Kulturmagazin

Lieber Leser!

Wir schreiben über unsere Lieblingsthemen aus der Welt der Literatur, Film, Kunst und Musik. Öfters gibt es auch mal Fotos, Anekdoten & Ansichten aus unserem geliebten Gastland: Andalusien, der südlichsten, manche würden sagen, schönsten Region Spaniens. Auf der Startseite finden Sie unsere aktuellen Blogbeiträge und Artikel. Falls Sie mal länger Zeit haben und mehr über unsere Themen lesen wollen, köinnen Sie auch unsere umfangreichen Feature-Artikel auschecken. Wir hoffen dass Sie unser Netzmagazin informativ und unterhaltsam finden. Ein Gruß von der Redaktion!

Archive for 'Blog'

Design Artikel in Vorbereitung II

 

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

Lieber Leser,

An dieser Stelle ist ein Blogpost in Arbeit der demnächst veröffentlicht wird

Avenita Kulturmagazin

.

 

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

.

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

.

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

.

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

.

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

.

.

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

.

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

.

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

.

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

.

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

.

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

.

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

.

.

.

Málaga, Innenstadt, Calle Larios, 26. Dezember 2011

Wir haben gestern, am 26. Dezember, mal wieder eine Runde durch Málaga gedreht. Eine schöne Stadt die für Urlauber an die Costa del Sol unbedingt einen Besuch wert ist. Fast jeder kommt ja hier am Flughafen von Málaga an, aber dort sieht man, so eindrucksvoll der neue Flughafen auch sein mag, nichts von der eigentlichen Stadt Málaga. Wenn man vom Flughafen aus Richtung Autobahn fáhrt, sieht man das Industriegebiet, was nicht besonders schön ist. Vermutlich haken viele Urlauber an diesem Punkt Málaga ab, fahren zu ihren Hotels in Torremolinos, Fuengirola, Marbella etc. und verbringen den Rest der Ferien an den dortigen Strandpromenaden. Da lässt es sich gut aushalten, vor allem bei dem super Wetter das wir diesen Winter haben: Der Großteil dieses Dezembers war sprichwörtliches T-Shirt-Wetter. Gestern war es zwar nicht sonnig aber immer noch 15 Grad am frühen Abend als wir die Fotos machten. Málagas Innenstadt hat viele Fußgängerzonen, vor allem die Gegend um Calle Larios, mit ihren edlen, renovierten Häusern aus dem 19. Jahrhundert, siehe unser Foto. Von hier aus kann man zu Fuß viele Sehenswürdigkeiten besuchen, wie Málagas schöne alte Kathedrale, das Geburtshaus von Pablo Picasso am Plaza de la Merced, das römische Amphitheater, die Alcazaba…alles Sachen auf die wir zukünftig noch genauer eingehen. Die ganze Innenstadt ist schön zum Bummeln, Einkaufen oder zum Auschecken von Cafés, Restaurants und Bars. Apropos: Wir standen gestern auf einmal vor einem Irischen Pub. Und plötzlich, obwohl Leser uns das vielleicht nicht abnehmen, kam eine
Continue reading…

Poem by Christina Rossetti, music by Holst, played by folk musician Bert Jansch. We wish readers a happy Christmas

Eins unserer Lieblingsweihnachtslieder basiert auf einem Gedicht der Engländerin Christina Rossetti (1830-1894). Es heißt In The Bleak Midwinter. Nach ihrem Tod schrieb der Komponist Gustav Holst Musik dazu. Das Lied scheint in Deutschland kaum bekannt zu sein, im englischen Sprachraum dagegen sehr. Es gibt viele Versionen davon –  die meisten davon sind schön denn Melodie und Worte sind nicht kaputt zu kriegen. Wir mögen wir die Fassung des britischen Folkmusikers Bert Jansch (1943-2011). Sein typisches Understatement, nur gezupfte Gitarre und schüchterner Gesang, passt perfekt. Es folgt ein YouTube-Clip von dem Lied und der Text. Er singt die zwei wichtigsten der fünf Strophen des Gedichts
Continue reading…

Flamenco Gitarrist Paco de Lucía in den 70er Jahren

Wir haben uns anlässlich seines heutigen Geburtstags eine gute Doku-DVD über den Flamenco-Star angesehen: Francisco Sánchez – Paco de Lucía (2003). Der Titel bezieht sich darauf dass Paco de Lucía, wie viele Flamenco-Musiker, einen Künstlernamen hat und als Francisco Sánchez geboren wurde. Hier in Andalusien, nicht allzu weit von uns entfernt, in der andalusischen Küstenstadt Algeciras. Auf dem Foto ist unsere alte LP-Version von dem Album Fuente y Caudal (1973), was soviel wie Quelle & Strömung bedeutet. Es verschaffte dem Gitarristen seinerzeit internationale Beachtung, nicht zuletzt wegen dem fast 6 Min. langen Lied Entre Dos Aguas (Zwischen zwei Wassern) in dem erstmals die traditionelle Flamenco-Gitarre vom elektrischem Bass begleitet wurde, was heute gang und gäbe ist. Ein weiterer Meilenstein, was internationale Beachtung betrifft, war das Album Friday Night in San Francisco (1981) auf dem Paco de Lucía zusammen mit John McLaughlin und Al Di Meola spielte. Gutes Album, das bei Amazon.de viele positive Bewertungen hat. Uns persönlich gefallen die Soloalben von Paco de Lucía allerdings noch etwas besser. Sachen wie Almoraima, wo die mittelöstlichen Einflüsse des
Continue reading…

Der Roman 'Possession' (1990) von A. S. Byatt. Auf Deutsch mit dem Titel 'Besessen' veröffentlicht

 

Lieber Leser,

eine neue und erweiterte Fassung dieses Artikels finden Sie hier auf unserer Avenita.net Website

A new and extended version of this article can be found here in our Avenita.net web magazine

Ein Gruß von der Redaktion!

 

Today is the 80th birthday of Alan Garner, author of novels like The Weirdstone of Brisingamenfor and Elidor. His novel The Owl Service is based on Welsh mythology and was filmed as a TV-Series in 1969. It looks low-budget, could do with a YA Twilight type remake. But has a certain 60s charme and good film locations in Wales. Check the YouTube clip below

Heute ist der 80. Geburtstag des englischen Fantasyautors Alan Garner. Links im Bild sein Roman The Owl Service (1967) der 1969 verfilmt wurde. Es geht darin um eine walisische Sage deren Handlung sich unter modernen Jugendlichen wiederholt. Buch und Film haben in England eine große Fan-Gemeinde. In Deutschland wurde der Roman als Eulenzauber veröffentlicht, kam aber nicht besonders an. Garners Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und die Story ist komplex, beruht auf keltischen Mythen die im Mittelalter unter dem Namen Mabinogion aufgeschrieben wurden. Eine der Figuren ist Blodeuwedd (sprich Blo-DEI-weth) die von einem Zauberer aus Blumen geschaffen wird weil sein Sohn Lleu dazu verfucht wurde, nie eine Frau zu finden. Sie verwandelt sich später in eine Eule. Der walisische Name für Eule ist bis heute Blodeuwedd. In Alan Garners Roman sind drei Jugendliche, um die 17 Jahr alt, auf Urlaub in einem abgelegen Tal in Wales. An einem Fluss finden sie ein megalithisches Monument, ein Stein mit einem Loch. Der Sage nach benutzte ihn der legendäre walisische Krieger Lleu (sprich etwa: Slay) als Schild. Er wurde jedoch von einem Speer durchbohrt den sein Widersacher Gronw (sprich: GRONN-uh) auf ihn warf. Die drei Jugendlichen, ein Mädchen namens Alison und die beiden Jungs Gwyn und Roger merken dass die alten Legenden beginnen, sich in der Gegenwart zu wiederholen. Damit scheint Hugh, der Gärtner von dem Landhaus in dem sie wohnen, etwas zu tun haben. Alles beginnt damit dass sie auf dem Dachboden ein Porzellanservice mit einem Eulenmotiv finden, daher der Romantitel The Owl Service.
.
Alison ist von dem stilisierten Eulenmotiv fasziniert und überträgt es auf Papier – wodurch der uralte Eulenzauber wieder erwacht. Als in einem Raum des Hauses die Wand abbröckelt, finden sie dahinter ein altes Gemälde von Blodeuwedd. Die Zeichen häufen sich als Roger sieht dass auf Fotos die er durch das Loch im Stein aufgenommen hat, eine Figur mit einem Speer zu sehen ist. Im nachfolgenden YouTube Clip kann man einen Eindruck von der Fernsehverfilmung des Romans bekommen. Könnte ein Remake gebrauchen, die Handlung könnte gestrafft und klarer gemacht werden. Aber die mehrteilige TV-Serie, hier das DVD-Cover, hat auch einen gewissen alternativen Charme. Man sieht in Filmen heute selten Jugendliche die Pullover mit Löchern in den Ellebogen tragen. Die walisische Harfenmusik passt gut zum Thema, und auch die vor Ort in Wales gedrehten Landschaftsaufnahmen sind gut. Gefilmt wurde in der Region um Bwlch y Groes und dem Dorf Dinas Mawddwy. Die Filmcrew war damals im nahen Städchen Machynlleth stationiert. In dieser Gegend entwickelte sich in den 60er Jahren eine alternative Szene und hier ist heute noch das Centre for Alternative Technology, das sich mit ökologischer Landwirtschaft und erneuerbarer Energie beschäftigt. Unweit von hier, auf der anderen Seite des Flusses Dovey, ist das berühmte Häuschen Bron-Yr-Aur wo Robert Plant und Jimmy Page an dem Album Led Zeppelin III (1970) arbeiteten. Am Fluss Dovey, auf walisisch Dyfi genant, wurden auch Fantasieszenen des Zeppelin-Films The Song Remains the Same (1976) gefilmt. Eine weitere kuriose Verbindung des Films mit der Rockkultur der 60er und 70er Jahre ist dass die Hauptdarstellerin Gillian Hills (Alison im Film) später in Michelangelo Antonionis Film Blowup (1966) mitspielte und heute mit dem Manager von AC/DC verheiratet ist.
.
Ads by Google
.

.

Foto  Unsere Fontana Lions Ausgabe mit einem Cover von Steve Lavis, der auch u. a. Cover für die 80er Jahre Ausgabe der Narnia-Bücher machte. Für das Owl Service Cover wurde die Episkop-Technik verwendet, dabei werden Fotos von echten Menschen auf die Arbeitsfläche projeziert. Man sieht die 17-jährige Alison und einen Teller von dem Tafelgeschirr, dem Owl Service, dem der Eulenzauber entspringt

Weitere Infos  Ein Clip von der englischen TV-Serie The Owl Service (1969-1970). Ein deutscher Wiki-Eintrag über den Autor Alan Garner / und über die walisische Sagensammlung Mabinogion

Avenita Kulturmagazin
.

Lieber Leser,

Eine neue und erweiterte Fassung dieses Artikels finden Sie hier auf unserer Avenita.net Website
.
A new and extended version of this article can be found here in our Avenita.net web magazine
.
Ein Gruß von der Redaktion!

It's the birthday of the author Philip K. Dick (1928-1982). The sci-fi movie Blade Runner (1982) is based on his novel Do Androids Dream of Electric Sheep (1968). It's dedicated to one Maren Augusta Bergrud (1923-1967). We wanted to find out who she was and found an interesting story

Es ist der Geburtstag des Science Fiction Autors Philip K. Dick (1928-1982). Zu diesem Anlass ein Blick auf eine seiner berühmtesten Stories. Da vorrangig bekannt durch Ridley Scotts Verfilmung Blade Runner (1982), schien  es sinnvoll mit der Romanvorlage Do Androids Dream of Electric Sheep (1968) zu beginnen und nach Hinweisen auf den Ursprung des Blade Runner Mythos’ zu suchen. Es lohnte sich. Schon auf in der Widmung war eine interessante und anfangs rätselhafte Spur. Der Roman ist einer gewissen Maren Augusta Bergrud (1923-1967) gewidmet. Eine Internet Suche ergab keinen Hinweis, welche Verbindung sie mit dem Autor hatte. Dieser Blogpost ist momentan der einzige der den Namen in der Widmung in einen Kontext stellt. Es der Mädchenname einer Frau die Maren Hackett hieß. Sie war die Stiefmutter von P. K. Dicks vierter Ehefrau Nancy Hackett und darüber hinaus gut mit dem Autor befreundet. Sie war nur ein paar Jahre älter als der Autor, während Nancy Hackett damals im Jahr 1966 mit ihren neunzehn Jahren jung genug war um seine Tochter zu sein. Philip K. Dick hatte die Familie Hackett schon kennengelernt als er noch mit seiner dritten Ehefrau Anne verheiratet war. Die beiden Familien kannten sich durch die Kirchengemeinde eines epistolischen Pfarrers namens James Pike. Ein für damalige Verhältnisse sehr progressiver aber auch kontroverser Pfarrer der die religiösen, teils esoterisch anmutenden Ideen des Science Fiction Autors prägte. Kontrovers war Pike nicht nur weil er Kirchendogmen wie die Dreifaltigkeit anzweifelte sondern auch wegen seinem Privatleben. Es war kein großes Geheimnis dass der Pfarrer außereheliche Affairen hatte, zum damaligen Zeitpunkt mit seiner Sekretärin: Maren Hackett, geborene Bergrud. James Pike war ein charisimatischer Mensch und Maren sowohl als auch Philip K. Dick waren von ihm fasziniert. Bekannte des Autors hatten sogar den Eindruck dass er sich mit Marens Tochter angefreundet hatte um eine engere Verbindung zu Pfarrer James Pike und Maren zu haben, die ebenfalls eine starke und unkonventionelle Persönlichkeit hatte. Der Autor nahm mit Maren und James und an spirituellen Seancen teil. Eine von mehreren ungewöhnlichen Dingen die später zur Suspendierung des Pfarrers führten. Maren begang im Haus des Pfarrers Selbstmord mit Schlaftabletten. Der Pfarrer starb später in der Wüstengegend von Qumran, wo er entgegen allen Warnungen ohne ausreichenden Proviant auf eine Expedition ging und verdurstete. Was P. K. Dicks Beziehung zu Marens Tochter Nancy Hackett anbelangte, herrschte das Gefühl dass er sie zum gewissen Grad aus Mitleid geheirat hatte, denn sie kam damals gerade aus eine Nervenheilanstalt und wurde als schizophren eingestuft. Etwas das der Autor jedoch nicht unbedingt als Problem sah sondern als eher als eine andersartige und faszinierende Art die Welt zu sehen.

Während seiner Ehe mit Nancy schrieb er den Roman der die Vorlage für den Film Blade Runner (1982) werden sollte, und Nancy war für ihn das Vorbild für die Androidin Rachael. Film und Roman unterscheiden sich in vielen Dingen aber in beiden gibt es eine zentrale Frage: Was bedeutet es eigentlich ein Mensch zu sein? Was unterscheidet uns von Maschinen, wenn Maschinen irgendwann ein Bewusstsein entwickeln? Fragen die aufgrund von Entwicklungen auf dem Feld der künstlichen Intelligenz durchaus aktuelle Relevanz haben. Detektiv Rick Deckard ist ein Blade Runner, jemand der geflüchtete Androiden jagt die von Menschen als Arbeitsroboter geschaffen wurden. Die hochentwickelten Androiden können mittlerweile nur noch von Spezialisten wie Deckard identifiziert werden denn sie sind Menschen sehr ähnlich. Nicht nur äußerlich, die Androiden haben einen Selbsterhaltungstrieb und auch Emotionen entwickelt. Als er die Androidin Rachael trifft, ist selbst Detektiv Deckard überrascht, wie ‘perfekt menschlich’ sie zu sein scheint denn ihr wurden sogar Erinnerungen an eine Kindheit eingepflanzt. Als sich zwischen Deckard und Rachael eine Liebesbeziehung entwickelt, fragt sich Deckard ob Rachael überhaupt weiß dass sie kein normaler Mensch ist? Aber wer oder was ist überhaupt ein normaler Mensch? Hier ist eine Allegorie zur Situation von Philip K. Dicks als schizophren eingestufter Ehefrau Nancy. Und vielleicht auch zu seiner eigenen Situation. Philip K. Dick hatte selber mit psychischen Problemen zu kämpfen, besonders ab den 60er Jahren. Er nahm als älterer Nachzügler enthusiastisch an der damals entstehenden Drogenkultur teil, inklusive LSD. Das inspirierte einiger seiner faszinierensten Werke, entwurzelte ihn aber gleichzeitig aus einer bis dato halbwegs funktionsfähigen Existenz. Während er an dem Roman arbeitet der später als Blade Runner zum Sci-Fi Mythos werden sollte, war der Autor psychisch und körperlich schon stark angeschlagen. Es war seine junge Ehefrau Nancy die ihn in diesen Jahren pflegte und unterstützte. Die gefühlsfähigen Androiden von Blade Runner repräsentieren Wesen die, wie Nancy, zwar keine normale Existenz haben, sich aber empathischer und menschlicher verhalten als sogenannte normale Menschen. Vielleicht ist es bezeichnend dass in einer kurzen Widmung von Philip K. Dick so viel Geschichte steckt.

Ads by Google

 

Weitere Infos  YouTube Clip von der Verfilmung Blade Runner (1982) mit Detektiv Deckard und Androidin Rachael, die Piano spielt und sich Fotos von ihrer vermeintlichen Kindheit ansieht. Romantisch gemacht, mit Musik von Vangelis

Foto  Links, eine Romanausgabe vom nicht mehr existierenden Gollancz Verlag, mit einem schönen Cover von Chris Moore, der auch LP-Cover für Bands wie Fleetwood Mac, Pentangle und die Allman Brothers Band machte. Rechts, Bildmaterial von einem DVD-Boxset der u. a. die ursprüngliche Kinofassung mit dem Voice-Over enthält, die wir übrigens dem späteren Directors Cut vorziehen

Background  U. a. das Buch The Search for Philip K. Dick von Anne R Dick, der dritten Ehefrau des Autors

Mehr Sci-Fi  Unser Artikel über die neue TV-Serie The Man in the High Castle (2015) nach Philip K. Dick

Update  Neuer 2015 Trailer für Blade Runner – The Final Cut

 

Mission bells ringing: The Chairman of the Board & Nancy with the Laughing Face

Nach seinen Anfängen in den 40er Jahren bei Columbia Records, wechselte Sinatra 1954 zu Capitol, und die Alben aus dieser Zeit werden oft als sein künstlerischer Zenith angesehen. Mit Alben wie ‘Songs for Swingin’ Lovers!‘ (1956) prägte Sinatra musikalisch und stilistisch den Mythos der 50er Jahre, Man könnte sagen, Sinatra erfand diesen Mythos: Die TV-Serie Mad Men ist Swingin’ Lovers auf Film, auch wenn die Serie ein paar Jahre später spielt. Sinatra sang über Madison Avenue bevor die Filmemacher geboren wurden. Sinatras ultra cooler Status in den 50er Jahren hat allerdings bewirkt dass seine späteren Aufnahmen und Konzerte manchmal unterschätzt werden. Ein Fehler. Denn während Swingin’ Lovers als Einzelwerk betrachtet, sein bestes Album sein mag, sind die späteren Reprise Jahre, in Hinblick auf die Liederauswahl, die Musik und seine reifere, etwas rauhere Stimme in den 60ern, und sogar noch in den 70er Jahren, als Gesamtwerk für uns das Beste von Sinatra: Das eigens von Sinatra gegründete Plattenlabel Reprise (sprich re-pries) veröffentlichte alle Aufnahmen von Sinatra ab 1961. Mit vielen unserer Lieblingslieder. Bei Sachen wie It Was A Very Good Year (hier ein Clip von Sinatra im Studio) verschmelzen Komposition, Arrangement, Text und Sinatras Stimme zu etwas epischem, zu  einer Lebensgeschichte…zu Kunst. Auch wenn Sinatra sich am Ende beschwert dass das Lied mit 4:12 Min. länger ist als
Continue reading…

Heute: Hotel Pez Espada, Torremolinos, Costa del Sol

Pez Espada in Torremolinos war in den 60er Jahren so ziemlich die coolste Addresse hier an der Costa del Sol, u. a. mit Gästen wie Elizabeth Taylor, Charlton Heston…und Frank Sinatra. Wir haben anlässlich Sinatras Geburtstag mal vorbei geschaut. Das Hotel ist heute immer noch in gutem Zustand und auch gut belegt. Pez Espada vereint, für unseren Geschmack auf attraktive Weise, Elemente von Kitsch und Funktionalismus. Das Hotel wurde im Laufe der Jahre renoviert, aber Architektur, Stil und Dekor wurden respektiert, sind in der Tat in Originalform erhalten: Man tritt hier, quasi per Zeitmaschine, in die 50er und frühen 60er Jahre ein, siehe auch unser Foto im zweiten Absatz. Der Bau begann im Jahr 1959 und wurde 1960 fertiggestellt. Das Hotel, dessen Name übrigens Schwertfisch bedeutet, ist nominell Teil des kilometerlangen Ortes Torremolinos, liegt aber fern der Bettenburgen in dem ruhigen, niedrig bebauten Bezirk Montemar. Direkt am Meer, mit gutem Strand und einer gemütlichen Promenade mit Cafés und Restaurants.Frank Sinatra war hier an der Costa del Sol für ein paar Tage im September 1964, zum Dreh des Hollywood Films Colonel von Ryans Express (1965), in dem er die Titelrolle spielte. Der Drehort war in El Chorro, einer eindrucksvollen (und übrigens besuchenswerten) Schluchtenlandschaft weiter landeinwärts, ca. eine Stunde, damals vielleicht sogar 90 min. Fahrt von der Küste entfernt. Wobei Sinatra per Hubschrauber zum Dreh kam. Der Aufenthalt wurde für den Sänger und Schauspieler – immerhin Oscar-Gewinner – Frank Sinatra allerdings eine unangenehme Episode. So weit wir in Erfahrung bringen konnten, geschah in etwa dies: Sinatra war eines Abends an der Bar des Hotels, als sich eine junge, unbekannte Schauspielerin
Continue reading…

War dies die echte Jane Austen?

Spielt es eine Rolle wie berühmte Autoren ausgesehen haben? In Theorie nein. In Praxis ist man fasziniert davon. Wäre Jane Austen (1775 -1817) nicht früh mit 41 Jahren gestorben, gäbe es sicher Fotos von ihr. Es gibt ja sogar eine Aufnahme von Janes Bruder Francis Austen (1774-1865) obwohl er älter als Jane war. In Claire Tomalins Biografie Jane Austen: A Life (1997) ist ein Foto von ihm, anscheinend nicht online, das ihn selbst im Alter als sehr gut aussehenden Mann zeigt. Jane Austen geht in ihren Romanen öfters, und auch bewertend, auf das Aussehen ihrer Figuren ein. Die Frage ob auch Jane Austen gut aussehend war, ist für Austen-Fans oft ein Stein des Anstoßes: Auf dem einzigen bisher bekannten und echten Gesichtsporträt, welches ihre Schwester Cassandra machte, sieht Jane, so die allgemeine Reaktion, nicht sehr hübsch aus. Worauf man antworten kann dass dies 1. An dem etwas verbissenen Gesichtsausdruck liegt, 2. An der Malkunst der Schwester und 3. Ohnehin egal ist weil Jane Austens Werk das Wesentliche ist. Es gibt ein weiteres, allerdings umstrittenes Bild das Jane angeblich als Kind zeigt, das sog. Rice Portrait. Wir halten es, kurz gesagt, für echt aber sind damit wahrscheinlich in der Minderzahl. Das neu aufgetauchte, angebliche Porträt von Jane Austen hat ein paar interessante Aspekte. Der Kontext hier, was Kleider und Schmuck anbelangt, und auch die Tatsache dass die Dame einen Federkiel in der Hand hält und ein Blatt Papier vor sich liegen hat, wirkt ziemlich glaubwürdig. Dass im Hintergrund, durchs Fenster ein Gebäude wie eine Kirche zu sein scheint, passt ebenfalls zu Jane Austen. Unser Foto – von einem Foto auf dem PC-Monitor – gibt durch den speziellen Winkel und Lichteinfall das Aussehen des Originalbilds natürlich nicht zuverlässig wieder. Aber der Gesichtsausdruck, ernst aber mit einem sehr leise angedeuteten Lächeln, ist in etwa so wie man sich die manchmal bissig-ironische Mrs. Austen vorstellt. Die Geschichte von der Herkunft des Bildes ist, soweit wir bis jetzt in Erfahrung bringen konnten etwa so:

Die britische Autorin Dr. Paula Byrne und ihr Ehemann kauften das Bild (auf Vellum, also Leder) vor ein paar Jahren bei einer Versteigerung, von einem Spezialisten der das Bild für unecht hielt. In einer Aktion die Thema einer BBC TV-Sendungzu Weihnachten sein wird, engagierten die neuen Besitzer jedoch drei renommierte Spezialsten um das Bild genauer zu untersuchen. Zwei von ihnen halten es für möglich dass auf diesem Bild die echte Jane Austen zu sehen ist. Wir sind gespannt

 

Klassiker über Landleben gegen Ende des 19. Jahrhunderts

Eins der besten Bücher über Landleben. Und der große Erfolg der BBC-Serie, die von 2008 bis 2011 lief,  zeigt was für eine Resonanz das Thema heute immer noch hat. Die Ausgabe auf unserem Foto ist empfehlenswert weil sie alle drei Romane enthält in denen Flora Thompson (5 Dezember 1876 – 21 Mai 1947) aus ihrer Kindheit und Jugend gegen Ende des 19. Jahrhunderts schöpfte. Die Romanfigur Laura Timmins, im Film gespielt von Olivia Hallinan (auf dem Cover der Penguin-Ausgabe zu sehen) repräsentiert die Autorin, deren Mädchenname Timms war. Wir fanden die BBC-Serie gut und schätzen dass sie den meisten Lesern gefallen wird, hier ein Clip, aber wir finden die Romane besser. Die TV-Serie ist romantisch und enthält obendrein viel Humor. Es ist eine Art romantic comedy, wenn auch eine sehr ländliche. Also ein gutes und willkommenes Rezept um Thompson zu popularisieren. Aber die Romane enthalten viel mehr Details über die praktischen Aspekte des Landlebens und der Landwirtschaft: Die Bücher von Lark Rise to Candleford, die zwischen 1939 und 1943 veröffentlicht wurden, sind eigentlich als Roman verpackte Sozialgeschichte. Flora Thompson schreibt detailliert über Themen wie die Dialekte die Leute damals sprachen, was für landwirtschaftliche Werkzeuge und Maschinen sie benutzen, was sie zum Lesen und zum Essen hatten…bis zu der Art wie Kinder damals Früchte und Pilze in Hecken sammelten. Die Penguin-Ausgabe der Romane enthält zudem eine über 8 Seiten lange Einführung von H. J. Massingham der Flora Thompsons Werk in einen weiteren interessanten Kontext stellt.  
Continue reading…

Design Artikel in Vorbereitung Gtr 5

 

Lieber Leser,

an dieser Stelle ist ein Artikel in Arbeit der demnächst veröffentlicht wird.

Avenita Kulturmagazin

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

other