen Geschichten die an realen Schauplätzen spielen, mit Orten und Fahrten die man auf der Landkarte – oder in echt – nachvollziehen kann. Warum mögen wir echte Schauplätze? Zum einen, weil wir es informativ finden und gerne unseren kulturelle Perspektive erweitern. Aber wir vermuten, es hat auch etwas mit dem Subtext des Krimi-Genres zu tun. Wir glauben nicht, dass Menschen generell brennend an Mord und Totschlag per se interessiert sind, sondern dass es viel mehr um die Welt und die Gesellschaft geht, in der sich diese Dinge abspielen. Fiktive Mordfälle also als eine Art Symbol für den Angriff auf eine vertraute Welt. Und die Arbeit des Detektivs, stellvertretend als Versuch, diese Welt wieder ins Lot zu bringen. So weit unser Ansatz einer Interpretation. Es gibt sicher andere. Und wir hören gerne Ihre. Aber machen wir, mit Hilfe von Wikipedia, die Probe aufs Exempel: In Ian Rankins Roman Strip Jack (1992), der auf dautsch als ‘Ehrensache’ veröffentlicht wurde, fährt Inspektor Rebus von Perth nach Blairgowrie, durch Glen Shee, über den Cairnwell Pass vorbei an Devil’s Elbow, nach Braemar und Balmoral, bis nach Ballater und dann Richtung Cock Bridge und Tomintoul, eins der höchst gelengensten Dörfer der schottischen Highlands, mit stolzen 320 Einwohnern. Von diesem Ort können Sie uns – falls wir Sie auf Gedanken für den nächsten Urlaub gebracht haben – gerne mal eine elektronische Postkarte schicken. Ein weiterer interessanter Aspekt der Krimis von Ian Rankin (geb. 1960), sind die häufigen Erwähnungen von Rockmusik. Auch das
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Romanthema: Die schottischen Inseln St. Kilda waren noch im 19. Jahrhundert von moderner Zivilisation völlig unberührt

Die erste Auswahl für den renommierten Buchpreis Orange prize for fiction ist bekannt gegeben worden. Mit dabei ist Island of Wings (2011) von der schwedischen Romanautorin und Archäologin Karin Altenberg. Der Roman beruht auf einer wahren Geschichte. Auf der schottischen Inselgruppe St. Kilda gab es noch im 19. Jahrhundert eine Bevölkerung die von der modernen Zivilisation praktisch unberührt war. Auf St. Kildas Hauptinsel, namens Hirta, lebten um 1830 noch ca. 150 gälisch sprechende Menschen. Das Leben war hart und die Leute lebten, selbst nach damaligen Maßstäben, in extremer Armut. Die Insel war allerdings seit prähistorischen Zeiten bewohnt worden, und die Leute lebten im 19. Jahrhundert noch nach alten Gesellschaftsformen und religiösen Bräuchen, waren also noch nicht christianisiert worden. Kenneth Macauley berichtete in 1764 sogar von ‘druidischen Altären’. Für heutige Anthropologen wäre das eine Traumvorlage für Forschungsarbeiten. Aber in 1830, vor 180 Jahren war St. Kilda aus Sicht der Kirche reif um zum Christentum bekehrt zu werden. Es ist leicht, darüber heute seine zynischen Bemerkungen zu machen, aber man darf nicht vergessen dass christliche Missionare ihren Job mit guten Absichten machten, und oftmals auch mit guten Resultaten. Denn zivilisatorische Isolation bedeutete ja in vielen Fällen nicht nur den sog. Aberglauben sondern auch oft die Abwesenheit von Erkenntnissen wissenschaftlicher, technischer und medizinischer Art. So hatte St. Kilda zum Beispiel eine sehr hohe Säuglingssterblichkeit. Der Roman Island of Wings handelt davon wie
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60! Nice to see the NME still going. As Folk & Prog fans, we didn't always like the music, but we liked the attitude

Die erste Ausgabe erschien am 7. März 1952, und wir freuen uns dass das britische Musikmagazin seinen 60. Geburtstag erreicht hat. Print hatte es generell in den letzten Jahren nicht einfach. Speziell Musikzeitschriften haben damit zu kämpfen dass ihre traditionelle Zielgruppe – junge Leute – sehr aufs Internet fixiert sind. Aber der New Musical Express hat, neben seiner sehr erfolgreichen Website (Link folgt gleich), auch noch seine Druckausgabe. Gut so, wir mögen Print. Wir wünschten, wir hätten etwas von unseren ehemaligen Stapeln an NME-Heften aufgehoben, dann würden wir uns heute ein paar coole Cover davon einrahmen und an die Wand hängen. Ausgaben mit Design vom damaligen NME-Fotografen Anton Corbijn (Link folgt) sind heute wahrscheinlich sogar was wert. Wir hatten den NME früher mal jahrelang abonniert. Das war ein ziemlich kultiges Blatt, damals noch nicht als Magazin sondern im Zeitungsformat. Zu der Zeit, in den 80er Jahren, gab es noch viele Konkurrenten: Das ultrakommerzielle Pop-Magazine Smash Hits (1978 – 2006) voll mit Duran Duran, Spandau Ballet und Kajagoogoo. Und dann gab’s natürlich Sounds (1970 – 1991) und Melody Maker (1926 – 2000). Die beiden waren definitiv besser als Smash Hits, aber
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Design Artikel in Vorbereitung III

 

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Telegraph Road: The old railway steel was almost indestructible

Wir wissen nicht, ob es auch in Deutschland der Fall ist, aber in England sieht man auf Bauernhöfen öfters Scheunen die alte Eisenbahnschienen als Pfeiler benutzen. Die Dinger sind ja kaum kaputt zu kriegen. Ob sie deutschen Baubestimmungen entsprechen, sei dahingestellt. Heute früh beim Spaziergang mit dem Hund fiel uns auf, welche originelle Verwendung die Spanier für die rostigen aber ungebrochenen Hünen gefunden haben. Wie man auf dem Foto sieht, leisten die Schienen Unterstützung für Telefonmasten. Jetzt wo es uns aufgefallen ist, haben wir noch andere gesehen. Alte hölzerne Eisenbahnschwellen werden übrigens auch noch benutzt, z. B. als urig aussehende Treppen. Was uns bei der Eisenbahnschiene neugierig machte, waren die Buchstaben AHV. Als wir zurückkamen, checkten wir es ohne besondere Erwartungen bei Wikipedia aus.  Erstaunt stellten wir fest dass in den drei Buchstaben tatsächlich ein Stück Industriegeschichte steckt. Die Buchstaben AHV standen für das seinerzeit größte Unternehmen Spaniens und waren die Abkürzung für Altos Hornos de Vizcaya, also Hochöfen des Baskenlandes. Diese Region war in der Nachkriegszeit ein wirtschaftliches Zugpferd. Die AHV Story kann man gut bei Wikipedia nachlesen, deshalb fügen wir noch eine persönliche Anekdote zum Thema hinzu: Vor ein paar Tagen, am letzen Freitag trafen wir in einem Geschäft in Marbella einen álteren Mann. Er war 78 und es stellte sich heraus dass er hier an der Costa del Sol nur auf Besuch war und eigentlich im Baskenland lebte.

Some pictures really do tell a story: Altos Hornos de Vizcaya

Der Mann war allerdings hier in Andalusien geboren. Wir fragten ihn, warum er im Baskenland lebte, denn hier an der Costa del Sol ist nicht nur viel schöneres Wetter als im kalten Norden Spaniens, sondern auch ein – verhältnismäßig – besseres Geschäftsklima. So scheint es uns jedenfalls. Andalusien hat momentan eine hohe Arbeitslosigkeit, aber in den 50er Jahren bevor der Tourismus gigantische Mengen Geld brachte, war es hier noch schlimmer. Viele wanderten ganz aus. Der alte Mann war damals im Alter von 20 Jahren von Andalusien aus ins Baskenland gegangen, hatte dort Arbeit gefunden und eine Familie gegründet. Da uns vor ein paat Tagen das gute alte AHV-Stahl noch kein Begriff war, hatten wir leider keine Gelegenheit den Mann zu fragen ob die drei Buchstaben AHV vielleicht auch in seiner Lebensgeschichte eine Rolle gespielt haben. Aber wie der Mann auf Mark Knopflers Telegraph Road hat der alte Andalusier irgendwie seinen Weg in dieser sich konstant verändernden Welt gefunden.

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Living in Andalusia, we couldn't resist adding some old Seville photos, with things from roman, arabic and modern times

In deutschen Medien ist dies anscheinend noch nicht erwähnt worden: Bei uns in Andalusien beginnt gerade der Dreh der erfolgreichen Thriller-Reihe um Inspektor Javier Falcón. Aus den ersten zwei Büchern, Der Blinde von Sevilla (2003) und Die Toten von Santa Clara (2004) werden jeweils zweistündige TV-Produktionen die im Laufe des Jahres 2012 gesendet werden. Jeder Film wird in zwei Episoden á 60 Min, unterteilt. Hauptdrehort ist die andalusische Stadt Sevilla, die man hier übrigens wie se-WIE-ja ausspricht. Anhand zahlreicher Rezensionen bei Amazon.de ist die Krimi-Reihe in Deutschland gut angekommen. Wir persönlich fanden den Roman etwas arg brutal, und bevorzugen altmodischere Krimis á la Agatha Christie. Aber abgesehen davon ist Der Blinde von Sevilla (2003) gut gemacht. Dass ein Detektiv bei einem Mord mit der eigenen Familiengeschichte konfrontiert wird, ist zwar nicht völlig neu, aber der Brite Robert Wilson (geb. 1957) entwickelt diese Situation auf spannende Weise. Uns hat natürlich gereizt dass der Krimi hier in Andalusien spielt. Die hiesige Hauptstadt Sevilla ist tatsächlich eine fasziniernde Stadt. Bei unserem Foto dachten wir dass ein paar alte Postkarten von Sevilla ganz gut zu der Vergangenheits-Thematik des Romans passen würden. Zudem veranschaulichen sie, was für ein geschichtsträchtiger Ort Sevilla ist. Auf den Karten sind Bauwerke aus 2000 Jahren Geschichte: Rechts unten, ein Bauwerk aus den Zeiten Julius Caesars. Der römische Aquädukt Caños de Carmona wurde bizarrerweise – man möchte eigentlich sagen, kriminellerweise – im Jahr 1913 abgerissen! Heute sind davon in Sevilla nur noch wenige Reste zu sehen. Auf der alten Postkarte sieht man was für ein eindrucksvoller Bau es mal war. Auf der obersten Postkarte ist hinter der Brücke der Torre de Oro, der Goldturm von Sevilla zu sehen. Dieser stammt aus der mittelalterlichen, islamischen Epoche Sevillas. Links oben ist der Plaza de España, der für die Ibero-Amerikanische Ausstellung in 1929 gebaut wurde. Der Autor Robert Wilson wohnt übrigens schon seit Jahren in Portugal, nicht weit von der spanischen Grenze. So weit wir in Erfahrung bringen konnten, reiste Wilson als junger Mann mit dem Fahrad von England nach
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St David's Day: Who needs Jeremy Clarkson? We got style money can't buy! Actually, it isn't ours but we like this thing- It's a Citroën Méhari, an ABS plastic off-roader built until 1988

St. David’s Day ist Nationaler Gedenktag in Wales, also ähnlich wie St Patrick’s Day in Irland. Wir mögen Wales und kennen Teile, wie z. B. Pembrokeshire sehr gut. Für ein Land mit relativ wenigen Einwohnern – Wales hat ca. die Größe von Hessen, aber mit weniger als 3 Millionen, nur halb so viele Einwohner – gibt es erstaunlich viele berühmte und bemerkenswerte Waliser. Hier eine kleine Auswahl an Tipps:

Walisische Rockbands Früher fiel Leuten bei Wales hauptsächlich Tom Jones ein. Der Typ ist gut aber es gibt auch gute jüngere Musiker, wie die  Super Furry Animals  die auf dem The Social Network Soundtrack waren. mit It means nothing. Und natürlich die Manic Street Preachers, hier deren Motorcycle Emptiness, mit starken Gitarrenriffs und Worten über eine Konsum- und Wegwerfgesellschaft mit Leuten die in einem quasi-komatosen Zustand leben. Die Band Stereophonics ist auch aus Wales, und Sänger Kelly Jones hat eine gute Stimme, hier das Lied ‘No-one’s Perfect’ live.

Walisischer Folk Es gibt schöne walisische Volkslieder, oft auch in der alten keltischen Sprache gesungen. So wie Ar Lan y Mor (Am Meeresufer), hier mit traditioneller Harfenbegleitung von Bethan Myfanwy Hughes.

Walisische Dichter Der Ort wo der Dichter Dylan Thomas (1914 – 1953) schrieb war ein idyllisches Bootshaus im südwestlichen Wales und kann heute besucht und besichtigt werden.

Walisische Künstler Zum Beispiel der renommierte Landschaftsmaler Richard Wilson (1714 – 1782) der von dem See Llyn-y-Cau auf dem walisischen Berg Cader Idris ein starkes, gleichnamiges Bild malte.

Walisische Mythen in Romanen Die alte walisische Sagensammlung namens Mabinogion beeinflusste Autoren wie Tolkien und Alan Garner, siehe seinen Klassiker The Owl Service oder Eulenzauber (1967). Ebenso Evangeline Walton und ihren Romanzyklus The Mabinogion Tetrakogy (1936-1974).

Walisische Opernstars Super bekannt ist natürlich Bryn Terfel. Klasse fanden wir auch die Waliserin Gwyneth Jones (Clip) als Brünnhilde im Jahrhundert-Ring den wir als DVD-Set besitzen und empfehlen.

Walisische Connection in Politik Angeblich waren fünf von den ersten sechs US-Präsidenten walisischer Abstammung, was wie eine Verschwörungstheorie klingt. Bestätigen können wir dass Julia Gillard, die heutige Premierministerin Australiens, 1961 in Südwales in einer Bergarbeiterfamilie geboren wurde. Und Ann Romney, Ehefrau von US -Kandidat Mitt, ist Tochter eines Walisers aus Bridgend. They’re everywhere!

Walisische Filmthemen: Der Klassiker Im Bergarbeiter-Milieu vor ca. 100 Jahren kommen während Streiks Großfamilien-Idyll & Dorfgemeinschaft ins Wanken. Der Film
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